HoppeBlog 

Too Cool for Internet Explorer

Blogpause

Blogged in Allgemeines,Baumwelt,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 30, 2014

7 Jahre wurde dieses Blog mit langsam nachlassender Intensität geführt. Nun ist an dieser Stelle erst einmal Pause.

Weil klassische Weblogs wie dieses in der Welt von Facebook, Twitter, Instagram und WhatsApp ungefähr so erfrischend wirken wie der abgestandene Kaffee von vorgestern.

Dabei trinke ich auch kalten Kaffee, denn es bleibt im Büroalltag nicht aus, dass so eine Kaffeetasse über einen längeren Zeitraum keine Beachtung findet, um zur Abstrafung meiner Nichtwürdigung blitzartig zu erkalten.

Wenn sich aber eine Staubschicht auf der Kaffeeoberfläche gebildet hat, dann ist es Zeit für einen Neuen.

Dieses Weblog hat Staub angesetzt. Alter Kaffe wird sorgsam in den Ausguss geschüttet. Oder unbeobachtet in einen Blumentopf. Was macht man aber mit einem alten Weblog? Einfach löschen? Das Internet vergisst ja nichts, hört man so. Wenn aber doch, was dann?

Ich lasse hier weiter etwas Staub liegen, kümmere mich dafür aber wieder etwas mehr um die statische Website. Die war zwar nie so staubig wie das Blog, bekommt nun aber in großer Aktion neuen Schliff:

– die gesamte Website bekommt ein grafisches Redesign

– viele Einzelartikel werden aktualisiert

– die Startseite bekommt ein wertiges Neudesign.

Damit geht dieses Weblog ersteinmal „off“, www.buero-hoppe.de bleibt aber „on“!

 

 

Wann verwelkt Kunstrasen?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Oktober 8, 2012

Die Frage klingt lustig, wurde mir inzwischen aber mehrfach gestellt. Um es kurz zu machen: der Kunstrasen verwelkt oder vertrockent nicht. Daher benötigt er auch keine Beregnung, wenngleich so etwas im Sommer schon praktisch sein kann um das Kleinklima für die Spieler freundlicher zu gestalten.

Kunstrasen leidet allerdings stark, wenn das Herbstlaub nicht abgeblasen und / oder abgesammelt wird. Die sich langsam zersetzenden Blätter bilden bald eine Nährstoffgrundlange für Moose, später auch Gräser und Wildkräuter. Die haben auf dem Kunstrasen alle nichts zu suchen, denn sie verschlechtern die Spieleigenschaften. Für alle Kunstrasenbetreiber wird es nun also Zeit, das Laubgebläse zu starten und den Platz sauber zu halten. Das steigert Haltbarkeit und Spielfreude.

Willkommen 2012!

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 5, 2012

Seit nunmehr 5 Jahren beginnt das Büroleben des Neuen Jahres mit einem Blogartikel. Ja, bezüglich der Artikel war im letzten Jahr etwas Zurückhaltung angesagt. Projektpräsentationen und Baumerlebnisse standen einem Aufruf zu mehr Querverweisen der bloggenden Landschaftsarchitekten gegenüber. Dieser Aufruf ging ohne Echo in den Weiten des Netzes verloren. Schade eigentlich. Vermutlich ging es aber vielen Kollegen wir mir selbst: es war ein arbeitsreiches Jahr, die Zeit für Nebentätigkeiten wie das Bloggen war sehr, sehr knapp.

Sehr angenehm natürlich, wenn am Ende des Jahre auch die Möglichkeit besteht, die Arbeitsgeräte wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen. So ist nun die Umstellung auf Windows 7 nahezu abgeschlossen und alle Rechner sind mit besonderem Augenmerk auf geringen Energieverbrauch erneuert. Um die „Cloud“ habe ich einen großen Bogen gemacht, dafür sind nun alle Arbeitsplätze stationär komfortabel, aber auch mobil einsatzbereit. Hoffentlich wird der „Workflow“ den bisherigen Stand überflügeln, wenngleich ich da keine großen Sprünge erwarte. Dafür sehen nun die Programmoberflächen wieder hochmodern aus. An dieser Stelle möchte ich noch gerne die Fa. Heitker erwähnen, mit deren AVA ich über viele Jahre hinweg gerne gearbeitet habe. Schade, dass die Lizenzbedingungen heute eher einem Mietvertrag entsprechen, gerne wäre ich treu geblieben…

Die Auftragslage ist für einen Jahresanfang vielversprechend und einige interessante neue Projekte nehmen zügig Konturen an: 2012 wir kommen!

 

Einweihung der Schulsportanlage KGS Schwarmstedt

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag November 29, 2011

Die neue Schulsportanlage der KGS Schwarmstedt wurde am 25.11.2011 offiziell eingeweiht.

Amtsträger von Schule, Gemeinde und Landkreis bei der Einweihung.

Der Neubau der Sportanlage wurde initiiert durch den Eltern- und Förderkreis der KGS Schwarmstedt e.V., insbesondere Frau Wiebe ist hier als „Macherin“ hervorzuheben, indem Sie eine Machbarkeitsstudie beauftragte.

Bereits das ursprüngliche Konzept beinhaltet die multifunktionale Ausrichtung der Gesamtanlage.

auf der oberen Ebene:

  • Kunststoff Kleinspielfeld für Ballsport
  • Bolzplatz

auf der unteren Ebene

  • 100m Sprintstrecke mit Vorbereitung für elektronische Zeitnahm
  • Hochsprunganlage (20m Anlauf auf 180°)
  • Weitsprunganlage (45m Anlauf, 2 Weitsprung und 1 Dreisprungabsprungbalken)
  • Kugelstoß mit 3 Stoßringen in 2 Richtungen

Durch die Verzahnung der Bahnen miteinander ist auf kleiner Fläche eine Vielfalt von Nutzungen möglich, die sonst den großen Sportanlagen vorbehalten ist. Diese Bauweise ist besonders effektiv im Einsatz der finanziellen Mittel.

Bauzeiten:

  • März 2008 / März 2009– Vorstudie in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis
  • April 2010 Beginn der Planung (Planungsbüro G. & L. Hoppe) und finanziellen Vorbereitung (Landkreis Heidekreis)
  • Oktober 2010 Einreichen der Genehmigungsplanung
  • März – Mai 2011 Ausschreibung
  • Juli – September 2011: Ausführung von Erdarbeiten, Anhebung des Niveaus in den Hochwassersicheren Bereich, Herstellung von Drainage und Unterbau, Asphaltarbeiten, Kunststoffarbeiten, Lieferung und Einbau der Ausstattung (Hochsprungmatte, Absprungbalken. Kugelstoßbalken), Basketballkörbe, Tore und Zaunbau durch Fa. Starke und Theilig, Bremen.
    Bodenuntersuchungen durch Fa. Anton Morbach, Walsrode,
    sowie Leitungsbau durch die Fa. GSB, Soltau
  • November 2011: Einweihung.
  • Mai / Juni 2012: Fertigstellung der Bolzplatzrenovation (ca. 2.800m²)

 

Daten der Sportanlage:

  • 2.700 m³ Füllboden und Unterbau
  • 800 m Drainage
  • 300m Betonkantensteine, 110m Sicherheitsrandsteine mit elastischer Abdeckung
  • 1.300 m² Kunststoffdecke für Leichtathletik
  • 970 m³ Kunststoffdecke für Ballsport
  • 4 Basketballkörbe
  • 2 multifunktionale Kleinspielfeldtore (Handball, Fußball)

 

FSB 2011: wenig Neues

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag November 5, 2011

Alle 2 Jahre findet mit der Fachmesse für Sportstättenbau die größte Fachmesse Europas für den Sportstättenbau statt. Hier versammelt sich das Who is Who der Branche, Trends deuten sich an und neue Produkte werden vorgestellt. Und nebenher wird eine Menge über die Zukunft der Branche diskutiert. Insgesamt war eine gewisse Grundnervösität festzustellen. Für die Hersteller sind derzeit die Märkte in Griechenland und Spanien nahezu komplett zusammengebrochen. Mit dem Auslaufen der Konjunkturförderprogramme ist auch die „Goldgräberstimmung“ auf dem deutschen Markt am Ende. Von 30% Umsatzrückgang wurde hinter vorgehaltener Hand berichtet und die eine oder andere Sorgenfalte trat hervor.

Was bedeutet all dies für Kommunen und Sportvereine? Werden die Preise für Kunstrasen und Kunststoffsportflächen weiter nachgeben? Ich persönlich denke diese nicht, da der Wettbewerb hier bereits für ein Preisniveau gesorgt hat, welches im europäischen Vergleich eher niedrig ist. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch „die Chinesen“ alle für den deutschen Markt benötigten Zertifikate vorlegen können. Und dann wird es für die heimischen Hersteller womöglich hart. Zwar ist der Lohnkostenanteil bei der Produktion von Kunststoffprodukten nicht sehr hoch zu bewerten, dennoch sind die Gesamtproduktionskosten in Deutschland signifikant höher als in Fernost. Es bleibt spannend!

Die Suche nach Aufsehen erregenden Neuigkeiten blieb übrigens weitgehend erfolglos. Diverse Detailverbesserungen waren zu sehen, letztlich blieben diese aber im Rahmen der Produktpflege überschaubar.

Schalke 04 weiht die Franz Dobrikat Sportstätte ein!

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag September 20, 2011

Die Traditionsmannschaft des Schalke 04 hat in einem Freundschaftsspiel gegen eine Ortsauswahl der Stadt Halver die neue Sportstätte eingeweiht.

Die Sportanlage verfügt über eine

  • Kunstrasen-Großspielfeld,
  • Segmentausbauten in Kunstrasen und Kunststoff

sowie Athletikanlangen wie die

  • 6-bahnige Sprintstecke,
  • eine 4-bahnige Rundlaufbahn,
  • 2 Weitsprunggruben und
  • 1 Kugelstoßanlage.

Die neue Flutlichtanlage ist prädestiniert für die abendliche und winterliche Nutzung.

Hunderte Zuschauer säumten die neue Anlage bei der Einweihung und folgtem dem Spiel der Halver Allstars gegen die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04

Damit ist dieses Projekt nach einer Planungs- und Genehmigungsphase von effektiv 12 Monaten und einer Bauphase von 3,5 Monaten seiner offiziellen Nutzung zugeführt. Als planender und bauüberwachender Architekt wünsche ich den Halveranern und der Agilis für die Zukunft der Anlage alle Gute und werde weiterhin mit meinen Leistungen zur Verfügung stehen.

 

Landschaftsarchitektur in Blogs: war es das? Eine Bestandaufnahme per Webrecherche.

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Sonntag August 28, 2011

Beim Aufräumen fiel mir gerade das 2009 erschienen Büchlein „Garten und Medien“ aus dem Callwey Verlag in die Finger.  Cool, da wurde mein Blog mal erwähnt.  Und nicht nur mein Blog, auch noch ein paar andere. Was ist bloß aus denen geworden? Immerhin hatte ich mit allen den Einen oder Anderen Kontakt!

Um es kurz zu fassen:  Was ist Landschaft, Blumenpod und Landschaftsarchitektur im Web (BDLA) sind zwar noch online, werden aber nicht mehr gepflegt. Aus dieser Riege ist nur noch das DGGL Blog lebendig – nach wie vor eine interessante Artikelsammlung, allerdings mit regionalem Bezug zu München. Als bekennender „Saupreiß“ fehlt mir irgendwie der Zugang…

Wie kommt es, dass wir Landschaftsarchitekten nicht mehr bloggen? An Sendungsbewusstsein hat es uns doch nie gemangelt?

Allein Stefan Kalkhoff legt seinen Rückzug offen: Arbeit im Real-Life auf der einen Seite, Themenmangel und mangelndes Feedback auf der anderen Seite führten zu seinem Schlussstrich. Und wie ist es bei mir? Nun – das pralle Leben tobt auch in meinem Blog nicht mehr. Aber ich bin zu stur, Angepacktes einfach fallen zu lassen.  Und das Netz schläft nie! Es muss einfach auch Neues geben! Und da findet Frau Gugel auch etwas:

Micha Reepel, Masterstudent der Landschaftsarchitektur bloggt! Über studentische Projekte, Reisen, Fotografie und das Umfeld der Landschaftsarchitektur. Cool gemacht, abwechslungsreich und angenehm fluffig im Design. Noch dazu sowohl auf eigener Website wie auch auf Facebook. Und Twitter. Da frag ich mich doch glatt: hab ich den Anschluss ans Internet verpasst?

Architekturvideo.de sammelt im Netz stehende Filme zu dieser Kategorie. Ungefähr zumindest, denn die Kollegen vom Hochbau trennen nicht sonderlich scharf zwischen Landschaftsarchitektur und Städtebau. Vermutlich auch sehr richtig so. Auf jeden Fall habe ich mich sehr über „Little Big Berlin“ gefreut, ein Film über jene Stadt in der ich wunderschöne Studentenjahre verbrachte. Und ja, die S-Bahnstation Marx-Engels-Platz wird nun „Hackesche Höfe“ gerufen. Ich esse schnell noch einen Raider! Und da ist dieser feine Platz, den (sofern ich mich korrekt erinnere) Prof. Loidl anmutig gestaltet hat. Weniger anmutig waren damals seine Vorlesungen, bestehend zu 99% aus Diavorführungen, gelegentlich unterbrochen von juchzenden Studenten, die im Nacken von Loidls sicherlich nicht zugelassenem Laser getroffen wurden. Dafür war das Ding auch tatsächlich auch aus der letzten Reihe wahrzunehmen, ganz im Gegensatz zu der Vielzahl schwachbrüstiger Laserpointer, die im allgemeinen Pixelmischmasch niedrig auflösender Präsentationsbeamer schnell untertauchen. Und der Alexanderplatz! Dort hatte damals Falk Trillitzsch wegen dieser gigantischen realsozialistischen Asphaltwüste Kakteen in Kübeln aufgestellt. Ich bin bis heute fest davon überzeugt, dass dieser leise Protest gegen den damals (1995) bereits erwarteten Klimawandel nur von extrem wenigen Menschen wahrgenommen wurde. Ich schweife ab. Toller Film über eine tolle Stadt und ja – es hat auch viel mit Landschaftsarchitektur zu tun!

Wie auch das Blog vom Kollegen Jochen Garbe, ebenfalls aus Berlin! Er schildert – manchmal fast twitternd – Momente aus der Arbeitswelt. Ja Jochen, vieles kann ich gut nachvollziehen, sehr fein auch der offene und lockere Umgang mit kleineren „Bürokatastrophen“.

Weiter führt Frau Google mich zu Fanny Neubert, die mit ihrem Blog das Studium dokumentiert und gleichzeitig eine tolle Bewerbungsmappe aufbaut, die so ganz nebenher nicht nur Stilsicherheit sondern auch Engagement beweist. Bin gespannt wie es weitergeht, auch wenn der Twitterlink bei mir nicht funktioniert. Ja, Nein, ich habe kein Twitter und ich twittere auch nicht. Immerhin hab‘ ich Internet im Computer!

Hinter gruen51 verbirgt sich wieder ein Kollege, der hier auf unterhaltsame Art sein Werken darstellt. Doch im Vertrauen und unter Kollegen: wie nehme ich hier eigentlich Kontakt auf? Wer schreibt das eigentlich? Bin ich in einem Frame gelandet und sehe nur einen Teil der Website? Auch eine kurze Webrecherche lüftet dieses Geheimnis nicht. Doch im allerersten Artikel die Auflösung –  es ist der Herr Wolfgang Aldag- hier sein Büroauftritt.

Mittlerweile stelle ich fest: ja, es wird noch gebloggt und nein, es ist nicht das, was Bloggen ausmacht. Keine Querverweise, keine Kommunikation und zu allem Verdruss –  mein eigenes Blog wird nicht gelistet! Zumindest nicht mit dem Stichwort Landschaftsarchitektur.

Und nun? Lasse auch ich das Bloggen sein und bastle von nun an in „social networks“ an Profilen herum? Oder fange doch an zu twittern? Und wenn das auch nur vorübergehende Trends sind? Soll ich die dann auch fallen lassen? Oder bleibe ich bei meiner Sturheit? Die Zukunft kennt die Antwort, ich kenne sie noch nicht…

Baumerlebnisland England

Blogged in Baumwelt by Lüder Hoppe Montag August 15, 2011

In 11 Tagen Kent, Wildshire und Devon sind zahlreiche berichtenswerte Eindrücke entstanden.

Selten habe ich so viele, so alte, so große, und teilweise auch so unsichere Bäume gesehen. Der Wunsch nach imposanten Bäumen übersteigt in England offensichtlich das Sicherheitsbedürfnis. Oder aber haben wir in Deutschland eine völlig überzogene Risikovorstellung was die Gefährdung durch brechende oder stürzende Bäume angeht?

Dies ist sicherlich nicht auf die Schnelle zu beantworten, ausführliche Erörterungen der fachlichen und juristischen Situation verlieren sich unangenehm schnell in Details.

Übrig bleibt das Abwägen von allgemeinem Lebensrisiko, potentieller Gefährdung durch Bäume, aber auch dem Gewinn an Lebensqualität durch große alte Bäume. Denn diese stellen etwas dar, was wir Menschen auch mit aller Technik nicht bauen können: Solarkraftwerke mit klimaausgleichender Wirkung, deren „Abgas“ vorwiegend aus Sauerstoff besteht.  Lebensräume für zahlreiche Arten werden von Bäumen geschaffen und unterhalten und nicht zuletzt sind sie einfach schön.

Seitenast einer Kastanie mit Abstützung.

30 Bäume für das Klima!

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Mittwoch April 27, 2011

Plant for the Planet ist ein Projekt, in welchem Schüler in vielen Ländern der Welt bereits über 3,8 Millionen Bäume gepflanzt haben. Die Idee ist so großartig, dass ich eine Bremerhavener Pflanzgruppe, die „Regenbogenklasse der Amerikanischen Schule“ spontan unterstützt habe durch Organisation von Fläche und Pflanzen sowie Anleitung bei der Pflanzung. Dank an dieser Stelle auch an das Gartenbauamt der Stadt Bremerhaven sowie die Baumschule Lürssen. Und besonderen Dank natürlich an die Kinder, ohne die das Ganze nicht geklappt hätte!

Stop Talking - Start Planting!

Stop Talking - Start Planting! Die Regenbogenklasse der Amerikanischen Schule Bremerhaven nach der Pflanzaktion im Speckenbütteler Park.

Gepflanzt wurden 10 Öhrchenweiden, 10 Roterlen sowie 10 Moorbirken. Die Fläche wird sich in der Zukunft eigendynamisch entwickeln und durch die Verdunstung von Wasser ein Mikroklima ausbilden, dass den Folgen der Klimaveränderung entgegenwirkt. Gleichzeitig wird durch die Bindung von CO2 den Ursachen der Klimaveränderung wenigsten ein klein wenig entgegengearbeitet.  Ich wünsche an dieser Stelle, dass alle Bäume gut anwachsen und das Bewusstsein in den Kindern wie auch bei uns Erwachsenen für einen nachhaltigen Umgang mit unserern Lebensressourcen ebenso wächst.

Blutzoll?

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Mittwoch Februar 16, 2011

Mit bedrückender Regelmäßigkeit muss ich Wertermittlungen für Baumschäden erstellen, in deren Zusammenhang Menschen gestorben sind.  Diese Menschen waren mir stets unbekannt und doch hätten es meine eigenen Kinder sein können. 2009 habe ich mich noch in einer Glosse über ein Verkehrsschild „Baumunfälle“ amüsiert und die Verdrehung von Ursache und Wirkung bemängelt. Ist es so einfach?

Immer waren es „junge Fahrer“, die die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren haben. Oft war Alkohol im Spiel und nicht selten war „Gruppendynamik“ zu vermuten. Als junger Mensch auf dem Land zu leben ist heute nicht einfach. Demografischer Wandel und die  Zentralisierung von Wohnen und Arbeit haben schon viele einst lebendige Dörfer veröden lassen. Ohne Breitband ist auch der Facebook-Spaß nur gebremst und ohnehin – wer etwas erleben möchte, der muss in die nächste (Klein)-Stadt.

Die Bahn hält schon lange nicht mehr an jeder Kuhtränke, Buslinien sind allenfalls zur Schulzeit präsent und der Elternfahrdienst ist auch irgendwann nicht mehr zuzumuten. Es gibt keine Alternative zum Auto. Aber muss es denn sein, dass das Alter zum Erwerb des Führerscheins herabgesetzt wird? Wäre es nicht möglich, ähnlich den Motorrädern zunächst ein Drosselung der Leistung vorzuschreiben?

Jugendlicher Übereifer, Imponiergehabe aber auch der Spaß am Leben sind nicht zu regulieren – Motorleistung und Höchstgeschwindigkeit durchaus.

Hier starben 4 Jugendliche...

Willkommen 2011!

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Montag Januar 3, 2011

4 Jahre HoppeBlog – eigentlich ein Grund zum Feiern – wenn da nicht dieser eklatante Mangel an Artikeln wäre. Nun ist dies aus Sicht des Bloggers natürlich eine wahre Misere, ganze 9 mal habe ich es im letzten Jahr geschafft, hier zu schreiben. Doch tatsächlich kann ich feststellen, dass dies nicht auf einen Mangel an Motivation zurückzuführen ist, vielmehr ist die Blogfrequenz aus Zeitmangel eingbrochen. Die gute Auftragslage in 2010 lies mir kaum noch Zeit für das Bloggen.

So wünsche ich mir auch für 2011 wieder wenige neue Artikel im Blog – und tatsächlich, deutet sich bereits jetzt an, dass die gute Entwicklung des letzten Jahres sich fortsetzen wird. Neben den üblichen Sportstättenplanungen und Baumgutachten etabliert sich derzeit ein neuer Arbeitsschwerpunkt: Prädikatisierung von Touristikstandorten.  Ein komplexes Arbeitsfeld, dass durch ressortübergreifendes Denken zwischen Tourismus, Verkehr, Grünplanung und Medizin immer wieder zu überraschenden Lösungsansätzen führt.

Da mir zwischenzeitlich die Arbeit „drohte über den Kopf zu wachsen“, ist nun Frau Dipl.-Ing. Katja Ehlers frühzeitig aus der „Babypause“ ins Büro zurückgekehrt und hat mit gewohnter Sorgfalt wieder den Anschluss an das Berufsleben gefunden.

So wünsche ich meinen Lesern hier ein erfolgreiches Jahr 2011, Gesundheit, verlässliche Partner und gute Geschäfte!

SSB Osnabrück: Ideenwerkstatt 7. Oktober

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Oktober 1, 2010

Wie sollen Sportangebote für Menschen ab 50 Jahre aussehen? Zu einer Ideenwerkstatt lädt der Stadtsportbund Osnabrück am 7. Oktober gemeinsam mit dem LandesSportBund Niedersachsen und dem Senioren-Service Büro Osnabrück-Eversburg ein.

Angesprochen sind Menschen in diesem Alter aber auch Institutionen, die für ältere Menschen Angebote machen. Die Ideenwerkstatt soll neben dem Austaausch auch der Vernetzung der lokalen Angebote dienen. Durch eine Vernetzung von Sportvereinen mit Akteuren aus Gesundheitsförderung und  Seniorenarbeit der Stadtteile Atter, Eversburg und Pye in Osnabrück soll eine Verbreiterung des Sport- und  Bewegungsangebots für ältere Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld erreicht werden.

Das Angebot ist Teil des Projektes „Bewegungsnetzwerk 50 plus“ des Deutschen Olympischen Sportbundes. Mehr Informationen info@ssb-osnabrueck.de

Quelle: LSB Niedesachsen

zu Besuch bei der Landesgartenschau in Bad Essen

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag September 23, 2010

Gartenschauen sind großartige Projekte: neben der langfristigen Verbesserung der lokalen Infrastruktur steht auch ein halbjäriger Event an, der für den austragenden Ort oftmals einen langfristigen Imagegewinn bedeutet. Und für uns Landschaftsarchitekten immer wieder ein willkommener Anlass, sich eine Tagestour zu leisten und zu schauen, was die Kollegen auf die Beine stellen.

Dies Jahr ging es nach Bad Essen, terminlich bedingt konnte ich nur den Bereich um das Schloss besichtigen. Selten lagen für mich Sonnen- und Schattenseiten einer Gartenschau so dicht beieinander. Auf der einen Seite war eine für mich bisher beispiellose Kommerzialisierung festzustellen, Buden und Läden an jeder Ecke – auf der anderen Seite aber auch echte Schmuckecken und hochfein gestaltete Details. Beim Publikum kommen solche Schauen gut an, immerhin war es schon am Vormittag so rappelvoll, dass nur der konsequente Ausbruch aus der planerisch vorgesehenen Besucherroute ein entspanntes Betrachten ermöglichte. Für mich als Architekten gab es einige schöne Details zu betrachten inklusive der Einsicht, dass die Privatgartengestaltung sich zu einer Kunstform entwickelt, die ohne Spezialisierung kaum noch zu packen sein wird. Das viele Bereiche aber auch für den „Massengeschmack“ errichtet wurden und mein Architektenherz weniger berührten, mögen mir meine Kollegen nachsehen.

So verbleibt der zwiespältige Eindruck zwischen kommerzieller, massentauglicher Schau auf der einen Seite, sowie inspirierenden Details auf der anderen Seite. Der Tag war OK.

Teilselbstportrait in Bad Essen, Landesgartenschau 2010

Teilselbstportrait in Bad Essen, Landesgartenschau 2010

Gesucht: Beispiele gelungener Kooperationen „Sportverein und Ganztagsschule“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 20, 2010

Viele Sportvereine in Niedersachsen engagieren sich im Ganztagsschulbetrieb. Um regelmäßig im LSB-Magazin über gelungene Kooperationen zwischen Sportvereinen und Ganztagsschulen berichten zu können, bitten wir kooperierende Vereine um ein paar kurze Informationen über die Zusammenarbeit (z.B. Kontaktdaten der Kooperationspartner, Beginn der Zusammenarbeit, angebotene Sportarten). Kontakt: Britta Nordhause: 0511-1268 256; bnordhause@lsb-niedersachsen.de

Rückblick auf die WM 2010

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Montag Juli 12, 2010

Keine Stars, kaum Star-Allüren und herzerfrischend feines Fußballspiel haben die Jungs in Afrika auf den Platz gebracht. So bleibt mir persönlich nur eine einzige Szene in negativer Erinnerung: der nicht gegebene Ausgleichstreffer der Engländer.

Auch wenn im Nachhinein von erdrückender Übermacht der Deutschen die Rede war: das Spiel war ein Nervenkrieg und wurde zunächst von Klose im Alleingang entschieden. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis dieser Rückschlag verarbeitet war und dann bäumten sich die Inselkicker mit starkem Kampf auf, schossen den Anschluss und den Ausgleich.

Nur – der wurde vom Schiedsrichter nicht gewährt. Es kann nicht sein, dass diese Fehlentscheidung  in der Pause nicht bis zur Mannschaft vorgedrungen ist. Warum aber gibt es im Fußball unter Spielern nicht die Fairness, Fehlentscheidungen der Schiedsrichter zu korrigieren? In vielen anderen Sportarten habe ich das schon gesehen, und auch selber praktiziert. OK, im Amateursport geht es nicht um so viel Geld. Aber gerade deswegen sollte der Profisport mit gutem Vorbild voran gehen. Deswegen hätten die Deutschen zu Beginn der zweiten Halbzeit sich einfach mal 20 Sekunden die Schuhe zubinden können. Es wäre fair gewesen. Es wäre richtig gewesen. Es hätte ein Zeichen gesetzt. Für den Sport, für Fairness, für Gerechtigkeit.

Doch davon ab – es war ein starkes Turnier, unsere Mannschaft hat nicht nur im Ergebnis meine Erwartungen übertroffen, sondern auch beeindruckend schönen Fußball gespielt. Bei den Spaniern war Schluss, denn dort addierte sich zum Teamspiel auch noch die Stärke außergewöhnlicher Spieler. Herzlichen Glückwunsch nach Spanien, die das eigentliche Finale gegen Deutschland gewonnen haben, denn aus meiner Sicht heraus, wäre unsere Internationalmannschaft die einzige gewesen, die mit einer kleinen Glücksportion die Spanier hätte schlagen können.

Viva España

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