Rückblick auf 3 Jahre HoppeBlog
Wie in jedem Jahr, so beginnt auch das diesige mit einem Rückblick: das HoppeBlog hat nun sein drittes Jahr vollendet, es geht ins Vierte!
110 Artikel, 107 genehmigte Kommentare und 84.361 Kommentare, die vom Spamfilter abgefangen wurden. Dabei war das HoppeBlog für mich stets nicht mehr als ein wenig Beiwerk. Tatsächlich geht es mir als Landschaftsarchitekten ja um Projekte. Und auch da hatte das Jahr 2009 für mein kleines Büro eine Menge zu bieten: Die Objektplanung der Freianlagen der neuen Eissporthalle in Bremerhaven, die Außenanlagen des Nordsee-Druckzentrums waren als “große” Projekte sicherlich für das Jahr prägend. Doch die Menge der “mal eben” erstellten Gutachten und Studien hatte ein deutlich größeres Gewicht: 5 Machbarkeitsstudien für Sportstättenim Verbund mit dem wöchentlichen Baumgutachten sind eben nicht so eben nebenher zu erstellen. Und dazu ein tolles Projekt für das Jahr 2010 – ich werde berichten!
Was mich nun dazu bringt, auch über die weniger schönen Dinge des letzten Jahres zu resümmieren: als ich hier in Bremerhaven bei +5°C losgefahren bin, um dann inmitten der Lüneburger Heide auf einen tief verschneiten Sportpolatz zu kommen, war ich nicht darauf vorbereitet, dass dieser auch noch mindestens 20 cm tief gefroren war. Ohne Handschuhe und ohne Mütze habe ich aber tapfer alle Kraft in den Spaten geworfen, um brauchbare Bodenprofile zu erschließen. War kein Spaß, vor allem nicht, als mein Auto auf der Rückfahrt wegen einer lecken Dichtung nicht mehr so fein fahren wollte. Aber was soll`s, bin heil zu Hause angekommen, und erst einen Tag vor Heilig Abend kam der nächste größere Defekt: nicht am Auto, dafür ist die ISDN Anlage nachhaltig ausgefallen.
Doch der Rückblick soll nicht negativ enden, vielmehr habe ich mir den eigentlichen Highlight des Jahres 2009 aufgespart: Sportplatzplanung in der Mongolei! Ich hoffe, es geht dieses Jahr positiv voran mit dem Projekt. So grüße ich dann mit angestrengtem Blicke, denn der Dschingis Khan sitzt mir im Nacken! Ein Frohes Neus Jahr 2010, ich wünsche allen Lesern viel Erfolg im Geschäftsleben!





Wenn man einerseits einen Blog unterhält, andererseits aber auch eine statische Website pflegt, dann gibt es Inhalte, die sowohl hier als auch da untergebracht werden können. Ich unterscheide normalerweise zwischen eher vergänglichen Informationen die ins Blog gehören und einem dauerhaften Infromationsangebot auf der statischen Website. Doch so statisch ist die dann auch nicht, denn ab und zu wird auch dort gehegt, gepflegt, bewässert und beschnitten.

Oder ist es die blaue Farbe, die den Läufern schnelle Beine beschert? Der Farbpsychologe Prof. Harald Braem vermutet: „Das schöne Blau im Berliner Olympiastadion verleiht Flügel. Blau ist eine fließende Farbe. Auf einer blauen Bahn können die Athleten viel befreiter laufen.“ Er vergleicht den Effekt mit den blauen Straßenschildern an den Autobahnen. Warnsignale, die zur Vorsicht mahnen, sind dagegen in Rot gehalten, der traditionellen Farbe von Leichtathletikbahnen – und von Stoppschildern. Ja, die Psychologie hat schon lange Einzug in den Sport gehalten, wenngleich das Blau der Laufbahn ursprünglich den Rahmen für die Fußballspiele der blau-weißen Herta bilden sollte. So folgt dann die Entwicklung schneller Laufbahnen bei aller technischen Raffinesse den Prinzipen der Evolution – der überlegene Belag wird vermehrt gebaut.