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Eishockey wird auf Kunstrasen gespielt!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Januar 10, 2007

Die Schweiz ist klein und voller Berge. Und da wo es nicht so steil ist, stehen Häuser. An ganz wenigen Stellen sind die flachen Stellen so groß, dass man einen Fußballplatz bauen kann. Und damit die Schweizer auch im Winter Fußballspielen können, verlegen sie im Stadion Kunstrasen. Und spielen darauf Eishockey, und nebenher auch Fußball. Wenn das kein qualitatives Wachstum ist, was dann?

Kunsteisanlage auf Kunstrasen

Quelle: Zum Runden Leder

Kurzseminar: Sportstaettenbau neu denken und gestalten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Januar 10, 2007

am 17. Januar 2007 in Kiel im Haus der Wirtschaft

Veranstaltung für kommunale Entscheider in den Bereichen Bau, Finanzen und Sport sowie Vertreter der Sportorganisationen mit eigenen Sportanlagen.
Ausgewiesene Experten aus ganz Deutschland geben Antworten auf die dringlichsten Fragen zum Thema Sportstättenbau. Daneben dient die Veranstaltung als Forum für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Eine Sportanlage ist für den kommunalen Eigentümer eine teure Angelegenheit. Energiekosten und Instandsetzungsmaßnahmen belasten kommunale Haushalte. Knappe Kassen zwingen Land, Kreise und Kommunen zu einer Einschränkung der Investitionen für den Sportstättenbau. Die Folge sind Sanierungsstaus und Reduzierungen des Sportangebots.

Wie soll es im kommunalen Sportstättenbau weitergehen? Welche Lösungsansätze und Wege gibt es für die Zukunft? Welche Ideen und praktischen Beispiele machen Mut für neue Projekte? Alle Fragen werden auf der Veranstaltung ausführlich diskutiert.

Programm und Anmeldefax liegen als PDF vor. Der Anmeldeschluss ist zwar bereits abgelaufen, aber es sieht so aus, als seien noch Plätze frei.

Rasen – der natürliche Sportplatzbelag

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag Januar 9, 2007

DRGDie Deutsche Rasengesellschaft bietet auf ihrer Website eine Infobroschüre zum Thema „Rasen – der natürliche Sportplatzbelag“ an. Das darin vorgestellte Bewertungsmodell findet dann in dem Rechenbeispiel „Sportplatzbeläge – Die Qual der Wahl“ von Harald Nonn Anwendung.

Die Broschüre ist prima gemacht, die Methodik wirkt auf den ersten Blick
sehr gut. Erst bei genauer Betrachtung zeigt sich, daß die Initiatoren trotz
der Beteuerung, objektiv an die Sache heranzugehen ein wenig über das Ziel hinausgeschossen sind. Die Preise in den Abbildungen 3 und 4 sind zumindest hier an der Küste absolut betrachtet niedriger, auch im relativen Bereich gibt es einigen Spielraum. Dies wirkt sich dann auf Abb. 5 aus, die hier viel ausgeglichener wäre. Dennoch ist die Abhandlung für Entscheidungsträger der Problematik Kunstrasen vs. Naturrasen auf jeden Fall lesenswert.

Interessant nun die Anwendung der Methodik durch den renommierten Dr. Harald Nonn. In seinem Fallbeispiel läuft es genau auf ein Unentschieden heraus. Aus meiner Perspektive ist dies die Stelle, an der ohne die Nutzungsintensität nicht mehr argumentiert werden kann. Und genau die blendet der Herausgeber aus.

Im Boxkampf Naturrasen vs. Kunstrasen hat der Titelverteidiger die Fans auf seiner Seite und landet hier ein paar Körpertreffer. Wird der Muskelprotz Kunstrasen, angeführt von J. Blatter (FIFA) darauf antworten?

EM 2008 auf Naturrasen – auch in Salzburg!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Januar 8, 2007

EM-Blogger.at postet, dass die nächste Fussball-Europameisterschaft in Osterreich / Schweiz auf Naturrasen stattfinden wird.

Naturrasen

Die Fans und auch die teilnehmenden Nationen müssen sich aber nicht fürchten, dass sie eines ihrer Spiele in Salzburg oder Bern austragen, wo bekanntlich Kunstrasen in den Stadien verlegt ist. Pünktlich vor dem Start der EURO 2008 wird der Kunstrasen in diesen beiden Stadien entfernt und durch Naturrasen ersetzt. Nach der EM 2008 wird wieder der Kunstrasen verlegt. Den Austausch wird man voraussichtlich bereits im Herbst 2007 vornehmen, da die Erfahrungen der WM 2006 in Deutschland zeigten, dass man hier nicht bis zum Schluss warten sollte.

Kunstrasen mit EPDM Gummigranulat

Wenngleich die Diskussion über Naturrasen vs. Kunstrasen in der Medienöffentlichkeit nicht ehrlich geführt wird, so ist es aus meiner Sicht nicht die Frage ob der Kunstrasen sich durchsetzen wird, sondern wann es soweit ist.

Debatte über Kunstrasen als „Zukunft des Fussballs“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Januar 7, 2007

Die Statements im Vorfeld des Champions-League Spiels Spartak Moskau vs. FC Bayern München geben der Fachwelt keine Ruhe, auch der Tagesspiegel berichtet. Während mir damals durch den Kopf schoss, dass nur schlechte Verlierer schon vor dem Spiel nach einer guten Ausrede suchen, fiel mir gerade auf, dass diese Ausrede alles andere als gut war: beide Vereine verfügen über einen Kunstrasen Trainingsplatz, beide vom selben Hersteller

Umfrage zu Namensrechten an Sportstätten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Januar 7, 2007

Eva Wölfl, von der Hochschule Heilbronn studiert Betriebswirtschaftslehre mit Sportmanagement und schreibt gerade ihre Diplomarbeit über die Wirkung von Namingrights im Sport. Im Rahmen ihrer Studie führt sie eine Umfrage mit der Fragestellung durch, wie sportbegeisterte Menschen den Verkauf von Namensrechten an Sportstätten beurteilen.

Für Studenten ist es oft sehr schwer an gute Daten zu kommen. Diplomarbeiten mit einem Forschungsschwerpunkt finde ich generell prima.

Die Hälfte der Vereine kann ihre Anlagen modernisieren

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag Januar 6, 2007

Bei newsclick.de meldet sich der Chef des Landessportbund Niedersachsen, Wolf-Rüdiger Umbach: „Die Hälfte der Vereine kann ihre Anlagen modernisieren. Wenn ich von Sport rede, denke ich an die 47 Fachverbände und unzähligen Vereine, in denen Kinder, Jugendliche oder auch Behinderte an die Gemeinschaft und ihre Regeln herangeführt werden – und das für einen lächerlichen Monatsbeitrag„, sagt der Präsident des Landessportbundes Niedersachsen (LSB).

Besonders die nahe Zukunft dieser Verbände und Vereine sieht er als rosig an. „2007 wird für den organisierten Sport ein tolles Jahr„, prognostiziert der 61 Jahre alte Helmstedter, der in Wolfenbüttel die Geschicke der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel leitet. Das LSB-Geld komme größtenteils vom Land Niedersachsen, wo Anfang 2008 der Landtag gewhlt wird. „Kein Politiker legt sich kurz vor der Wahl mit der größten Personenvereinigung an„, so Umbach selbstbewusst.

Die Vereine würden dieses Jahr mehr kleine Kinder als Mitglieder bekommen, denn der LSB fördert die Kooperationen seiner Klubs mit Kindergärten und Schulen stärker.

Zudem initiieren die fünf Millionen Euro, die das Land pro Jahr in den Sportstättenbau investiert, das fünffache an Gesamtaufwendungen, rechnet er vor. „50 Prozent unserer Vereine können mittelfristig ihre Anlagen modernisieren.“

Der LSB-Chef sieht den Sport als zukunftssicher an. Ältere Menschen seien für die Klubs keine Bedrohung. „Die haben Geld in der Tasche und suchen Gemeinschaft – für die sind Sportvereine hoch attraktiv.“

Kneipensport kennt jeder, aber Dachsport?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag Januar 6, 2007

Wer per Google Earth die Welt bereist, der kann auch in Sachen Sportplatzbau interessante Aufsichten gewinnen. So findet sich dieser interressante Dachgarten:

Google Earth Dachsport
Wer jetzt denkt, so etwas sei in Deutschland nicht möglich, der sollte mal bei Metro Berlin vorbeischauen…

Feedback zu www.buero-hoppe.de

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Freitag Januar 5, 2007

Eine Website zu entwickeln gehört heute zum Standard. Diese zu hegen und zu pflegen ist schon recht selten. Wir möchten unsere Website noch attraktiver gestalten. Gerne gehen wir auf Ihre Anregungen ein, und versuchen Inhalte zu erstellen, die für Sie wie für uns von Nutzen sind. Hier haben Sie die Gelegenheit, Themenvorschläge zu machen, vorhandene Artikel zu kritisieren, oder diese zu ergänzen.

Wir sind gespannt!

jährlich 5 Mio Euro für Sportstättensanierung in Niedersachsen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Januar 5, 2007

Die Landtagsfraktionen von CDU und FDP wollen den Vereins- und Schulsport stärken und haben deshalb ein zusätzliches 25 Mio. Euro Sportstättensanierungsprogramm für die Jahre 2007-2011 beschlossen.

Im Haushaltsplan 2007 sind bereits 5 Mio. Euro eingestellt, die je zur Hälfte an die niedersächsischen Gemeinden und den LandesSportBund gehen. Für die Jahre 2008-2011 soll das Programm über eine Verpflichtungsermächtigung von jeweils 5 Mio. Euro pro Jahr abgesichert werden. Darauf verständigte sich die CDU-Landtagsfraktion bei den Beratungen über den Haushalt 2007 mit ihrem Koalitionspartner, der FDP-Landtagsfraktion.

Hat nun die Ära der Förderung von Großprojekten in Niedersachsen ein Ende?

Nachdem im vergangenen Jahrzehnt zunächst mit der Expo, dann mit dem Ausbau des WM-Stadions ein Großteil der Fördermittel in Hannover (nichts gegen Hannover, sie Stadt hat viel mehr zu bieten als der Ruf ihr nachsagt) verblieb, wird nun hoffentlich auch wieder Geld für den Breitensport zur Verfügung gestellt. Aus meiner Sicht besteht hier hoher Handlungsbedarf, wenn die Vereine mit den kommerziellen Freizeitanbietern Schritt halten wollen. Der demografische Umbruch hat bereits viele gewachsene Strukturen ins Wanken gebracht. Mit den neuen Fördergeldern sollten nun auch neue, zukunftsweisende Konzepte angestoßen werden: Sport für alle Generationen mit selbstbestimmtem Leistungsdruck und viel Geselligkeit.

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