HoppeBlog 

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Kommunen sollen Konjunkturprogramm auch für Sport nutzen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag März 5, 2009

Die Kommunen in Schleswig-Holstein sollen das Geld aus dem Konjunkturpaket II nach Ansicht von Innenminister Lothar Hay (SPD) auch in die Sanierung ihrer Sportstätten investieren. «Die Vereine und Schulen brauchen Hilfe bei der Sanierung ihrer Hallen», teilte Hay am Donnerstag in Kiel mit. Möglich seien Investitionen in eine bessere Wärmedämmung und energiesparende Heizungen. Um dem Bedarf an Sportstätten bundesweit gerecht zu werden, müssten Bauprojekte koordiniert geplant werden, sagte Hay. Schleswig-Holstein stehen mit dem Konjunkturpaket II insgesamt 430 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung, gut zwei Drittel davon in den Kommunen.

Sportstättenfinanzierung mit dem PPP-Modell: IAKS Workshop

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 20, 2009

IAKS Praxisworkshop „PPP“, 08.06 2009, Bad Nenndorf

Immer häufiger setzen Bund, Länder und vor allem Kommunen auf die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privaten, doch häufig scheitern angedachte Maßnahmen auch an Problemen, die das Vergabe- und Vertragsrecht betreffen.
Der Workshop „PPP und Facility Management für kommunale, vereinsgeführte und privat betriebene Sportzentren“ am 8. Juni in Bad Nenndorf richtet sich an Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus kommunalen Sportämtern und –betrieben, Liegenschaftsämtern sowie Bauämtern. Angesprochen werden zudem Architekten, Ingenieure, Vorstände und Verantwortliche aus Groß-Sportvereinen sowie Mitarbeiter aus Unternehmen der Sportstättenbau-Industrie. Nähere Hinweise zu Programm und Anmeldung erhalten Sie in Kürze in diesem Blog oder auf der Website www.iaks.info.

SFL Bremerhaven erhält e-on Zuschuss

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Februar 18, 2009

Das HoppeBlog berichtete bereits über die Aussicht auf Förderpakete aus privater Hand: der Energielieferant e-on hatte 1000 Sportförderungspakete zusammengestellt. Meistens werden ja „die Anderen“ gefördert. Diesmal hat es mich direkt getroffen: ich bin nicht nur Landschaftsarchitekt, sondern nebenher auch noch Abteilungsleiter für die Sparte Tischtennis beim SFL Bremerhaven. In Zusammenarbeit mit dem SFL entstand ein kleiner Projektantrag und als einziger Verein Bremerhavens haben wir einen Zuschlag aus diesem Förderpaket erhalten. Nicht nur wir „Funktionäre“ danken, sondern vor allem die Kinder und Jugendlichen, die nun endlich wieder gefahrlos selber Tischtennistische aufbauen können, die sich noch dazu großartig bespielen lassen.
Von links nach rechts: Eugen Lackmann, Jugendwart SFL Tischtennis, Peter Skusa, Vorsitzender des SFL Bremerhaven, Lüder Hoppe, Abteilungsleiter Tischtennis

50 Mio Euro für Sportstättenbau in Niedersachsen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 6, 2009

Das Landeskabinett hat in dieser Woche mit „Initiative Niedersachen“ die Umsetzung des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung beschlossen. Danach stehen rund 1,390 Milliarden Euro für Investitionen in Niedersachsen zur Verfügung. Am 20. Februar soll der Landtag laut einer Pressemitteilung der Landesregierung den Nachtragshaushalt 2009 beschließen und damit den Weg frei machen für die Umsetzung des Konjunkturpaketes. Die Mittel sollen zwischen der Kreis- und Gemeindeebene hälftig aufgeteilt werden – und zwar im Wesentlichen nach der Einwohnerzahl. Das Kabinett plant zudem Sonderprogramme im kommunalen Bereich  – darunter eines mit dem Förderschwerpunkt kommunale Sportstätten. Der kommunale Sportstättenbau soll mit 50 Millionen Euro gefördert werden. „Wir begrüßen die Absicht der Landesregierung ausdrücklich. Der LandesSportBund hat immer wieder auf den erheblichen Bedarf bei der Sanierung von Sportstätten hingewiesen“, sagte LSB-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach. Er empfehle den Vorsitzenden der Sportbünde, sich möglichst umgehend vor Ort in den zuständigen Gremien für die Belange des Sports einzusetzen. Die Förderung des Sportstättenbaus sei zudem ein wichtiger Baustein regionaler Wirtschaftsförderung. Dies zeige u.a. die Studie Regionalökonomische und fiskalische Effekte aus Investitionen in den Sportstättenbau in Niedersachsen des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung, die der LSB in Auftrag gegeben habe.

Die vollständige Pressemitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei kann als pdf-Dokument heruntergeladen werden auf:http://www.stk.niedersachsen.de/servlets/download?C=53193208&L=20

Quelle: Landessportbund Niedersachsen

Vorsicht Baumunfälle!

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Montag Februar 2, 2009

Jeder der mit Bäumen zu tun hat kennt das Problem: da Bäume über keine zentrale Datenverarbeitung verfügen, rasen sie praktisch hirnlos durch die Gegend. Nicht selten passiert es dann, dass sie mit überhöhter Geschwindigkeit in parkende Autos krachen. Je nach Alter und Art der Bäume ist es daher sinnvoll, eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen. Besonders am Wochenende, wenn jüngere Bäume mit ausgeprägtem Balzverhalten und nicht selten auch unter dem Einfluss der alkoholischen Gärung von nächtlichen Versammlungsorten aus den Heimweg antreten, ist die Gefahr besonders groß. Ob dann aber die Geschwindigkeitsbegrenzung wirksam ist, bezweifle ich an dieser Stelle, da zu diesen Zeiten – evolutionsbiologisch bedingt – ganz andere Mechanismen die Kontrolle übernehmen. Was sollen wir als Menschen nur tun? Würde es tatsächlich sinnvoll sein, die Autos noch weiter weg von der Straße zu parken? Gäbe das den Bäumen wirklich die Möglichkeit, Fahrfehler zu korrigieren und die Kontrolle über sich und die Situation wieder zu erlangen? Vermutlich nicht.

Was offensichtlich fehlt, ist das Gefahrenbewusstsein der Bäume: sie sind sich einfach nicht darüber im Klaren, welche Risiken sie in Kauf nehmen. Es gibt viel zu viele Straße, an denen kaum noch Autos parken, in die sie hineinkrachen können. Umso besser ist es, wenn an den neuralgischen Punkten Hinweisschilder aufgestellt werden. Die schaffen Bewusstsein und schärfen den Blick für die tatsächlichen Gefahren des Alltags.

Ja, es ist mal wieder ein Beispiel für die Verdrehung von Ursache und Wirkung. Die Bäume selbst sind per Definition unschuldig: sie stehen einfach da wo sie sind, weichen im Zweifelsfall nicht mehr als ein paar Zentimeter zurück und ansonsten produzieren sie Sauerstoff, Biomasse, binden CO2 und sind klimatisch wirksam. Ohne Bäume hätte dieser Planet nicht den Menschen entwickelt, und ohne eine ausreichende Anzahl von Bäumen wird der Mensch auf diesem Planeten auch nicht überleben.

Tag 2 der BDLA Bauleitergespräche

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 29, 2009

Trotz langer Gespräche am vorherigen Abend fanden sich fast alle Seminarteilnehmer pünktlich zum ersten Vortrag ein: Nikolas Varchim von den Richter Spielgeräten referierte aus Sicht eines Spielgeräteherstellers über die Einhaltung von Sicherheit und Qualität bei Spielanlagen. Er empfahl unter anderem, den Aufbau komplexer Spielgeräte nicht unbedingt Firmen zu überlassen, die damit wenig Erfahrung haben, um den korrekten und sicheren Aufbau zu gewährleisten. Weitere Sponsoren der Veranstaltung waren die Firmen „Egner Pflastersteine“ sowie die Göttinger Softwareschmiede „Dataflor“. Beide hielten sich mit ihrer Präsentation sehr zurück, was bei Landschaftsarchitekten gut ankommt. Zu Egner kann ich wenig sagen, aber der Firma Dataflor wünsche ich, dass sie hier einen Schritt gemacht hat, um das Image der „Gärtnersoftware“ abzuschütteln, denn dies ist ein schwer haltbares Vorurteil.
Für ein Bauleiterseminar eher ungewöhnlich war der Vortrag von Dietmar Narr über die Umweltbaubegleitung in der Praxis. Dieses Thema ist im Prinzip besser bei den Landschaftsplanern aufgehoben. Wichtig aber auf jeden Fall, diese Aufgabe als Bauleiter nicht zu übernehmen, da es zu massiven Konflikten zwischen den Aufgaben des Umweltbaubegleiters und dem Bauleiter kommen kann, die sich bei Personalunion auch zu unüberschaubaren Haftungsrisiken steigern können.

Berthold Stückle berichtete von Inhalten und Problemen bei der Realisierung der BUGA Koblenz 2011. Sein Vortrag war voller Anmerkungen und Hinweisen wie Konflikte bei der Bauleitung entstehen, aber auch gemeistert werden. Highlight war die funktionale Ausschreibung  einer hochmodernen Drahtseilbahn auf einer einzigen A4 Seite, welche nicht einmal eng beschrieben war. Respekt.

Die Abschlussdiskussion war erstaunlich kurz. Eigentlich hatte ich erwartet, dass es im Rahmen der Konjunkturkrisenbewältigung richtig krachen würde. Tat es aber nicht.

Die alljährliche Exkursion stand dieses Mal unter einem schlechten Stern: verharrschter Schnee verhinderte den freien Blick auf das Ausstellungsstück, so dass zunächst mit Bild und Plan vorgestellt wurde. Der anschließende Gang über das Objekt war dann auch leider nicht so interessant, wie er hätte sein können. Schade für Jens Henningsen, der seine beeindruckende Arbeit nur unvollständig darstellen konnte.
Alles in Allem waren die Bauleitertage extrem informativ, horizonterweiternd, fast immer spannend und erneut mit großem Wiederholungsfaktor ausgestattet.

Bericht: Tag 1 der BDLA Bauleitergespräche

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 22, 2009

Die diesjährigen Bauleitergespräche waren eine vielfältige und höchst informative Veranstaltung. Der thematische Schwerpunkt lag in diesem Jahr bei der Gehölzverwendung.

Ludwig Schegk führte gewohnt souverän und zurückhaltend durch das Programm. In anderen Veranstaltungen habe ich es schon erlebt, dass dominante Moderatoren durch maßlose Co-Referate sich selbst in der Vordergrund schieben und jede Diskussion im Keim ersticken. Schegk ist besser: er versteht es, mit wenigen Worten Verbindungen herzustellen, die eine konstruktive Diskussion entstehen lassen, über die er aber nie die Kontrolle verliert.

Das erste Referat wurde von Prof. Gert Bischoff (FH Erfurt) gehalten. Er sprach sich dafür aus, dass die BDLA Landschaftsarchitekten sich vermehrt zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen entwickeln. Ausbildungswege und Bestellungsverfahren erörterte er genauso, wie er einen Einblick in den beruflichen Alltag gab. Schuldig blieb er dem Publikum, dass die Tätigkeit als „ÖBV“ einer Vielzahl von Regularien unterliegt, die zu nicht unerheblichen Papierbewegungen führen.
Im Anschluss zauberte D. Pfrommer (als Ersatzreferent für die alljährliche juristische Keule) den rhetorischen Highlight des Seminars ans Rednerpult. Die vielfältigen Inhalte des BDLA Landesvorsitzenden in einem Satz zusammenzufassen wäre mehr als gewagt, von besonderer Wichtigkeit war jedoch sein Hinweis auf die Notwendigkeit von Überflutungsnachweisen bei Flächen die größer sind als 800m².

Kollegiale Gespräche sind ja ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung. So kam es in diesem Jahr dazu, dass ich nach einigen Telefongesprächen und gegenseitigen Erwähnungen im Netz nun Frank Pachura vom Blumenpod leibhaftig gegenüberstehen durfte. Frank ist live mindestens genauso sympathisch wie er in seinem Podcast rüberkommt. Schade dass wir in Potsdam nur wenig Zeit hatten uns auszutauschen. Ich freue mich aber jetzt schon auf die verabredeten gemeinsamen Aktivitäten.
Großbaumverpflanzungen, Überprüfung gelieferter Pflanzen auf die Einhaltung der Qualitätsstandards, aber auch der im Rahmen des Klimawandels dramatisch ansteigende Schädlingsbefall wurden von den weiteren Referenten sehr informativ vorgetragen. Die Bestrebungen von Seiten der FLL, einen speziellen Sachverständigen für die Sicherung der Qualität gelieferter Baumschulwaren zu etablieren wurden dabei mit gemischten Gefühlen entgegengenommen. Letztlich gehört die Überprüfung der gelieferten Pflanzqualitäten zur Kernkompetenz des Landschaftsarchitekten. Diese Einzelleistung zu externalisieren, würde weitere Biss-Stellen im ohnehin schon schmalen Tortenstück der LAs hinterlassen. Richtiger wäre es, die Kompetenz der Landschaftsarchitekten zu steigern, die aus Sicht der FLL diesem Teil ihres sicherlich sehr breiten Arbeitsfeldes noch nicht die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die notwendig wäre.

Wie gewohnt beschloss Ludwig Schegk den ersten Tag der Bauleitergespräche  mit seinen Neuigkeiten aus der Welt der Regelwerke – wenngleich selten wirklich spannend, so ist dies immer wieder einer der Vorträge die für das aktuelle Tageswerk von größter Bedeutung sind. Aufpassen lohnte sich hier ganz besonders.
Der Tag klang dann bei feistem Essen in kollegialer Runde aus. Fein war es, dass der Weg zum Restaurant erneut durch den Park Sanssouci führte, diesmal mit vereistem Schnee und stiller nächtlicher Romantik sowie einem Parkwächter, der unserer Gruppe extra nochmal ein Tor öffnete. Komisch nur dass er nicht gemeckert hat, der war bestimmt nicht aus der Region.

Vögel bringen Baum ins Wanken – unerwartete Belastung

Blogged in Baumwelt,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Januar 19, 2009

Wenn Scott Fraser es nicht so toll gefilmt und zusammengeschnitten hätte – ich würde es nicht glauben. Eine Unmenge von Staren fällt in eine Rotzeder ein und bringt diese bis an die Belastungsgrenze. Wenn es doch nur möglich wäre, so einen Schwarm zu domestizieren – einen effektiveren Test auf Bruchfestigkeit von Ästen wird es so schnell nicht geben.

Und hier der Link: http://fraser.blogs.com/pcl/2006/01/the_birds.html 

Übrigens: 4 Starenkästen je Großspielfeld verhindern Regenwurm und Schnakenepedemien und senken die Unterhaltungskosten eines Sportplatzes durch die gleichmäßige Deziemierung von Schädlingen.

EU-Leitlinien für körperliche Aktivität verabschiedet

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 15, 2009

Beim ersten Europäischen Sport-Forum Ende 2008 wurden EU-Leitlinien für körperliche Aktivität’ präsentiert. In dem Papier werden politische Maßnahmen empfohlen, um die gesundheitsfördernde körperliche Betätigung aller Bevölkerungsgruppen zu fördern.
In Übereinstimmung mit den Leitdokumenten der Weltgesundheitsorganisation empfehlen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten mindestens 60 Minuten körperlicher Betätigung mäßiger Intensität pro Tag für Kinder und Jugendliche und mindestens 30 Minuten körperlicher Betätigung mäßiger Intensität pro Tag für Erwachsene, einschließlich der Senioren. Für die Umsetzung von Leitlinien zu Sport und körperlicher Aktivität zuständige Stellen sollen Vereinbarungen zwischen zentralen, regionalen und lokalen Regierungsebenen nutzen, um Sport und körperliche Aktivität zu fördern. Solche Vereinbarungen können gegebenenfalls auch spezielle Belohnungsmechanismen beinhalten.

Eine Vernetzung zwischen den Strategien zur Förderung von Sport und körperlicher Aktivität sollte unterstützt werden. Die Regierungen sollen Initiativen starten, um die öffentliche und private Finanzierung körperlicher Aktivität zu koordinieren und zu fördern und den Zugang für die gesamte Bevölkerung zu erleichtern. Im Falle öffentlicher (nationaler, regionaler, lokaler) Unterstützung des Sports mit staatlichen Mitteln ist besonderes Augenmerk auf Projekte und Organisationen zu legen, die einer möglichst großen Zahl von Menschen körperliche Betätigung ermöglichen, und zwar unabhängig von ihrem Leistungsstand („Breitensport”, Freizeitsport). Das vollständige Dokument steht als pdf-Datei auf der LSB Niedersachsen-Homepage www.lsb-niedersachsen.de in der Rubrik LSB-Sportpolitik/Sportpolitik.

2 Jahre HoppeBlog

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Montag Januar 12, 2009

Lüder HoppeZum Jahresbeginn kann ich nun auf zweijährige Tätigkeit als Blogger zurückschauen. 75 Artikel habe ich in der Zeit verfasst, sicherlich weniger als vorgenommen, dennoch erheblich mehr als in meiner Branche üblich. Positive Erwähnungen gab es beim BDLA, auf diversen verwandten Blogs, und auch die „Garten und Landschaft“ hat über meine Website und das Blog berichtet. Ein Highlight an Feedback war sicherlich die Darstellung meines Blogs bei der DGGL.

Was jedoch nicht ganz so gut funktioniert, ist die Verknüpfung zwischen Blog und der statischen Website – soweit ich der statistischen Auswertung trauen kann, hält sich der eine Teil der Besucher im Blog auf, der anderen auf der statischen Website – Grenzgänger sind selten. Dabei sind es gerade die umfangreichen und ausführlichen Infos auf der statischen Website, die für Sportvereine und Gemeinden von besonderem Interesse sind. Daher mache ich an dieser Stelle berechtigte Werbung für mich selber und empfehle den Besuch von www.buero-hoppe.de.

Konjunkturprogramme: Sportstättenbau ist wirkungsvolle Förderung!

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Januar 9, 2009

Natürlich klingt diese Aussage aus dem Mund eines Sportstättenarchitekten nicht sonderlich gewichtig. Schwerwiegend sind aber die Argumente, die für eine Förderung des Sportstättenbaus sprechen:

  • Der Bau der Sportstätten wird fast immer durch regional tätige Firmen durchgeführt.
  • Diese Firmen beschäftigen auch ungelernte Kräft und bilden diese weiter.
  • Die notwendigen Rohstoffe (Erden, Düngemittel, Sande, Bewässerungstechnik, Kunststoffe) werden ebenfalls auf lokaler bis nationaler Ebene produziert.
  • Die Baumaßnahme verbessert die Infrastruktur und hebt den Wohnwert der jeweiligen Ortschaften.
  • Der verbesserte Wohnwert stabilisiert die Immobilienpreise.
  • Sport hält Gesund und senkt die Kosten für das Gesundheitswesen.

Im Rahmen der stetigen Sportstättenbauförderung hat zum Beispiel der Landessportbund Niedersachsen für das Jahr 2009 die Summe von 5,5 Mio € bewilligt. Beantragt waren 8,8 Mio €. Dem ist hinzuzufügen, dass diese Antragssumme bereits durch die Kreissportbünde vorgefiltert ist, der tatsächliche Förderbedarf dürfte um ein Vielfaches höher liegen. In Anbetracht der Summen die gegenwärtig auf Bundesebene genannt werden, handelt es sich nach wie vor um die berüchtigten „Peanuts“. Doch für den Sport wären diese Peanuts sehr nahrhaft. Noch nahrhafter ist der Sportstättenbau aber für Infrastruktur und die regionale Wirtschaftskraft.

„Die Autoindustrie“ und „der Klimawandel“ aus Sicht eines Landschaftsarchitekten

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag November 27, 2008

Heute missbrauche ich meinen Sportplatz- und Baumblog um einfach mal meine Meinung loszuwerden:

Mein kleiner Kombi kommt so langsam in die Jahre, und ich muss mir wohl oder übel Gedanken darüber machen, ihn durch ein anderes Fahrzeug zu ersetzen. Gut, er hat ohne Probleme ’ne neue TÜV Plakette bekommen, aber es deutet sich an, dass demnächst auch Teile ersetzt werden, die nicht unbedingt in die Abteilung „Verschleiß“ gehören.

Langer Rede kurze Sinn: ich habe einfach mal geschaut, ob meiner Nachfrage auch ein Angebot gegenübersteht. Ich hätte gerne ein effizientes Fahrzeug. Niedrige Anschaffungskosten, niedriger Verbrauch. Meistens fahre ich alleine, aber 2 Personen sollten schon Platz darin haben, wenn dann noch ein paar Kinder dazukommen, dann muss dass auch noch gehen. Auf der anderen Seite sollte dieser Alltagsgegenstand nicht an der potentiellen Ferienreise mit Kind und Kegel ausgerichtet werden, sondern am täglichen Bedarf. Gerne darf das Fahrzeug dann auch eine gewisse Sportlichkeit und Dynamik vermitteln, ohne dabei aber aufringlich zu wirken.

Um es kurz zu machen: mein neues Auto wird gegenwärtig nicht hergestellt. Was auf Webseiten und Prospekten wohlfeil geboten wird, sind aus meiner Sicht Autos einer Ära, die längst beendet ist, nur dass dieser Fakt von der Mehrheit der Menschen ignoriert wird.  Unter dem Druck steigender Ölpreise baut „die Industrie“ nach wie vor schwerfällige Schlachtschiffe, überfrachtet mit einer Vielzahl von „Features“, die zwar jeweils für sich ein „nice to have“ darstellen, für mich in der Summe aber ein „no go“ erwirken. Seit mehr als 20 Jahren ist es allgemein bekannt, und in der Fachwelt nicht mehr hinterfragt, dass die Ölvorkommen endlich sind. Seit ungefähr 10 Jahren ist die Unausweichlichkeit der Klimaveränderungen nur noch von den Medien und einigen Einzelinteressenten hinterfragt worden. Allgemein wird angenommen, dass alle großen Autohersteller bereits ökonomisch sinnvolle Fahrzeuge in der Schublade haben, nur was davon hat die Autohäuser erreicht?

Einige Detailverbesserungen von Konzepten, die strukturell so falsch sind, dass es sinnlos ist, daran etwas zu verbessern. Was bringt es denn der Gesellschaft, den Spritverbrauch von 8 Liter / 100km auf 7 Liter/100km  zu senken? OK das sind 12,5% weniger, aber im Vergleich zu dem was möglich wäre, zeichnet sich jetzt schon ab, dass „wir Konsumenten“ mit Detailverbesserungen nach der Salamitaktik abgespeist werden: jedes Jahr ein neues Modell, jedes Jahr ein klein wenig besser. Will ich aber nicht. Ich möchte mir *jetzt* ein Fahrzeug kaufen, von dem ich mir erwarten kann, dass ich auch in 10 Jahren noch damit glücklich sein werde.

Und – Wunder über Wunder – ich habe es nun doch noch gefunden. Gut, es wird noch nicht in Serie produziert, aber immerhin gibt es schon einen Prototypen. Der sieht aus wie ein Sportwagen, ist wie ein Sportwagen gebaut, fährt sich vermutlich auch – von den Beschleunigungswerten mal abgesehen – so, und soll 15 Tsd € kosten. Tatsächlich hat sich dort eine Entwicklergruppe zusammengefunden, die ein gleichermaßen attraktives wie auch ökonomisch sinnvolles Auto entwickelt. Klar, das ist kein Auto, mit dem 5 Personen entspannt durch Europa reisen wollen. Aber es wäre ein Auto, mit dem ich 98% meiner Fahrten gerne erledigen würde. Aber vor 2010 wird das nichts. Wenn das Konzept nicht vorher aufgekauft und luposiert wird. Nein „Luposieren“ steht weder im Duden noch in der Wikipedia. Am Beispiel des Lupo 3L hat VW dargestellt, wie man eine gute Idee durch schlechtes Design, eine überzogene Preispolitik und nicht vorhandenes Marketing zum Staubfänger degradiert. Aber auch das sicherlich nicht ohne den Hintergedanken, damit eine geringe Nachfrage nach effizienten Autos zu belegen. Soll ich nun einen Link auf mein zukünftiges Auto hier einstellen? Oder wird dann die Nachfrage so groß werden, dass auch der Preis angezogen wird? Oder muss überhaupt die Nachfrage erst wachsen, damit der Bau sich rechnet? Oder wird die Firma ohnehin vorher „veschluckt“? Egal – es ist der Loremo.

9 Mio Euro: Sportplatzbau profitiert von Konjunkturmaßnahmen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag November 22, 2008

Bei der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages am 20.11.2008 erklärten der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB und der zuständige Berichterstatter für den Sportetat, Norbert Barthle MdB:

Der Sport in Deutschland zählt zu den Gewinnern der Beratungen für den Bundeshaushalt 2009. Insgesamt werden die Sportfördermittel auf über 180 Millionen Euro im Jahr 2009 angehoben. Auf der Zielgeraden, in der sogenannten‘ Bereinigungssitzung‘, wurden noch einmal 12 Millionen Euro zusätzlich bewilligt, um bewusst Schwerpunkte auszubauen. Dieser Aufwuchs geht nicht zu Lasten der sonstigen Sportförderung! Angesichts des durchschnittlichen Abschneidens der Deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen und dem sportlichen Topereignis im Jahr 2009, den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin, haben wir Handlungsbedarf gesehen.

Die Veränderungen des ursprünglichen Entwurfs betreffen vor allem vier Bereiche:

– Für die Deutsche Sporthilfe (DSH) wird auch 2009 ein Bundeszuschuss von einer Million Euro zur Verfügung gestellt, um trotz zurückgehender eigener Einnahmen Sportförderung auf hohem Niveau zu gewährleisten.

– Eine zusätzliche Geldspritze erhalten auch die beiden Spitzeninstitute des Deutschen Sports, das Institut für angewandte Trainingsforschung (IAT) und das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES). 1,6 Millionen Euro stehen diesen beiden ‚Medaillenschmieden‘ 2009 zusätzlich zur Verfügung.

– Damit sich Deutschland bei den „World Games 2009“ in Taiwan als wirkliche Mannschaft präsentieren kann, beteiligt sich der Bund an den Entsendungskosten mit 400.000 Euro.

– Und schließlich wurde auch für den Sportstättenbau noch etwas draufgelegt: 9 Millionen Euro stehen in den kommenden Jahren zusätzlich zur Verfügung.

Die Große Koalition aus Union und SPD hat ein Herz für den Sport, das war in den letzten Jahren deutlich spürbar. Jetzt kommt es darauf an, dass die Verantwortlichen, die Funktionäre, die Trainer und besonders auch die Athleten, das Beste aus den Möglichkeiten machen. Wer öffentliche Gelder in Anspruch nimmt, hat auch eine besondere Verantwortung, damit bestmöglich umzugehen.

„Garten im Internet“ jetzt online erleben

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag November 14, 2008

Screenshot aus dem Intro zum Vortrag

Frank Pachuras Fachvortrag zum Thema „Garten im Internet“ (s.u.) ist auf der Seite des Blumenpods nun online anzusehen. Wer sich an die übliche Bedienung des Blumenpods gewöhnt hat, kann vielleicht den neuen Link in der Menüleiste übersehen, daher mache ich hier einfach nochmal darauf aufmerksam, dass Frank Pachura oben in der Seitennavigation einen Extrapunkt „Garten im Internet“ eingerichtet hat.

Ich widerstehe der Versuchung, das Video direkt auf meiner Site einzubinden, weil das Blumenpod einfach einen Besuch wert ist.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für die Anerkennung meiner Arbeit, ich muss die Häufung der Komplimente allerdings etwas relativieren: die News zum Thema Sportstättenbau richten sich vorwiegend an Gemeinden und Sportvereine, die fachinternen Neuigkeiten erspare ich meiner Leserschaft, wenngleich ich natürlich bei individuellen Beratungen damit nicht geize.

HoppeBlog auf der DGGL Fachtagung „Garten und Medien“

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Dienstag November 11, 2008

Wenn einfach so mal 250 Besucher mehr auf meiner Website sind als im Durchschnitt, dann ist das schon auffällig. Wenn es dann keinen für die Statistik relevanten Link gibt, der diesen Besucheranstieg erklärt, dann bleibt nur ein gewisses Wundern zurück, wie dies nur geschehen konnte. Wenn man dann aber eine ausgesprochen liebe Cousine hat, die wenige Stunden später anruft und die Herkunft erklärt, dann ist dass einfach toll!

Die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (e.V.) (DGGL) veranstaltete am 07.11.2008 in München eine Fachtagung zum Thema „Garten und Medien“. Natürlich darf in heutigen Zeiten das Medium „Internet“ an dieser Stelle nicht fehlen. Frank Pachura, seines Zeichens der Schöpfer des „Blumenpods„, stellte dort verschiedene Webseiten aus dem Themenfeld vor, und hob nach Aussage meiner Cousine (ihres Zeichens Mitarbeiterin bei der Firma Dataflor – Mitsponsor der Veranstaltung) das HoppeBlog (ja, genau die Website jetzt zur Zeit in diesem Browser) als besonders sehenswert hervor. Vielen Dank an dieser Stelle an Frank Pachura und auch an die liebe Heike, welche dieses „Beweisfoto“ aufgenommen hat:

HoppeBlog auf der DGGL Tagung 'Garten und Medien'

Und weiterhin möchte ich an dieser Stelle erneut und mit Nachdruck auf Frank Pachuras Blumenpod hinweisen. Frank hat dort bereits  61 (!!!) Podcasts rund um Garten, Pflanzen und Bäume erstellt, weist auf aktuelle Termine hin und hinterlegt das gesprochene Wort auch noch mit klickbaren Links auf der Website. Nun war ich leider nicht in München, hoffe aber, dass er dort auch auf seine eigene Website hingewiesen hat, denn sie zeigt auf unterhaltsame und informative Art sowohl für Amateure als auch für Fachleute das Thema „Garten im Internet“ –  einerseits subjektiv, andererseits aber mit einer Bandbreite, um die ihn so manche Fachzeitschrift beneiden dürfte. Der Eine oder Andere mag sich nun fragen, ob ein Audio-Podcast, denn der richtige Weg für dieses Thema ist. Frank Pachura ist diese Beschränkung gar nicht anzumerken, er versteht es, ohne ausschweifende Ausschmückungen Bilder im Kopf entstehen zu lassen und bringt seine Themen genau auf den Punkt: Blumenpod

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