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CDU Niedersachsen will Sportgesetz verabschieden

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Oktober 5, 2007

Regierungsprogramm 2008-2013 greift sportpolitische Forderungen des LSB auf

Die CDU Niedersachsen greift in ihrem Regierungsprogramm 2008 – 2013 Zukunftsland Niedersachsen wesentliche sportpolitische Forderung des LandeSportBundes auf. Das Sportstättensanierungsprogramm soll über das Jahr 2011 hinaus verlängert werden. Bis dahin will die Partei insgesamt 25 Millionen Euro für diesen Bereich bereitstellen, weil „der Schul- und Vereinssport unsere besondere Unterstützung verdient“, heißt es im Kapitel Sport. Auch die LSB-Forderung nach einem Sportgesetz findet sich im Regierungsprogramm: „Um die Bedürfnisse der Sportlerinnen und Sportler auf eine gemeinsame gesetzliche Grundlage stellen zu können, werden wir ein Sportgesetz verabschieden. Es soll die Grundlagen für die Unterstützung und Förderung sportlicher Aktivitäten der Bevölkerung aller Alterstufen sein. W ir werden besondere Schwerpunkte auf die Gesundheitsförderung, die Persönlichkeitsbildung der Jugend und sie soziale Integration legen.“ Und schließlich spricht sich die CDU Niedersachsen für den Ausbau des Sportinternates im Zusammenwirken mit dem LSB aus. Das Präsidium des LSB zeigte sich in einer ersten Stellungnahme erfreut, dass wesentliche Forderung des LSB in das CDU Regierungsprogramm aufgenommen worden seien. LSB-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach hatte diese auch auf dem CDU-Sportkongress Anfang September in der Akademie des Sports vorgetragen.

Das Regierungsprogramm findet sich im Internet auf:

http://www.cdu-niedersachsen.de/themen/regierungsprogramm/Regierungsprogramm_2008-2013.pdf

Kolloquium „Freizeit- und Erlebniswelten“ am 25. September in Berlin

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag September 7, 2007

Freizeit ist Lebenszeit. Unsere Leistungsgesellschaft befindet sich im Wandel. Sport und Freizeit genießen einen hohen Stellenwert.

Beton Marketing Ost veranstaltet zu diesem Thema ein Kolloquium. Bei der Veranstaltung geht es um:

• Veränderungen des Sports in unserer Gesellschaft,
• moderne Freizeitanlagen im städtebaulichen Kontext,
• neue Projekte im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche.

Ein Podiumsgespräch zum Abschluss des Kolloquiums mit Experten aus Jugendpolitik und Sport wird Anregungen für neue Freizeitobjekte geben. BetonMarketing Ost ruft weiterhin zu einem Ideenwettbewerb „JugendFreizeit in Berlin“ auf.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Weiter Infos gibt es bei http://www.beton.org/service/kalender.html?a=1796&cHash=a17fbb0f89.

1000 Mini-Spielfelder (20x13m): Bewerbungszeitraum bis 31. Oktober 2007

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag September 2, 2007

Das Zeitfenster für die Beantragung des DFB Zuschusses ist derzeit weit geöffnet. Die Bewerbungen sind ausschließlich online beim DFB möglich: minispielfelder.dfb.de.

Grund zur Hektik gibt es derzeit nicht, denn die Reihenfolge des Eingangs spielt keine Rolle. Dennoch sollten sich Interessenten mit den Formularen auseinandersetzen, nicht alles dort ist selbsterklärend. Falls Unterstützung bezüglich der Vorarbeiten notwendig ist: der DFB empfiehlt die Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten. Wir wäre es mit so einem: Sportplatz-Architekt

Sandfüllung im Kunstrasen: warum eigentlich?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 31, 2007

Kunstrasen ohne SandverfüllungVor kurzem hatte ich die Ehre, die Trainingsanlage des 1. FC zu besuchen. Der Naturrasen war in einem spitzenmäßigen Zustand. Gleich nebenan war eine Kunstrasenanlage mit einem Greenfields Kunstrasensystem. Die Besonderheit daran war der Verzicht auf die Sandverfüllung. Im perfekt gepflegten Zustand ein prima Platz. Leider war an den neuralgischen Punkten das Granulat nicht nachgefüllt worden. Das bei solchen Fällen eine Sandverfüllung vorteilhaft wäre ist schnell behauptet, aber macht das wirklich einen Unterschied? Und überhaupt – welchen Sinn hat eigentlich die Sandverfüllung im Kunstrasenplatz?

  • ist sie für das Ballrollverhalten notwendig?
  • hat sie eine wichtige Funktion beim Kraftabbau?
  • beschwert die Sandverfüllung einfach nur den Rasen?
  • oder ist sie einfach nur günstiger als Kunststoffgranulat und wird als Füllstoff eingesetzt?

Ich bin gespannt welche Antworten die Zukunft bringt, ob sich die Sandverfüllung halten wird oder sich kurzflorige Kunstrasen mit Gummigranulat auf Dauer durchsetzen werden.

EU Weißbuch: 53 Punkte für den Sport

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 13, 2007

EU SportlogoDas am 11.07.2007 vorgelegt WEISSBUCH SPORT ist „die erste umfassende Auseinandersetzung der Kommission mit dem Thema Sport. Sie soll eine strategische Ausrichtung der Rolle des Sports in Europa ermöglichen, eine Diskussion über bestimmte Probleme anregen, die Sichtbarkeit des Sports in der EU-Politik erhöhen und die Öffentlichkeit für die Bedürfnisse und Besonderheiten des Sportsektors sensibilisieren. Die Initiative hat zum Ziel, wichtige Themen wie die Anwendung des EU-Rechts im Sportbereich zu illustrieren und weitere sportbezogene Maßnahmen auf EU-Ebene darzulegen.

Auf 21 Seiten werden insgesamt 53 Absichtserklärungen getroffen, die den Sport auf all seinen Ebenen betreffen:

  • die gesellschaftliche Rolle
  • die wirtschaftliche Dimension des Sports
  • die Organisation des Sports
  • Folgemaßnahme

Wer dabei in der Hoffnung auf handfeste Maßnahmen gleich zum Punkt „Folgemaßnahmen“ springt, verpasst wesentliche Inhalte des Weißbuchs. Besonders hervorzuheben sind die Fortschritte auf dem Gebiet der wirtschafltichen Bedeutung des Sports:

(33) Die Kommission wird in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten versuchen, eine europäische Statistikmethode für die Messung des wirtschaftlichen Einflusses des Sports als Basis für nationale Sportstatistiken zu entwickeln, die künftig zur Erstellung eines europäischen Sportsatellitenkonto führen könnte.

(34) Darüber hinaus sollten regelmäßig alle paar Jahre spezielle sportbezogene Erhebungen durchgeführt werden (z. B. Eurobarometer-Umfragen), insbesondere, um nichtwirtschaftliche Informationen zu erheben, die die nationalen Sportstatistiken nicht liefern können (z. B. Teilnahmequoten, Angaben zu Ehrenamtlichen usw.).

(35) Die Kommission wird eine Studie in Auftrag geben, um den direkten Beitrag (in Bezug
auf BIP, Wachstum und Beschäftigung) und den indirekten Beitrag (durch Bildung,
Regionalentwicklung und höhere Attraktivität der EU) des Sports zur Lissabon–Agenda zu
bewerten.

Zwar werden keine direkten Programme für die Förderung des Sportstättenbaus aufgelegt (klar, so etwas wünsche ich mir), dafür beginnt die EU mit der Erhebung von Daten zu diesem Thema. Aus meiner Perspektive ein begrüßenswerter Schritt in die korrekte Richtung.

1000 Miniplätze – Bewerbungszeitraum für DFB Förderung beginnt voraussichtlich am 1. August

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Juli 5, 2007

Das Förderprogramm des DFB für den Bau von 1000 Mini Fußballplätzen geht in die nächste Runde.

Als „Mini-Spielfeld“ bezeichnet der Deutsche Fußball-Bund ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, dass mit Gummigranulat gefülltem Kunstrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter, wobei Umgangs- und Erschließungsflächen hinzu kommen.

Gebaut werden sollen die Mini-Spielfelder in Zusammenarbeit aller DFB-Landesverbände mit Städten und Kommunen ab Herbst 2007. Den mit Gummigranulat verfüllten Kunstrasen umschließen eine Rundumbande und integrierte Tore.

Zulieferer und Materialien werden derzeit ausgewählt. Es wird auf jeden Fall sehr interessant, welche Produkte sich in diesem Verfahren durchsetzen werden.
Aufteilung der Minispielfelder

Die 1000 Plätze werden auf die 21 DFB-Landesverbände aufgeteilt. Die Aufteilung orientiert sich an der Anzahl der gemeldeten Mannschaften pro Landesverband. Die Entscheidung über die Vergabe der einzelnen Plätze innerhalb eines Landesverbandes treffen landesweit zuständige Steuerungsgruppen.

Die Steuerungsgruppen treffen ihre Auswahl unter den Bewerbern. Bewerben können sich Schulträger und Schulen aller Art sowie Sportvereine, die Kooperationen mit Schulen nachweisen können. Das Bewerbungsverfahren wird ausschließlich onlinebasiert, über die DFB-Website www.dfb.de, ablaufen. Der voraussichtliche Bewerbungsstart ist der 1. August 2007, die Bewerbungsfrist wird drei Monate andauern.

Ziel des DFB ist es, die Standorte für die Minispielfelder so zu wählen, dass sie möglichst gleichmäßig innerhalb der Landesverbände, idealerweise sogar auf lokaler Ebene (Kreise), flächendeckend verteilt sind.

Weitere Infos gibt es auf der Website des DFB.

Seminarbegleiter Sportstättentagung zum Download bereit

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juni 29, 2007
Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) veranstaltete am 12. Juni 2007 gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Württembergischen Landessportbund (WLSB) eine Sportstättentagung zum Thema „Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten von Sportanlagen“.
Der Seminarbegleiter Betreibermodelle steht ab sofort auf der Website des BISp http://www.bisp.de zum Herunterladen bereit.

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) veranstaltete am 12. Juni 2007 gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Württembergischen Landessportbund (WLSB) eine Sportstättentagung zum Thema „Betreibermodelle und Finanzierungsmöglichkeiten von Sportanlagen“.
Im Dienstleistungszentrum SpOrt Stuttgart wurde den Teilnehmern der derzeitige Stand dieses, den Sportstättenbau beherrschenden Themas, vermittelt.
Im Auftaktreferat informierte Bernhard Wyns exemplarisch für die Sportstättenlandschaft über die aktuellen Trends im Betrieb von Bädern. Wyns wies u. a. auf die Wichtigkeit von Marktanalysen und die Unverzichtbarkeit einer umfassenden Projektvorbereitung bei der Gestaltung von Betreiber- und Finanzierungsmöglichkeiten hin.
Anschließend erläuterten Hanns-Peter Kirchmann und Christian Lanzinger den, aus Ihrer Sicht, erfolgreichen Weg bei der Entwicklung, Finanzierung und Realisierung von Projekten. Dabei wurde auf die vielen Fallstricke hingewiesen, die die Realisierung eines Bauvorhabens verzögern oder sogar verhindern können.
Betreiber von Sportanlagen müssen sich über Rechte und Pflichten sowie Haftungsfragen beim Betrieb einer Sportanlage im Klaren sein. Darauf wies Iris Martin, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht anhand vieler Beispiele aus der Rechtssprechung eindringlich hin.
Im zweiten Teil des Seminars wurden konkrete Beispiele aus dem Sportstättenbau vorgestellt.
Über den Bau einer Sportanlage mit Kunststoffrasenplatz in Königswinter Oberpleis berichteten Dr.-Ing. Markus Fischer und Hans- Peter Giesen.
Weitere Erfahrungen im Betrieb von PPP-Projekten beschrieb Sven Müller. Er zeigte u. a. Bedingungen auf, die zur Realisierung eines PPP-Projekts erfüllt werden müssen.
Zum Schluss gaben Cathrin Dietz und Thorismuth Gaiser Einblicke in eigene, bereits realisierte oder in Planung befindliche Sportstättenbauprojekte.
Der Seminarbegleiter Betreibermodelle steht ab sofort auf der Website des BISp http://www.bisp.de zum Herunterladen bereit.
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Mittelstandstagung / Wirtschaftsforum zum nachhaltigen Sportstättenbau

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Mai 24, 2007

Am 26. und 27. Juni 2007 veranstaltet der Landessportbund Hessen e.V. eine Mittelstandstagung / ein Wirtschaftsforum zum nachhaltigen Sportstättenbau bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück.
Sportstättensanierung ist in über 40% der Sportanlagen das Gebot der Stunde. Durch den stetig steigenden Kostendruck aufgrund der rasant ansteigenden Grundkosten wurde der bestehende Druck auf die Betreiber von Sportanlagen (Vereine, Kommunen, Kreise und Private) nochmals deutlich erhöht. Immerhin haben sich in den vergangenen 4 Jahren die Preise beispielsweise für Heizöl verdoppelt. Doch was tun – wie sanieren? Was ist nachhaltig? Welche Technik kann genutzt werden? Wie können die Folgekosten durch eine Sanierung grundlegend gesenkt werden? Können in der eigenen Anlage überhaupt alternative Techniken wie z.B. eine Holzpelletsheizung oder eine Wärmepumpe eingesetzt werden oder welche Vor- und Nachteile hat für mich die Nutzung eines Kunstrasenplatzes der 3. Generation gegenüber einem Rasen- oder Tennenplatz?
Diese und viele weitere Fragen, die im Rahmen der rund 1.200 Sportstättenberatungen des Landessportbundes Hessen e.V. von Sportstättenbetreibern gestellt wurden, haben uns dazu bewogen ein(e) Mittelstandstagung / Wirtschaftsforum in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Deutschen Turner-Bund (DTB) im Rahmen des DBU Projektes: „Kostenminderung und Ressourcenschutz im Sport“ zu initiieren. Ziel ist es, den Sportstättenbetreibern Lösungswege aufzuzeigen. In Form von Vorträgen von Unternehmern, Planern, Wissenschaftlern und Beratern werden innovative Lösungen zum nachhaltigen Sportstättenbau vorgestellt. Der Teilnehmerbeitrag (inklusive Tagungsverpflegung ohne Übernachtung) beträgt 80,- €.

Information und Anmeldung: Landessportbund Hessen e.V., Geschäftsbereich Sportinfrastruktur, Herrn Michael Willig, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt, Email: mwillig@lsbh.de

WM in Südafrika auf Kunstrasen?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Mai 17, 2007

J. Blatter (FIFA) gab in einem Interview beim Kölner Express an, die FIFA werde für die nächste WM Kunstrasen als Spielbelag vorschreiben. Zur Begründung gab er an, die klimatischen Bedingungen erforderten diese Vorgehensweise. Weiterhin solle die Kommerzialisierung im Vergleich zum letzten FIFA WM in Deutschland gedrosselt werden.

Hinter den Kulissen wird Blatters Vorhaben schon länger diskutiert, klar ist, dass es zu diesem Thema kontroverse Diskussionen geben wird. Das Argument der klimatischen Bedinungen wird dabei bald in den Hintergrund treten.
Ich erwarte dass die gleichmäßigen und kontrollierbaren Spielbedingungen auf Kunstrasen in der öffentlichen Diskussion an Bedeutung gewinnen, während gelegentlich anklingen wird, dass einerseits die Unterhaltung deutlich günstiger ist, es keine aufwändigen Rollrasentauschsystem mehr geben wird und letztlich auch Mehrfachnutzungen von Stadien einfacher werden, da der Kunstrasen bei korrekter Behandlung sehr robust ist. Gegenwind wird die FIFA wegen ihrer Lizenzierungspolitik bekommen, gerade die Fans sehen darin eine unnötige Belastung der Stadienbetreiber. Dabei ist der Betrieb einer Kunstrasenanlage für den Profifußball erheblich günstiger, als ein optimal gepflegter Naturrasen.

Der Ideelle Wert des Naturrasens ist jedoch in keiner Art zu ersetzen, die Fußballer werden bei Regenspielen nicht mehr schlammgezeichnet den Platz verlassen, das Feeling wird nicht mehr das gleiche sein.

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht, ob J. Blatter sich durchsetzen kann oder in den eher konservativen Kreisen der Fußballfunktionärswelt hängen bleiben wird.

7.500€ für Umweltpreis Natursport 2007 ausgeschrieben

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag April 27, 2007

Das Kuratorium Sport und Natur und die Fachgruppe Outdoor im Bundesverband der deutschen Sportartikel-Industrie schreiben auch in diesem Jahr wieder einen Umweltpreis über 7.500 Euro für ein Projekt aus, das sich beispielhaft für eine naturverträgliche Sportausübung einsetzt. Bewerben können sich bis zum 15. Juni 2007 wie in den letzten Jahren neben den Mitgliedsverbänden des Kuratoriums Sport und Natur auch sonstige Initiativen, Vereine und Organisationen. Schirmherrin des Preises ist die erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin, die Kanutin Bigit Fischer. Ein Faltblatt mit den Bewerbungskriterien können Sie hier herunterladen. Außerdem gibt es in diesem Jahr erstmals ein Formblatt , das für die Bewerbung verwendet werden soll und hier zum Download und Ausdrucken bereit steht. Weitere Informationen sind in der Geschäftsstelle erhältlich. Wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen!

Jährlich fünf Millionen für die Sanierung von Sportstätten in Niedersachsen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag April 23, 2007

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport fördert die Sanierung kommunaler Sportanlagen bis in das Jahr 2011 mit jährlich 2,5 Millionen Euro. Niedersachsens Innen- und Sportminister Uwe Schünemann sagte am Montag in Hannover, mit dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes werde wesentlich zur Erhaltung der Sportinfrastruktur in Niedersachsen beigetragen.

Die Förderrichtlinien sind jetzt im Niedersächsischen Ministerialblatt veröffentlicht worden und können auch über das Internetportal des MI ein-gesehen werden. Nach Angaben von Schünemann stellt das Land darüber hinaus für den Erhalt der Vereins- und Verbandssportanlagen jährlich weitere 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, so dass die Förderung für die Sanierung von Sportstätten insgesamt fünf Millionen Euro pro Jahr beträgt. Die Finanzhilfe des Landes an den Landessportbund Niedersachsen ist zu diesem Zweck durch die Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über das Lotterie- und Wettwesen auf insgesamt 26.660.550 Euro erhöht worden. Die zusätzlichen Mittel für die Sportvereine werden, wie bisher auch, im Wesentlichen über die Sportbünde nach der entsprechenden Richtlinie des Landessportbundes verteilt.

„Wegen der Bedeutung für die sportliche Infrastruktur in den Kommunen wird die Sanierung von Sporthallen vorrangig vor anderen Sportanlagen gefördert“, sagte Innenminister Schünemann. Die bereits jetzt vorliegenden Anträge und Anfragen zeigten, dass die Einschätzung des Sanierungsbedarfs bei Turnhallen richtig ist. „Bereits vor Beginn der offiziellen Antragsphase liegen 57 Anträge und Anfragen auf Förderung der Sanierung von Sporthallen vor.“

Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt und soll mehr als 50.000 € betragen. Maximal werden 250.000 € als Zuwendung gewährt. Anträge niedersächsischer Kommunen auf Gewährung einer Zuwendung sind schriftlich an das Sportreferat des MI, Lavesallee 6, 30169 Hannover zu richten. Kreisangehörige Gemeinden haben die Anträge über den Landkreis vorzulegen.

Entschieden wird über die Vergabe der Mittel für 2007 auf der Grundlage der bis zum 30. Juni 2007 vorliegenden Anträge. Für die Jahre ab 2008 sind die Anträge bis zum 30. September des Vorjahres oder bis zum 31. März des laufenden Jahres vorzulegen.

Einsicht in die Förderrichtlinen ist online möglich.

12 Mio € zur Förderung von 1.000 Mini Fußballplätzen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch April 18, 2007

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat beschlossen, einen Betrag in Höhe von 21 Millionen Euro aus dem Überschuss des DFB-Haushaltes 2006 in Maßnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit der WM zu investieren. Umfangreichstes Projekt dabei ist der Bau von 1000 Mini-Spielfeldern in Deutschland. Der DFB stellt für den Bau der so genannten Bolzplätze ein Budget von zwölf Millionen Euro zur Verfügung.

„So wie früher, muss der Fußball auch außerhalb des Vereins nah an die Menschen kommen. Fußballspielende Kinder und Jugendliche gehören wieder mehr in das Bild unserer Städte und Dörfer in Deutschland“, sagt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

Gebaut werden sollen die „Mini-Spielfelder“ in Zusammenarbeit aller DFB-Landesverbände mit Städten und Kommunen ab Herbst 2007. Den mit Gummigranulat verfüllten Kunstrasen umschließen eine Rundumbande und integrierte Tore. Zulieferer und Materialien wurden nach strengsten Vorgaben ausgewählt. So werden die verwendeten Bretter umweltfreundlich imprägniert. Die Herstellungszeit für eine Kleinsportanlage beträgt drei bis vier Wochen.

Die Plätze werden vorzugsweise auf Schulgeländen entstehen. Ein wichtiges Kriterium für den Zuschlag ist, dass die Mini-Spielfelder täglich für einen möglichst langen Zeitraum zugänglich sind.

Dr. Zwanziger äußert dazu: „Bei der Entscheidung über die Standorte wird auf eine regionale Streuung geachtet, wobei gerade auch Schulen in sozialen Brennpunkten durch den Bau eines Mini-Spielfeldes aufgewertet werden können. Besonders dort, wo es hohe Migrantenzahlen gibt, würden wir gerne bauen. Eine enge Abstimmung mit den Landesverbänden ist selbstverständlich.“

Daniel Gutermuth (DFB) ergänzte die Pressemitteilung gegnüber dem HoppeBlog um die Aussage, dass derzeit eine Projektgruppe aufgebaut werde um die Koordination der vielen Teilfinanzierungen zu organisieren. Die Bewerbung wird voraussichtlich online über die Website des DFB erfolgen.

HoppeBlog wird weiter über das Projekt berichten.

Kunstrasen: die Fakten im Überblick

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag April 13, 2007

Der Einsatz von Kunstrasen als hochbelastbarer Fußballplatz hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die guten Spieleigenschaften in Verbindung mit dem geringen Verletzungsrisiko schieben so den alten Hartplatz (Tennenplatz, Aschenplatz) auf das Abstellgleis.

Der neue Artikel Kunstrasen in der Praxis gibt einen verständlichen Überblick über diesen Spielbelag. Ausgehende von den Materialeigenschaften werden Sicherheit, Spieleigenschaften, Baukosten und Unterhaltungskosten (Pflege Kosten) erläutert. Ein Ausblick auf die Zukunft rundet den Artikel ab.

Finnenbahn / Finnbahn: ungetrübter Laufspaß auf Holzhäckseln?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag März 29, 2007

Auf der Suche nach zukunftssicheren Sportanlagen im demografischen Umbruch ist es sehr sinnvoll, auch vermeintlich alte Ideen neu zu prüfen. Und wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, dann ging es damals um Trimm-Dich und Waldlauf.
Mit Waldlaufbahnen assoziiere ich sofort die sogenannten „Finnenbahnen, bzw. Finnbahnen“, einem Laufbahnaufbau mit Rindenmulch Oberfläche. Für geübte Läufer eine angenehme Sache, allerdings sollte man dort nicht mit gedämpften High-Tech Laufschuhen trainieren, da die Kraft sonst in den ganzen Dämpfungssystemen steckenbleibt. Es gibt auch Läufer, die diese Bahnen als gelenkbelastend empfinden, da der Bodenkontakt sehr lang ist. Mit guter Lauftechnik ist die Sache allerdings prima zu laufen, wenngleich einem der Kilometer oft länger vorkommt als auf Asphalt (im Selbstversuch erfahren).

Finnbahnen lassen sich auf der einen Seite gut vermarkten, auf der anderen Seite werden Sie von den Läufern nicht so begeistert angenommen wie man es erwarten könnte. Ich betrachte sie als sinnvolle Ergänzung zum herkömmlichen Leichtathletikangebot mit 400m Laufbahn und Rundwegen aus Asphalt / wassergebundener Wegedecke.

Beim anhaltenden Wellnessboom ist jedoch davon auszugehen, dass der federnde Bodenbelag stetig neue Anhänger finden wird. Daher meine Einschätzung: Finnbahnen werden weiterhin gebaut.

1.000 Euro für Vereine mit generationsübergreifenden Angeboten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag März 16, 2007


Bis zum 31. März können sich Vereine noch für das Programm „Generationen bewegen“ bewerben, das der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gemeinsam mit seinem Partner Mercure Hotels ins Leben gerufen hat. Gesucht werden attraktive Programme und Projekte, in denen alt und jung gemeinsam aktiv sind. Wie können alle Generationen in einem Verein an einem Strang ziehen, gemeinsam Sport treiben, Zeit miteinander verbringen und Spaß haben? Die zehn besten Konzepte werden ausgewählt und jeweils mit einem Betrag in Höhe von 1.000 Euro gefördert. Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter www.mercure-sport.de.

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