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Schünemann: Landesweites Mädchenfußballprojekt fördert die Integration

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 4, 2008

Der Niedersächsische Minister für Inneres, Sport und Integration, Uwe Schünemann (CDU), hat in Hildesheim-Drispenstedt das landesweite Projekt zur sozialen Integration von Mädchen mit Migrationshintergrund eröffnet. Dort kooperieren Eintracht Hildesheim und die Ganztagsschule Hildesheim-Drispenstedt. „Durch diese Initiative wollen wir die Potenziale des Sports für die aktive Integration von Mädchen aus anderen Ländern und Kulturen gezielt nutzen“, sagte Schünemann. Weitere Standorte in Niedersachsen sind Delmenhorst, Salzgitter, Osnabrück, Lüneburg, Stade, Nienburg sowie Wolfsburg. An ausgewählten Grundschulen werden in enger Zusammenarbeit mit lokalansässigen Sportvereinen Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaften eingerichtet, Fußballturniere für Mädchen organisiert sowie Schulsportassistentinnen ausgebildet. Die Laufzeit des Projektes beträgt drei Jahre. Die Standortauswahl orientiert sich an Gebieten des Bund-/Länderprogramms „Soziale Stadt“. Die Durchführung des Projektes ist geprägt von einer engen Kooperation zwischen dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Integration, dem Niedersächsischen Fußballverband und der Universität. Die Uni Osnabrück gewährleistet die wissenschaftliche Begleitung und die anschließende Evaluierung.

Gratulation an Spanien!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Juni 30, 2008

Diese EM war aus deutscher Sicht ein Wechselbad der Gefühle. Das Auswahlteam des DFB hat mit sprunghaften Leistungen und auch einer gehörigen Portion Dusel das Finale erreicht. Und die Spanier waren die einzige Mannschaft, die im Turnier eine konstant hohe Leistung gezeigt haben. Schade, dass unsere Nationalelf es nicht verstanden hat, dem überlegenen Spiel der Spanier wenigsten Kampfgeist entgegenzusetzen, denn von dem war nur ein kurzes Aufbäumen in der zweiten Halbzeit zu spüren. So ging das Spiel auch in den Köpfen der Sportler verloren, die sich auch gegen Ende der Partie kaum noch gegen die Niederlage wehrten. Dennoch: Vize-Europameister ist mehr als ein achtbares Ergebnis. Es war eine schöne EM, beste Werbung für den Fußball.

Frauensportaktionswoche 2008: 10 Vereine können Reise nach Berlin gewinnen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Mai 23, 2008


Frauen tun dem Sport gut! Das meinen das Bundesministerium für Gesundheit und der Deutsche Olympische Sportbund und rufen deshalb zur Teilnahme an der Aktion zwischen dem 1. Juni und der Sommerpause auf. Die Ausrichter loben unter den teilnehmenden Sportvereinen zehn Reisen nach Berlin inklusive einem Treffen mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und der DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers aus. Mehr Informationen auf www.dosb.de oder www.die-praevention.de .

Sportabzeichen-Wettbewerb der Sparkassen-Finanzgruppe

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Mai 2, 2008

Deutscher Olympischer Sportbund

Der Deutsche Olympische Sportbund und die Sparkassen-Finanzgruppe laden zum Sportabzeichen-Wettbewerb vom 15. April – 15 September ein. In den Kategorien Schule, Hochschule, Verein und Unternehmen werden die Institutionen prämiert, die im Verhältnis zu ihrer Mitgliederzahl die meisten Sportabzeichen abgelegt haben. Auf die Teilnehmenden warten sportbezogene Sachpreise im Gesamtwert von 25 000 Euro. Mehr Informationen im Internet auf www.sportabzeichen-wettbewerb.de

Bob Martin Sportfotos

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Februar 20, 2008

Unzählige Sportfotografen versorgen die Medien mit einer andauernden Flut aktueller Momentaufnahmen. Wir kennen die Bilder von Jubelposen , Fouls und Elfern aus allen Gazetten. Bob Martin geht einen anderen Weg: mit großartigem Timing gelingt es ihm, die Faszination des Sports mit seiner Kamera einzufangen. Und die Bilder, die er auf Cake-Factory.com präsentiert, vermitteln die Faszination des Sports auf eindrucksvolle Art und Weise.

Zukunft im Sport: was passiert bis 2020,Teil 5: Fußballfelder

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Februar 18, 2008

Ein Fußballfeld hat die Maße 68 x 105, 2 Tore und es spielen immer 11 Freunde gegen andere 11 Freunde. Das war schon immer so, und das wird sich auch nicht ändern. Eine von vielen Fußballweisheiten, die mir vom Feeling her ein schlechtes Gefühl bereiten. Welche Probleme haben Fußballvereine denn derzeit? In Gesprächen mit vielen Vereinen habe ich immer wieder 2 Gemeinsamkeiten festgestellt:

  • – der Mädchen- und Jugendfußball boomt
  • – die „Alten Herren“ werden nicht mehr voll.

Während die Versorgung der fußballwütigen Kinder mit entsprechenden Sportanlagen im Prinzip nur eine Frage der Finanzierung darstellt, ist das Problem mit dem Rückgang der Spielerzahlen im Erwachsenenalter schon schwieriger. Zeitlicher Aufwand, geringe Flexibilität, Verletzungsgefahr und Leistungsdruck während der Freizeit nehmen dem heiligen Rasen seinen Glanz. Da dies in fast allen Vereinen geschieht, kommt es dazu, dass viele Mannschaften nicht mehr voll werden. In der ersten Not werden Spielvereinigungen gebildet, aber auf Dauer sind ganze Sportplätze für halbe Mannschaften nicht mehr zu unterhalten.

Dabei zeigen Freizeitkicker bereits heute, wohin der Trend geht: moderne Fußballhallen mit Eventcharakter haben auf viele Fußballer eine geradezu magische Anziehungskraft. Liegt es am Kunstrasen, am Großbild-TV, oder an der Musik im Hintergrund?

Meiner Meinung nach sind diese Dinge zwar nicht unwichtig, aber im Zentrum steht der zwanglose Zugriff auf ein Spielfeld, welches noch dazu so angenehm klein ist, dass stets Torgefahr besteht. Für „Socca Five“ braucht es ganze 10 Spieler, keine 22 + Ersatzbank + Schiedsrichter. Das geht vergleichsweise einfach. Und international feiern Varianten wie Futsal und Beach-Soccer derzeit ungeahnte Popularität. Der DFB hingegen propagiert von den Bambinis bis zur D-Jugend noch 7 Spieler je Mannschaft auf Spielfeldern mit einer Länge von 32 bis 70m. Dafür baut er aber nebenher 1000 Miniplätze, die mit 20*13 wiederum so klein geraten sind, das nicht wenige Kritiker hier nur die Verwendung im Kindergarten- und Grundschulalter sehen. Aber die Realität wird diese Kritiker einholen, ich bin sicher, dass diese Miniplätze Teil eines Trends sind, der zu kleineren Spielfeldern führt. Ob in 10 Jahren vermehrt auf Halbfeldern gespielt wird, oder Ligen mit kleineren Mannschaften starten ist abzuwarten.
Nur eins ist sicher – wenn es auf den demografischen Wandel keine Reaktionen gibt, dann reduziert dieser ganz von selbst die Zahl der Mannschaften und Ligen.

LSB Niedersachsen: Neue Förderrichtlinie Integration im und durch Sport

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Februar 17, 2008

Der LandesSportBund hat in Abstimmung mit dem Nds. Ministerium für Inneres und Sport eine Förderrichtlinie erarbeitet, mit der Aktivitäten von Vereinen, Sportbünden und Landesfachverbänden zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und/oder sozialer Benachteiligung gefördert werden können. „In diesem Jahr werden wir die Anträge bearbeiten, weil wir aus terminlichen Gründen die Sportbünde und Landesfachverbände vor Inkrafttreten der Richtlinie nicht beteiligen konnten“, sagt LSB-Geschäftsführer Norbert Engelhardt. Der LSB strebe aber eine aktive Beteiligung der Sportbünde und Landesfachverbände an der Umsetzung der Richtlinie ab 2009 an. Engelhardt kündigt deshalb an:„Wir laden deshalb zu einer ersten Informationsveranstaltung am 24. Mai ein. Dann wollen wir uns auch über die Inhalte der Förderrichtlinie austauschen.“
Die Richtlinie findet sich auf der LSB-Homepage www.lsb-niedersachsen.de in der Rubrik Service für Mitglieder/Förderrichtlinien.

Zukunft im Sport: was passiert bis 2020, Teil4: Sportanlagen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 8, 2008

Die bisher dargestellten Veränderungen im Sportverhalten werden sich mittelbar auch in der Gestaltung und Nutzung der Sportanlagen darstellen. Sicherlich wird die Vielfalt an Sportanlagen weiter steigen, neue Sportangebote werden in die bestehenden Anlagen integriert, wie dies in der letzten Dekade zum Beispiel mit „Beach-Feldern“ passiert ist. Neue Sportentwicklungen werden sich dabei nur behaupten können, wenn sie sich in kostengünstiger Bauweise erstellen lassen. Möglichweise wird auch der Anteil mobiler Sportanlagen auf multifunktionalen Sportfeldern steigen. Hier kommen auf Sportvereine neue Aufgaben zu, die im Verbund mit der öffentlichen Hand, Krankenkassen, oder auch in „Public-Private-Partnership“ neue Perspektiven eröffnen. Diese neuen Sportanlagen werden eine Vielfalt von Kriterien erfüllen:

  • ökologische Verträglichkeit,
  • hoher Komfort,
  • geringe Anschaffungskosten,
  • geringe Unterhaltungskosten,
  • variable Nutzung / Möglichkeit des einfachen Umbaus.

Während so auf der einen Seite eine Nachfrage nach neuen und neuartigen Sportanlagen besteht, belastet der Sanierungsbedarf traditionelle Sportstätten weiterhin die Budgets. Sicherlich werden hier sehr vielfältige Abwägungen zwischen Erhalt alter Anlagen und dem Bau neuer Anlagen stattfinden müssen.
Aber wie sieht er nun aus, der Sportplatz der Zukunft?

Der Sportplatz der Zukunft wird:

  • alle Generationen ansprechen,
  • als Ort mehr Funktionen erfüllen als Sport allein (z.. B.: Kommunikation, Wellness, Lifesyle, Gesundheit),
  • Trendsportarten kurzfristig integrieren,
  • hohen Wert auch auf die Interessen von Mädchen, Frauen und Alten legen,
  • weniger durch rechtwinklige Spielfelder geprägt sein und,
  • sich zu einer Parklandschaft entwickeln.

Erste Prototypen dieser neuen Sportparks sind bereits in der Entwicklung. Interessanterweise sehen sie auf den ersten Blick dem gut 100 Jahre alten „Volkspark“ sehr ähnlich, komprimieren diesen aber auf effektive Art und Weise.

Im nächsten Teil geht es um die Zukunft der Fußballfelder.

Aktionsprogramm Schule und Verein: 2000 Anträge in Niedersachsen bewilligt

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 8, 2008

Erstmals hat der LSB Niedersachsen 2000 Kooperationsmaßnahmen für das Aktionsprogramm Schule und Verein für das laufende Schuljahr bewilligen können. Möglich wurde dies, weil das Nds. Kultusministerium für das seit dem Schuljahr 1995/96 bestehende Aktionsprogramm zusätzliche Fördermittel bereitgestellt hat: Seit mehr als zehn Jahren fördern Lotto Niedersachsen, der LSB und das Nds. Kultusministerium das Aktionsprogramm mit rund 311 000 Euro pro Schuljahr. 2007 hatten sich das Kultusministerium und der LSB auf ein zusätzliches Förderprogramm für den Schulsport verständigt, den Aktionsplan Lernen braucht Bewegung Handlungsplan 2007-2010. Erstmals für das Schuljahr 2007/08 gab es nun weitere 225 000 Euro für Kooperationsmaßnahmen. Seit dem Start des Aktionsprogrammes sind bisher 17 304 Maßnahmen gefördert worden. „Die große Resonanz bestätigt unsere Auffassu ng, den Schulsport ergänzende Sportangebote an Schulen zu fördern“, erklärte LSB-Geschäftsführer Bildung und Sportjugend Karl-Heinz Steinmann. Quelle: LSB  Niedersachsen

Zukunft im Sport: was passiert bis 2020, Teil3: Sport und Gesellschaft

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Dezember 10, 2007

Die Technisierung der Kinderzimmer führt dazu, dass sich die motorische Leistungsfähigkeit der Kinder verschlechtert hat. Es ist zu befürchten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Doch jeder Trend erzeugt auch Gegenbewegungen, so sind sich die Sportpädagogen darüber einig, dass die Bedeutung der Bewegungsangebote in den Schulen wachsen wird. Vor dem Hintergrund der Zunahme von Ganztagsschulen werden neue Formen von Sportfreianlagen entstehen.

Ob damit die Lücke zwischen den nach wie vor vorhandenen sportbegeisterten Kindern und den kindlichen „Couch-Potatoes“ geschlossen werden kann, bleibt gegenwärtig offen. Unklar ist auch die Frage, ob frei zugängliche Bewegungsräume im urbanen Umfeld weiter abnehmen werden. Allein um diese Frage zu beantworten sind, sind mehrere, zum Teil gegenläufige Trends zu analysieren:

  • demografische Veränderungen der Gesellschaft,
  • veränderte Bewertung von Sport und Gesundheit,
  • Ballungsräume mit städtebaulichem Wachstum auf der einen Seite,
  • sowie auch große Regionen, in denen komplette Generationen abwandern (innerdeutsche Migration)

Jeder dieser Faktoren ist geeignet, die Steigerung des Sportangebots zu begründen. Selbst die Abwanderung von Menschen, wie sie zum Beispiel in Brandenburg beobachtet werden kann, führt dazu, dass neue Sportanlagen als Mittel der Strukturförderung realisiert werden. Allein die Frage der Finanzierung wird nicht leicht zu lösen sein: Insider befürchten den Rückgang der Sportanlagenförderung durch die Öffentliche Hand. Flexible Sportvereine können diese Situation aber auch für sich nutzen: mit einem der Nachfrage angepassten Sportangebot wird es zukünftig leicht sein, die Mitgliederzahlen stabil zu halten. Die Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Schulen und kommerziellen Sportanbietern wird ein breiteres Angebot ermöglichen. Vielleicht werden Sportvereine dann über ein Sportangebot im Altenheim den Jugendsport finanzieren?

EU-Förderung im Sportplatzbau: Brandenburg übernimmt Vorreiterrolle

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Dezember 3, 2007

Brandenburgs Landessportbund-Präsident Hans-Dietrich Fiebig und der Agrarminister des Landes, Dr. Dietmar Woidke, haben am 21. November in Potsdam eine Vereinbarung über die Sportstättenförderung in ländlichen Gemeinden unterzeichnet.

Unter dem Namen „Goldener Plan Brandenburg“ sollen jährlich bis zu 2 Mio. Euro in die Sportstättenförderung fließen und so helfen, die Vereins- und Jugendarbeit in den Dörfern auf eine solidere Grundlage zu stellen. Der Name ist eine Anleihe an das 2009 auslaufende Bundesprogramm „Goldener Plan Ost“ . An der Förderung der mit dem Landessportbund abgestimmten Vorhaben wird sich das Agrar- und Umweltministerium bis zu einem Anteil von 66 Prozent beteiligen. Ermöglicht wird diese Förderung auf der Grundlage des EU-Fonds zur Entwicklung der ländlichen Räume (ELER).

Das Agrar- und Umweltministerium Brandenburg wird in den kommenden Jahren Vorhaben des Landessportbunds mit Fördermitteln der integrierten ländlichen Entwicklung und LEADER unterstützen. LEADER wendet sich an Aktionsgruppen von Vereinen und Bürgern auf dem Lande, die dazu beitragen, die regional erkannten Stärken zu stärken.

Gerade in Zeiten knapper werdender öffentlicher Mittel können mit einer Kombination der Finanzierungsmöglichkeiten Vorhaben zur Entwicklung der besonders benachteiligten ländlichen Regionen in Brandenburg umgesetzt werden.

Das Ministerium sieht in der Sportstättenförderung ein Mittel, um der Abwanderung junger und qualifizierter Menschen etwas entgegenzusetzen. Attraktive Sport- und Freizeitangebote sind neben Arbeitsplätzen Faktoren, die das Landleben lebenswert machen. Häufig gehen von den Sportvereinen Initiativen für die Ortsentwicklung aus, werden Feste gefeiert, Traditionen gepflegt. Weil der Sport junge Leute an sich bindet, kommt ihm bei der Vermittlung von Werten und Einstellungen besondere Bedeutung zu, gerade auch in der Auseinandersetzung mit rechtsradikalen Kräften. Dem Sport dagegen mangelt es im ländlichen Raum an bedarfsgerechter Infrastruktur, und dem Landessportbund stehen nicht genügend Mittel zur Verfügung, um die Sportstätten zu erhalten oder auszubauen.

amit ist erstmals in Deutschland erreicht, was andere Länder der europäischen Union schon lange praktizieren – die sinnvolle Verwendung von EU-Mitteln für den Sportplatzbau. Es bleibt zu hoffen, dass andere Bundesländer nachziehen und erkennen, dass die Förderung des Sportstättenbaus eine effiziente Strukturförderung darstellt.

Teil 2: Wie werden sich Nachfrage und Angebot im Sport entwickeln?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Dezember 2, 2007

Bestimmend für das Sportangebot in den nächsten Jahren wird die Nachfrage sein. Hier sind klare Entwicklungen zu erwarten:

im Segment der berufstätigen Bevölkerung wird der Anteil der Bürotätigkeiten mit geringem Bewegungspotential weiter zunehmen. Daraus resultiert das weitere Wachstum gesundheitsorientierter Lifestyle-Sportarten mit dem Boom der Fitnesscenter an der Spitze. Da hier bereits ein reichhaltiges Angebot besteht ist mit einer quantitativen Zunahme nicht mehr zu rechnen. Das Angebot wird sich eher auf bestimmte Nischen spezialisieren.

Der große Trend der nächsten Jahre ist im Zuge der demografischen Entwicklung im Seniorensport zu suchen. Die hier gefragten Sportangebote werden über die folgenden Eigenschaften verfügen:

· selbst bestimmbare Leistung

· variable Zeiten

· sportmedizinische Betreuung

· hoher Geselligkeitsfaktor

Das bisherige Angebot vom Walking über Boule bis zur Wirbelsäulen- und Kardiogymnastik wird sich um neue Sportarten erweitern, oder auch durch klassische Sportarten wie Tischtennis ergänzt. Hier werden neue Anbieter den Markt betreten, Volkshochschulen und Krankenkassen etwa, die bereits im Kontakt zu ihrem Klientel stehen.

Der Vereinssport wird sich zunehmend dem Kinder- Jugend und Wettkampfsport zuwenden. Dabei wird besonders die Nachfrage nach gut ausgestatteten Vereinen wachsen, die den Kindern ein sicheres und komfortabel ausgestattetes Sportumfeld bieten, möglicherweise sogar ein familiäres Betreuungsangebot unterhalten. Möglicherweise wird diese Nachfrage jedoch auch durch ein erweitertes Schulangebot befriedigt.

Zusammenfassen lassen sich die Trend durch die folgenden Thesen:

· Der Sport insgesamt gewinnt an Bedeutung.

· Der Anteil gesundheitsorientierter Sportarten wird steigen.

· Der Anteil von Leistungs- und Wettkampforientierten Aktivitäten wird in allen Sportarten sinken.

· Die Zahl der Sportarten wird weiter zunehmen.

Begleitend dazu wird die Bedeutung des Profisports in den Medien als identitätsstiftendes Gesellschaftselement steigen.

Lesen Sie im Teil 3: Zukunft im Sport: was passiert bis 2020: Sport und Gesellschaft

Zukunft im Sport: was passiert bis 2020? (Teil1- Einführung)

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch November 14, 2007

Das Sportangebot unterlag in den letzten 100 Jahren einem stetigen Wandel. Von Turnvater Jahn als Vorreiter einer Massenbewegung bis zu „Kaiser Franz“ als Ikone des professionellen Fußballs hat sich viel bewegt. Doch bei dieser Artikelserie wird der Blick in die Zukunft gerichtet: was passiert mit dem Sport in den nächsten Jahren? Welche Auswirkungen hat der demografische Umbruch auf die Sportnachfrage? Wer wird wie wo Sport treiben? Wie werden die zugehörigen Sportanlagen aussehen? Wird sich das Ansehen des Sports in der Öffentlichkeit ändern? Die Prognose der Sportnachfrage wird dabei möglichst umfassend sein und auf den folgenden Ebenen betrachtet:

  • „freie“ Sportausübung daheim oder im öffentlichen Freiraum
  • Vereinssport
  • kommerzielles Sportangebot
  • professioneller Sport

Auf Grundlage diverser Trendanalysen in Verbindung mit einer gegenwärtig durchgeführten Delphi-Studie wird sich in den folgenden Artikeln ein Bild zusammensetzen, dass es Sportanbietern heute erlaubt, die Weichen für ihre Entwicklung so zu stellen, dass sie im bereits laufenden Wandlungsprozess zu den Gewinnern gehören.

Lesen Sie im nächsten Teil: Wie werden sich Nachfrage und Angebot im Sport entwickeln?

Kunststofflaufbahnen: fit für den Winter

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Oktober 22, 2007

Viele Kurzstrecken- und Rundlaufbahnen mit Kunststoffoberfläche werden nur wenig gepflegt. Dabei kann mit vernünftigem Aufwand ein dauerhaft guter Zustand hergestellt werden. Damit schaffen Vereine ein attraktives Sportangebot, und das lockt neue Mitglieder.

Besonders jetzt im Herbst ist die Pflege der Kunststofflaufbahnen sinnvoll, denn herabfallende Blätter beginnen schnell zu verrotten und dann dringen feine organische Partikel in die Laufbahn ein. Diese bilden einerseits einen guten Nährgrund für Moose und Algen, andererseits verstopfen sie die Fläche und stören die Wasserdurchlässigkeit.

Für die optimale Pflege sollten Vereine in Eigenleistung zunächst die Bahn abfegen, die Wassereinläufe öffnen, Dreck und Laubreste entfernen. Sodann können Firmen mit Spezialgeräten und fast 300bar Wasserdruck die Poren des Kunststoffs ausspülen. Wer dies schon mal beobachtet hat, staunt regelmäßig, was für eine „Brühe“ aus so einer Laufbahn herauskommt. Die Kosten für diese Spezialreinigung belaufen sich je nach Anfahrt und Verschmutzungsgrad auf 1.800-2.500€. Wichtig ist, dass ein „C-Rohr“ Wasseranschluss zur Verfügung steht, da ansonsten teure Zeit damit verbraucht wird, das Spülfahrzeug mit Wasser zu betanken.

Sind die Arbeiten erledigt, so ist die Bahn auch im Winter gut zu Laufen, und die bevorstehende Saison bietet von Anfang an gute Trainings- und Wettkampfbedingungen.

Dokumentation „Kostenminderung und Ressourcenschutz im Sport“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Oktober 11, 2007

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Landessportbund Hessen stellten kürzlich die Dokumentation für des Projekts „„Kostenminderung und Ressourcenschutz im Sport – Aufbau eines Netzwerkes nachhaltiger Sportstättenbau durch Beratung sowie Aus- und Fortbildung“ vor.

Das 26 Monate dauernde Projekt wurde durch den Landessportbund Hessen realisiert und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück gefördert.

Zielgerichtet wurden dabei die Bereiche Klimaschutz, CO2-Minderung, Ressourcenschutz, Kostenminderung durch Beratung, Steigerung der Energieeffizienz, Ausbildung, Schulung und Umsetzung in der Leistungsbilanz fokussiert. „Insgesamt haben wir 25 Berater zum Umwelt- und Klimaschutzberater im Sport ausgebildet und 33 Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote mit insgesamt 1.163 Seminarteilnehmer mit den Themenschwerpunkten Klima-, Ressourcenschutz und Kostenminderung im Sport durchgeführt“, bilanzierte Svea Rojahn. Dass der Sport auf dem richtigen Wege sei, bestätigte auch Andreas Klages. „Das Projekt des Landessportbundes Hessen ist erfolgreicher Bestandteil der Kooperation zwischen der DBU und dem DOSB, die sportbezogene Umweltprojekte der DOSB-Mitgliedsverbände finanziell fördert.

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