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Sportstättenförderung „Initiative Niedersachsen“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag März 5, 2009

Das Landeskabinett hat gestern die konkrete Umsetzung der „Initiative Niedersachsen“ des Konjunkturpaketes II und die Mittelvergabe des Aufstockungsprogramms beschlossen. „Niedersachsen ist gut gerüstet für die Zukunft. Wir stärken mit der Initiative Niedersachsen unsere Kommunen und Betriebe, sorgen für Aufträge und sichern Arbeitsplätze in Niedersachsen“, sagten Ministerpräsident Christian Wulff und Wirtschaftsminister Philipp Rösler nach der Kabinettssitzung.

Die Landesregierung hatte bereits am 3. Februar 2009 die Weichen für die Ausgestaltung des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung gestellt. Am 20. Februar hat der Niedersächsische Landtag mit dem Nachtragshaushaltsgesetz 2009 und dem Zukunftsinvestitionsgesetz als erstes Landesparlament die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung geschaffen. Wulff: „Wir handeln schnell und unbürokratisch. Alle Beteiligten arbeiten Hand in Hand. Die Kommunen werden die Mittel unverzüglich erhalten und ihre Projekte zügig umsetzen.“ Bund, Land und Kommunen investieren mit dem Konjunkturprogramm II und dem niedersächsischen Aufstockungsprogramm in 2009 und 2010 insgesamt 1.390 Millionen Euro in Niedersachsen.

Pauschale Zuweisungen an die Kommunen:
Die niedersächsischen Landkreise und Gemeinden investieren 600 Millionen Euro aus einer pauschalen Zuweisung von Bund und Land inklusive einer eigenen Kofinanzierung. Hierfür ist mit dem Nachtragshaushalt 2009 kein weiterer Beschluss erforderlich. Die Kommunen sind allein verantwortlich für die zweckentsprechende Verwendung.

Kommunale Förderschwerpunkte:
Zudem werden im kommunalen Bereich weitere 364 Millionen Euro für besondere Schwerpunkte investiert. Zu den Förderschwerpunkten zählen die Modernisierung der Schulinfrastruktur, die Breitbandverkabelung, der kommunale Sportstättenbau, Krankenhäuser, der Hochwasserschutz im Binnenland und die Altlastensanierung. Das Kabinett hat die Planungen der Ressorts zur Kenntnis genommen.

Aufstockungsprogramm:
Das Land Niedersachsen wird die „Initiative Niedersachsen“ als landeseigenes Programm mit rund 163 Millionen Euro aufstocken. Die Landesmittel sind über den Nachtragshaushalt 2009 abgesichert. Das Land kann die Mittel damit außerhalb des festen Rahmens der bundesgesetzlichen Vorgaben zum Konjunkturpaket II auch noch in den Jahren nach 2010 verwenden.

Mit den Mitteln aus dem Aufstockungsprogramm sollen zusätzliche Investitionen als Multiplikator gewonnen werden, um eine möglichst hohe Investitionswirkung zu erzielen. Geplante Maßnahmen sollen möglichst vorgezogen werden. Daneben sollen die Projekte eine möglichst breite Wirkung in der Fläche entfalten.

„Wir setzten alles daran, die Investitionen zügig zu starten, die Projekte schnell zu realisieren und so die konjunkturellen Multiplikatoreneffekte zu erzielen“, sagten Ministerpräsident Wulff und Wirtschaftsminister Rösler. „Niedersachsen ist gut aufgestellt. Wir machen unser Land weiter zukunftsfähig!“

Kommunen sollen Konjunkturprogramm auch für Sport nutzen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag März 5, 2009

Die Kommunen in Schleswig-Holstein sollen das Geld aus dem Konjunkturpaket II nach Ansicht von Innenminister Lothar Hay (SPD) auch in die Sanierung ihrer Sportstätten investieren. «Die Vereine und Schulen brauchen Hilfe bei der Sanierung ihrer Hallen», teilte Hay am Donnerstag in Kiel mit. Möglich seien Investitionen in eine bessere Wärmedämmung und energiesparende Heizungen. Um dem Bedarf an Sportstätten bundesweit gerecht zu werden, müssten Bauprojekte koordiniert geplant werden, sagte Hay. Schleswig-Holstein stehen mit dem Konjunkturpaket II insgesamt 430 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung, gut zwei Drittel davon in den Kommunen.

Sportstättenfinanzierung mit dem PPP-Modell: IAKS Workshop

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 20, 2009

IAKS Praxisworkshop „PPP“, 08.06 2009, Bad Nenndorf

Immer häufiger setzen Bund, Länder und vor allem Kommunen auf die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privaten, doch häufig scheitern angedachte Maßnahmen auch an Problemen, die das Vergabe- und Vertragsrecht betreffen.
Der Workshop „PPP und Facility Management für kommunale, vereinsgeführte und privat betriebene Sportzentren“ am 8. Juni in Bad Nenndorf richtet sich an Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus kommunalen Sportämtern und –betrieben, Liegenschaftsämtern sowie Bauämtern. Angesprochen werden zudem Architekten, Ingenieure, Vorstände und Verantwortliche aus Groß-Sportvereinen sowie Mitarbeiter aus Unternehmen der Sportstättenbau-Industrie. Nähere Hinweise zu Programm und Anmeldung erhalten Sie in Kürze in diesem Blog oder auf der Website www.iaks.info.

SFL Bremerhaven erhält e-on Zuschuss

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Februar 18, 2009

Das HoppeBlog berichtete bereits über die Aussicht auf Förderpakete aus privater Hand: der Energielieferant e-on hatte 1000 Sportförderungspakete zusammengestellt. Meistens werden ja „die Anderen“ gefördert. Diesmal hat es mich direkt getroffen: ich bin nicht nur Landschaftsarchitekt, sondern nebenher auch noch Abteilungsleiter für die Sparte Tischtennis beim SFL Bremerhaven. In Zusammenarbeit mit dem SFL entstand ein kleiner Projektantrag und als einziger Verein Bremerhavens haben wir einen Zuschlag aus diesem Förderpaket erhalten. Nicht nur wir „Funktionäre“ danken, sondern vor allem die Kinder und Jugendlichen, die nun endlich wieder gefahrlos selber Tischtennistische aufbauen können, die sich noch dazu großartig bespielen lassen.
Von links nach rechts: Eugen Lackmann, Jugendwart SFL Tischtennis, Peter Skusa, Vorsitzender des SFL Bremerhaven, Lüder Hoppe, Abteilungsleiter Tischtennis

50 Mio Euro für Sportstättenbau in Niedersachsen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 6, 2009

Das Landeskabinett hat in dieser Woche mit „Initiative Niedersachen“ die Umsetzung des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung beschlossen. Danach stehen rund 1,390 Milliarden Euro für Investitionen in Niedersachsen zur Verfügung. Am 20. Februar soll der Landtag laut einer Pressemitteilung der Landesregierung den Nachtragshaushalt 2009 beschließen und damit den Weg frei machen für die Umsetzung des Konjunkturpaketes. Die Mittel sollen zwischen der Kreis- und Gemeindeebene hälftig aufgeteilt werden – und zwar im Wesentlichen nach der Einwohnerzahl. Das Kabinett plant zudem Sonderprogramme im kommunalen Bereich  – darunter eines mit dem Förderschwerpunkt kommunale Sportstätten. Der kommunale Sportstättenbau soll mit 50 Millionen Euro gefördert werden. „Wir begrüßen die Absicht der Landesregierung ausdrücklich. Der LandesSportBund hat immer wieder auf den erheblichen Bedarf bei der Sanierung von Sportstätten hingewiesen“, sagte LSB-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach. Er empfehle den Vorsitzenden der Sportbünde, sich möglichst umgehend vor Ort in den zuständigen Gremien für die Belange des Sports einzusetzen. Die Förderung des Sportstättenbaus sei zudem ein wichtiger Baustein regionaler Wirtschaftsförderung. Dies zeige u.a. die Studie Regionalökonomische und fiskalische Effekte aus Investitionen in den Sportstättenbau in Niedersachsen des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung, die der LSB in Auftrag gegeben habe.

Die vollständige Pressemitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei kann als pdf-Dokument heruntergeladen werden auf:http://www.stk.niedersachsen.de/servlets/download?C=53193208&L=20

Quelle: Landessportbund Niedersachsen

Vögel bringen Baum ins Wanken – unerwartete Belastung

Blogged in Baumwelt,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Januar 19, 2009

Wenn Scott Fraser es nicht so toll gefilmt und zusammengeschnitten hätte – ich würde es nicht glauben. Eine Unmenge von Staren fällt in eine Rotzeder ein und bringt diese bis an die Belastungsgrenze. Wenn es doch nur möglich wäre, so einen Schwarm zu domestizieren – einen effektiveren Test auf Bruchfestigkeit von Ästen wird es so schnell nicht geben.

Und hier der Link: http://fraser.blogs.com/pcl/2006/01/the_birds.html 

Übrigens: 4 Starenkästen je Großspielfeld verhindern Regenwurm und Schnakenepedemien und senken die Unterhaltungskosten eines Sportplatzes durch die gleichmäßige Deziemierung von Schädlingen.

EU-Leitlinien für körperliche Aktivität verabschiedet

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 15, 2009

Beim ersten Europäischen Sport-Forum Ende 2008 wurden EU-Leitlinien für körperliche Aktivität’ präsentiert. In dem Papier werden politische Maßnahmen empfohlen, um die gesundheitsfördernde körperliche Betätigung aller Bevölkerungsgruppen zu fördern.
In Übereinstimmung mit den Leitdokumenten der Weltgesundheitsorganisation empfehlen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten mindestens 60 Minuten körperlicher Betätigung mäßiger Intensität pro Tag für Kinder und Jugendliche und mindestens 30 Minuten körperlicher Betätigung mäßiger Intensität pro Tag für Erwachsene, einschließlich der Senioren. Für die Umsetzung von Leitlinien zu Sport und körperlicher Aktivität zuständige Stellen sollen Vereinbarungen zwischen zentralen, regionalen und lokalen Regierungsebenen nutzen, um Sport und körperliche Aktivität zu fördern. Solche Vereinbarungen können gegebenenfalls auch spezielle Belohnungsmechanismen beinhalten.

Eine Vernetzung zwischen den Strategien zur Förderung von Sport und körperlicher Aktivität sollte unterstützt werden. Die Regierungen sollen Initiativen starten, um die öffentliche und private Finanzierung körperlicher Aktivität zu koordinieren und zu fördern und den Zugang für die gesamte Bevölkerung zu erleichtern. Im Falle öffentlicher (nationaler, regionaler, lokaler) Unterstützung des Sports mit staatlichen Mitteln ist besonderes Augenmerk auf Projekte und Organisationen zu legen, die einer möglichst großen Zahl von Menschen körperliche Betätigung ermöglichen, und zwar unabhängig von ihrem Leistungsstand („Breitensport”, Freizeitsport). Das vollständige Dokument steht als pdf-Datei auf der LSB Niedersachsen-Homepage www.lsb-niedersachsen.de in der Rubrik LSB-Sportpolitik/Sportpolitik.

Konjunkturprogramme: Sportstättenbau ist wirkungsvolle Förderung!

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Januar 9, 2009

Natürlich klingt diese Aussage aus dem Mund eines Sportstättenarchitekten nicht sonderlich gewichtig. Schwerwiegend sind aber die Argumente, die für eine Förderung des Sportstättenbaus sprechen:

  • Der Bau der Sportstätten wird fast immer durch regional tätige Firmen durchgeführt.
  • Diese Firmen beschäftigen auch ungelernte Kräft und bilden diese weiter.
  • Die notwendigen Rohstoffe (Erden, Düngemittel, Sande, Bewässerungstechnik, Kunststoffe) werden ebenfalls auf lokaler bis nationaler Ebene produziert.
  • Die Baumaßnahme verbessert die Infrastruktur und hebt den Wohnwert der jeweiligen Ortschaften.
  • Der verbesserte Wohnwert stabilisiert die Immobilienpreise.
  • Sport hält Gesund und senkt die Kosten für das Gesundheitswesen.

Im Rahmen der stetigen Sportstättenbauförderung hat zum Beispiel der Landessportbund Niedersachsen für das Jahr 2009 die Summe von 5,5 Mio € bewilligt. Beantragt waren 8,8 Mio €. Dem ist hinzuzufügen, dass diese Antragssumme bereits durch die Kreissportbünde vorgefiltert ist, der tatsächliche Förderbedarf dürfte um ein Vielfaches höher liegen. In Anbetracht der Summen die gegenwärtig auf Bundesebene genannt werden, handelt es sich nach wie vor um die berüchtigten „Peanuts“. Doch für den Sport wären diese Peanuts sehr nahrhaft. Noch nahrhafter ist der Sportstättenbau aber für Infrastruktur und die regionale Wirtschaftskraft.

9 Mio Euro: Sportplatzbau profitiert von Konjunkturmaßnahmen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag November 22, 2008

Bei der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages am 20.11.2008 erklärten der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB und der zuständige Berichterstatter für den Sportetat, Norbert Barthle MdB:

Der Sport in Deutschland zählt zu den Gewinnern der Beratungen für den Bundeshaushalt 2009. Insgesamt werden die Sportfördermittel auf über 180 Millionen Euro im Jahr 2009 angehoben. Auf der Zielgeraden, in der sogenannten‘ Bereinigungssitzung‘, wurden noch einmal 12 Millionen Euro zusätzlich bewilligt, um bewusst Schwerpunkte auszubauen. Dieser Aufwuchs geht nicht zu Lasten der sonstigen Sportförderung! Angesichts des durchschnittlichen Abschneidens der Deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen und dem sportlichen Topereignis im Jahr 2009, den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin, haben wir Handlungsbedarf gesehen.

Die Veränderungen des ursprünglichen Entwurfs betreffen vor allem vier Bereiche:

– Für die Deutsche Sporthilfe (DSH) wird auch 2009 ein Bundeszuschuss von einer Million Euro zur Verfügung gestellt, um trotz zurückgehender eigener Einnahmen Sportförderung auf hohem Niveau zu gewährleisten.

– Eine zusätzliche Geldspritze erhalten auch die beiden Spitzeninstitute des Deutschen Sports, das Institut für angewandte Trainingsforschung (IAT) und das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES). 1,6 Millionen Euro stehen diesen beiden ‚Medaillenschmieden‘ 2009 zusätzlich zur Verfügung.

– Damit sich Deutschland bei den „World Games 2009“ in Taiwan als wirkliche Mannschaft präsentieren kann, beteiligt sich der Bund an den Entsendungskosten mit 400.000 Euro.

– Und schließlich wurde auch für den Sportstättenbau noch etwas draufgelegt: 9 Millionen Euro stehen in den kommenden Jahren zusätzlich zur Verfügung.

Die Große Koalition aus Union und SPD hat ein Herz für den Sport, das war in den letzten Jahren deutlich spürbar. Jetzt kommt es darauf an, dass die Verantwortlichen, die Funktionäre, die Trainer und besonders auch die Athleten, das Beste aus den Möglichkeiten machen. Wer öffentliche Gelder in Anspruch nimmt, hat auch eine besondere Verantwortung, damit bestmöglich umzugehen.

„Garten im Internet“ jetzt online erleben

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag November 14, 2008

Screenshot aus dem Intro zum Vortrag

Frank Pachuras Fachvortrag zum Thema „Garten im Internet“ (s.u.) ist auf der Seite des Blumenpods nun online anzusehen. Wer sich an die übliche Bedienung des Blumenpods gewöhnt hat, kann vielleicht den neuen Link in der Menüleiste übersehen, daher mache ich hier einfach nochmal darauf aufmerksam, dass Frank Pachura oben in der Seitennavigation einen Extrapunkt „Garten im Internet“ eingerichtet hat.

Ich widerstehe der Versuchung, das Video direkt auf meiner Site einzubinden, weil das Blumenpod einfach einen Besuch wert ist.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für die Anerkennung meiner Arbeit, ich muss die Häufung der Komplimente allerdings etwas relativieren: die News zum Thema Sportstättenbau richten sich vorwiegend an Gemeinden und Sportvereine, die fachinternen Neuigkeiten erspare ich meiner Leserschaft, wenngleich ich natürlich bei individuellen Beratungen damit nicht geize.

E.ON Förderpakete auch für Sportvereine aus Niedersachsen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag November 7, 2008

Seit Mitte Juli haben E.ON und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unter dem Motto „Energie für den Sport“ Vereine, Institutionen und Sportgruppen dazu aufgerufen, sich bei der Aktion 1.000 Förderpakete zu bewerben. Gute Chancen auf ein solches Förderpaket hatten alle Breitensportaktionen, die neben der sportlichen Entwicklung der Mitglieder auch das soziale Miteinander fördern. Gesucht wurden z. B. Breitensportaktionen, die darauf abzielen, Kinder und Jugendliche frühzeitig für den Sport und ein gesundes Leben zu begeistern. Oder auch Sportprogramme, die dazu beitragen, dass alle Familienmitglieder – ob jung oder alt – gemeinsam Sport treiben.Unter den 1000 geförderten Projekten finden sich auch viele aus Niedersachsen. Die erfolgreichen Vereine finden sich im Internet auf der E.ON-Seite www.eon.com/de/ oder direkt auf http://www.eon.com/de/unternehmen/26379.jsp

Top 10 Pflegetipps für Kunstrasen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Oktober 20, 2008

„Top 10 Überschriften“ sind für Artikel in Blogs bestens geeignet, versprechen sie dem Leser doch eine überschaubare und vergnügliche Lektüre. Mit diesem Vorsatz wollte ich Pflegetipps geben, aber nach einigen Momenten des Nachdenkens reduzierte ich mein Vorhaben auf eine Top 5 Liste, da beim Kunstrasen einfach nicht so viel zu pflegen ist. Die Fünf habe ich aber auch nicht voll bekommen. Hier also die Top 3 Pflegetipps für Kunstrasen:
1. Laub abblasen

Das Laub auf dem Platz zu belassen führt zu verschiedenen Problemen wie Moosbewuchs, Grasbewuchs, schlechte Wasserdurchlässigkeit. Auch wenn dieser Arbeitsgang nicht viel Freude bereitet – es ist erheblich einfacher das Laub vom Platz fern zu halten, als später die Folgeprobleme zu bekämpfen.

2. Granulat auffüllen

Jeder Platzwart kennt die Problemzonen im Rasenspielfeld: Torraum, Elfmeterpunkt, Bogen am 16er, Mittelkreis – zertretene Rasenflächen und blanker Boden zeigen an, wo die Belastung des Platzes sich konzentriert. Diese Bereiche sollten beim Kunstrasenplatz auf die Stärke des Granulats kontrolliert werden, bestimmt muss mal wieder etwas nachgefüllt werden.

'abgespielter' Naturrasenplatz

Abb.: Naturrasenplatz im Pflegenotstand

3. Kontrollgang

Wenn die letzte Herbstsonne auf den Platz scheint, ist dieser noch „flexibel“ genug, um ihn an den Rändern kurz anzuheben und den Spalt zwischen Kunstrasen und dessen Einfassung zu reinigen. Nebenher noch ein Blick auf die Linierung, hier sind kleine Fehler schnell ausgebessert. Um den Kontrollgang abzuschließen ist auch ein Blick in die Kontrollschächte der Drainage nicht verkehrt, denn die wurden ja extra für diesen Zweck angelegt.

Auf dem Weg zur Fußball Kunstrasen WM

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Oktober 8, 2008

Nach der erfolgreichen EM in Österreich und der Schweiz sind die Vorbereitungen für die nächste Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika längst angelaufen. Schwerpunkt ist dabei nicht allein das Gastgeberland – die FIFA unterstützt alle afrikanischen Mitgliedsstaaten beim Bau neuer Fußballfelder. Aufgrund der oft schwierigen klimatischen Bedingungen in Verbindung mit der einfachen Pflege werden dabei Kunstrasenfelder favorisiert. Auf der FIFA Website stelle stellt der Trainer der Harare Dynamos, David Mandigora fest: „Der Kunstrasen sorgt für deutlich schnelleren Fussball, das ist auch für die Fans attraktiver.“ Die FIFA errichtet in jedem der 53 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Fussball-Konföderation (CAF) mindestens einen Platz – ausgenommen Südafrika. Die Konstruktionen reichen von Fussballplätzen in Entwicklungszentren, die im Rahmen des Goal-Projektes der FIFA errichtet werden, bis hin zu städtischen und nationalen Stadien. In einigen Fällen sind sie die einzige Option für Fussball auf internationaler Ebene. Insgesamt werden 70 Mio.USD in das Projekt „In Afrika mit Afrika gewinnen“ investiert; 38 Mio. USD davon werden für Fussballplätze aufgewendet. Jedes Projekt wurde hinsichtlich des Ausschreibungsverfahrens, der Vertragsunterzeichnung und der Abnahme von der FIFA abgewickelt.

Bisher wurden 30 Plätze errichtet; weitere fünf befinden sich in der letzten Testphase. 13 Spielfelder stehen kurz vor dem Abschluss, wie etwa der neue Platz in Douala (Kamerun), der bis Ende Oktober fertig gestellt wird. Die letzten sechs – unter anderem in Äthiopien und Somalia – werden möglicherweise bereits bis März 2009 fertig sein. Aufgrund der politischen Situation in einigen Ländern scheint die Fertigstellung aller 53 Plätze bis zum FIFA Konföderationen-Pokal im Juni 2009 jedoch ein realistischeres Ziel.

Quelle: http://de.fifa.com/

Sportinfra 23./24. Oktober in der Sportschule Frankfurt

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Oktober 6, 2008

Mit 20 Einzelveranstaltungen und Foren und mehr als 30 Ausstellern präsentiert sich die Hausmesse sportinfra vom 23./24. Oktober in der Sportschule Frankfurt. Die Messe bietet Informationen u.a. zum Einsatz von Biomasse, Holzbau und Solar und über Förderung und Finanzierung für Reitanlagen, Schwimmbäder oder Tennis- und Sportplätze. Mehr Informationen im Internet auf www.sportstaetten.info in der Rubrik Veranstaltungen unter www.sportinfrag.de

Sportentwicklungsbericht 2007/08 für Niedersachsen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 18, 2008

254 000 Personen engagieren sich ehrenamtlich in den Sportvereinen, rund 105 000 auf Vorstandsebene und 149 000 auf der ausführenden Ebene (zB. als Trainer, Übungsleiter, Schieds- oder Kampfrichter). 168 600 Positionen werden von Männern, 85 600 von Frauen besetzt. Rund 2,5 % der ehrenamtlich Engagierten haben einen Migrationshintergrund. Der organisierte Sport ist nach wie vor ein quantitativ bedeutsamer Träger bürgerschaftlichen Engagements. Dies ist ein zentrales Ergebnis der online-Erhebung Ende 2007 bei 1.589 von 9.526 Sportvereinen aus Niedersachsen (2.839.466 Mitgliedschaften). Die Daten sind Teil des Sportentwicklungsberichtes 2007/08, den die Deutsche Sporthochschule Köln im Auftrag der 16 Landessportbünde und des Deutschen Olympischen Sportbundes zum zweiten Mal erstellt. Das Dokument steht als pdf-Datei auf der LSB-Homepage www.lsb-niedersachsen.de in der Rubrik LandesSportBund/LSB-Sportpolitik. Mehr Informationen: Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Sportökonomie und Sportmanagement Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer, Email: breuer@dshs-koeln.de

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