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Fußball auf Kunstrasen: was ist anders?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Oktober 7, 2009

Immer wenn ein wichtiges Spiel auf Kunstrasen ansteht, gerät dieses Thema in die Schlagzeilen. Die unwiderlegbaren Vorteile des Kunstrasens (weitgehend wetterunabhängige Bespielbarkeit, hohe Belastbarkeit, günstige Kosten bei hohem Spielaufkommen) geraten in den Hintergrund und es zählt nur noch eine Frage:

Kunstrasen mit Granulatfüllung

Ist es für die Heimmannschaft von Vorteil auf Kunstrasen zu spielen?

Die Antwort ist einfach: gewinnt der Gastgeber, ist der Kunstrasen wichtig, gewinnt der Gast, dann spielt der Rasen keine Rolle!

So sieht es in der fußballerischen Medienlandschaft aus, zumindest *damals* als der FC Bayern gegen Spartak Moskau spielte war es so. Aber wie sieht es nun ganz objektiv mit dem Kunstrasen aus? Eins vorweg: den einheitlichen Kunstrasen gibt es zunächst nicht, viele unterschiedliche Hersteller führen eine Vielfalt von Systemen auf. Von 3 Generationen ist die Rede, gekräuselte Halme, gerade Halme, unterschiedliche Verfüllungen und elastische Tragschichten führen schnell zu einer gewissen Verwirrung.

Für die hochklassigen Spiele aber gilt: der Kunstrasen ist von der FIFA zertifiziert und erfüllt diverse Kriterien, die ein naturrasennahes Spiel erzwingen. Spielerisch stehen allein 2 Fragen im Vordergrund: wie ist das Ballrollverhalten, und wie springt der Ball?

1. Das Ballrollverhalten wird einerseits durch die Steifheit der Kunsthalme bestimmt, die ihn in etwa so stark abbremsen wie ein Naturrasen. Natürlich gibt es unterschiedliche Kunstrasensysteme, einige bremsen den Ball genauso wie Naturrasen, andere  haben weniger hochstehende Fasern – der Ball bremst sich weniger ab und rollt weiter.

2. Das Ballsprungverhalten ergibt sich aus dem Gesamtaufbau des Platzes. „Vertikale Falldämpfung“ und „Trampolineffekt“ sind messbar und  werden dem Naturrasen nachempfunden.

Für diese Kriterien ist festzustellen, dass sie beide innerhalb des Spektrums liegen, dass auch auf Naturrasen messbar ist. Während aber der Naturrasen nie ganz gleichmäßig ist (unterschiedlicher Wuchs durch Schatten in Stadien, Trittschäden aus vorangegangenen Spielen), punktet der Kunstrasen durch seine berechenbare Gleichmäßigkeit. Und diese bleibt auch bestehen, wenn sich ein Naturrasen im Regen schon in einen feuchten Acker verwandelt hat. Dies spiegelt sich übrigens auch in den Verletzungsstatistiken wieder: Während auf Kunstrasen Ermüdungsverletzungen etwas stärker in Erscheinung treten, sind auf Naturrasen tendenziell stärkere Verletzungen in der Statistik verzeichnet. Diese werden oft im Zweikampf „errungen“, der eben dann schnell einsetzt, wenn der Rasen ein technisch anspruchsvolles Spiel erschwert (vgl. Fußball: Verletzungsrisiko Kunstrasen?).

Objektiv ist daher festzustellen, dass Kunstrasen tendenziell ein technisch anspruchsvolles Spiel fördert, Schlammschlachten gehören auf ihm der Vergangenheit an.

Bleibt der subjektive Faktor – und der differiert nicht nur von Spieler zu Spieler, vielmehr können sich hier auch eklatante Unterschiede von „vor dem Spiel“ zu „nach dem Spiel“ ergeben.

Auch wenn der eher konservative Fußballsport den Kunstrasen sehr kritisch betrachtet – zukünftig ist mit einer Zunahme der Kunstrasenplätze zu rechnen, und dies gilt besonders für die großen Stadien. Kunstrasen leidet nicht unter der Verschattung. Kunstrasen ermöglicht Doppelnutzungen durch seine hohe Belastbarkeit (Schutzschicht aufschütten, dann Supercross, Eishockey, Stock-Car …etc.). Moskau und Salzburg  nehmen hier eine Vorreiterrolle ein und stehen damit natürlich auch in der Kritik derer, die jede Neuerung mit Kritik empfangen. Doch die Wahrheit liegt auf dem Platz – ob Kunstrasen sich dauerhaft durchsetzen wird ist derzeit nicht sicher, wenngleich ich es als sehr wahrscheinlich ansehe, dass es irgendwann so weit sein wird, dass die Naturrasenplätze auch im Profisport selten werden. So, wie es auch beim Tennis geschehen ist. Oder beim Handball. Oder beim Hockey.

Eishockey auf Kunstrasen

3. Servicetag Sport 2009 am 09.Oktober in Stuttgart

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag September 14, 2009

Der Würtembergische Landessportbund lädt am 09. Oktober zu seinem 3. Servicetag Sport ein. In 19 Vorträgen können Besucher ein breites Spektrum an Referaten besuchen, allerdings finden immer mehrere (meist 4) Vorträge zur gleichen Zeit statt, so dass es schnell zur Qual der Wahl kommen wird. Dabei ist die Themenvielfalt immens – vom klassischen Sportplatzbau über die im Konjunkturprogramm I geförderte energetische Gebäudesanierung geht es bis in den Versicherungskomplex. Allein dem Referenten für günstige Druckerzeugnisse prophezeie ich ein überschaubares Publikum, allerdings kann ich da auch falsch liegen.

Programm und Anmeldung gibt es hier

IAKS Praxisworkshop „Finanzierungswege für nachhaltigen Sportstättenbau“, 30.09.2009, Lichtenstein (Sachsen)

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag September 11, 2009

Der Workshop gibt einen praxisnahen Überblick über Förderungsmöglichkeiten, Finanzierung und Umsetzung von Fördermitteln im Sportstättenbau sowie über den nachhaltigen Betrieb von Sportinfrastruktur und richtet sich an Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus kommunalen Sportämtern und –betrieben, Liegenschaftsämtern sowie Bauämtern. Angesprochen werden zudem Architekten, Ingenieure, Vorstände und Verantwortliche aus Groß-Sportvereinen sowie Mitarbeiter aus Unternehmen der Sportstättenbau-Industrie.

Programm und Anmeldeformular

Die Grundlage des Erfolgs: 100m in 9,58 Sekunden!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 21, 2009

Ursain Bolts Weltrekorde über 100m und 200m sind in aller Munde, sein Laufstil wird bewundert, die allgegenwärtigen Dopingvermuter verhalten sich auffallend ruhig. Talent, Training, innere Einstellung, dann und wann werden sogar die spezielle für ihn angefertigten Schuhe als Leistungsgrundlage angesehen. Kaum ein Journalist schaut sich aber die 100m genauer an: Ursain Bolt ist seine Rekorde auf einem blau eingefärbten Regupol Compact Belag der Firma BSW gelaufen. Dieser Belag hat weniger als 40% Kraftabbau, mindestens 36% fordern die Regularien – tendenziell ist dieser Belag eher als „weich“ einzustufen.

In Läuferkreisen gilt ja die Daumenformel, je härter der Belag, desto schneller die Zeiten. Studien der Sporthochschule Köln wiederlegen diese Mär, tatsächlich passt sich der Bewegungsapparat spontan dem Untergrund an, abweichende Zeiten von „weichen“ zu „harten“ Bahnen sind innerhalb der normierten Parameter nicht festzustellen. Doch der Kraftabbau ist nur die Hälfte der Messung, die Kraftrückgewinnung durch den „Trampolineffekt“ würde die Betrachtung komplettieren. Doch der Vorgang des Laufens ist so komplex, die Vielzahl der Parameter so groß, dass es kaum möglich ist, hier nach einer einfachen Ursache-Wirkungs-Mechanik zu suchen.

Laufbahn im Berliner OlympiastadionOder ist es die blaue Farbe, die den Läufern schnelle Beine beschert? Der Farbpsychologe Prof. Harald Braem vermutet: „Das schöne Blau im Berliner Olympiastadion verleiht Flügel. Blau ist eine fließende Farbe. Auf einer blauen Bahn können die Athleten viel befreiter laufen.“ Er vergleicht den Effekt mit den blauen Straßenschildern an den Autobahnen. Warnsignale, die zur Vorsicht mahnen, sind dagegen in Rot gehalten, der traditionellen Farbe von Leichtathletikbahnen – und von Stoppschildern. Ja, die Psychologie hat schon lange Einzug in den Sport gehalten, wenngleich das Blau der Laufbahn ursprünglich den Rahmen für die Fußballspiele der blau-weißen Herta bilden sollte. So folgt dann die Entwicklung schneller Laufbahnen bei aller technischen Raffinesse den Prinzipen der Evolution – der überlegene Belag wird vermehrt gebaut.

Integrationspreis neu ausgeschrieben

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 14, 2009

Neuausschreibung des bundesweiten Wettbewerbes „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“: Mit der 5. Auflage dieses Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken. Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine weitere positive Veränderung dieser Situation hingewirkt werden.

Vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstr. 94, 10117 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0. Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

Ergänzung oder Konflikt: Schulsport vs. Vereinssport!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 17, 2009

„Der LandesSportBund Niedersachsen und die Sportjugend Niedersachsen setzen sich dafür ein, landesweit ein gelingendes Miteinander von Ganztagsschulen und Sportvereinen zu ermöglichen. Denn der organisierte Sport ist für die Schulen ein wichtiger Bildungsanbieter. Die Angebote der Sportvereine haben Bildungsqualität, weil sie von qualifizierten Übungsleitern und Trainern durchgeführt werden und müssen daher adäquat bezahlt werden.“ Mit Sorge reagiert der Präsident des LandesSportBundes Niedersachsen, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, deshalb auf Berichte aus der Region Hannover, dass Schulträger die Preiskalkulation eines Vereines für sein Betreuungsangebot nicht akzeptiert hätten. „Wir tragen das niedersächsische Modell der Ganztagsschule mit, verstehen uns aber als gleichberechtigter Bildungsanbieter“, betonte Dr. Umbach.

Der LandesSportBund wisse aber um die aktuell schwierige Finanzausstattung vieler Ganztagsschulen. Dr. Umbach ruft die Landesregierung deshalb auf, die Ganztagschulen finanziell so auszustatten, dass die Nachmittagsbetreuung angemessen finanziert werden könne. „Der Einsatz von Vereinsmitarbeiterinnen und Vereinsmitarbeitern darf nicht aus den Mitgliedsbeiträgen der Sportvereine subventioniert werden.“

Der LandesSportBund Niedersachsen und die Sportjugend Niedersachsen sehen es als eine ihrer großen Zukunftsaufgaben an, Sport und Bewegung in die Ganztagsschulen als Ergänzung zum verpflichtenden Schulsport hineinzutragen.
“Wir haben deshalb eine hauptberufliche Koordinierungsstelle in unserer Geschäftsstelle  ausgeschrieben und werden ab 2010 spezielle Fortbildungsangebote machen, damit Interessierte die besonderen Anforderungen an außerunterrichtliche Sportangebote in Schulen noch besser wahrnehmen können. „Die Fachausbildungen in der Sportorganisation für Übungsleiter und Trainer sind bereits ausgezeichnet. Wir wollen Interessierte nun zusätzlich qualifizieren, damit sie z.B. mit den Abläufen in Schulen vertraut sind und sich pädagogisch noch besser auf die besonderen Belange von Schülerinnen und Schüler einlassen können“, erläutert LSB-Direktor Reinhard Rawe.

bis zu 60.000€ für „Innovative Modellprojekte für benachteiligte junge Menschen“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 3, 2009

Deutsche Sportjugend

dsj-Förderwettbewerb JETST – „Innovative Modellprojekte für benachteiligte junge Menschen“

Unter dem Motto „benachteiligte junge Menschen fordern und fördern und für ein Engagement im Sport begeistern“ sucht die Deutsche Sportjugend (dsj) auf Vereins- und Verbandsebene innovative und nachhaltige Modellprojekte, die als Best-Practice-Modelle für den Förderzeitraum von zwei Jahren umgesetzt, ausgewertet und veröffentlicht werden. Der dsj-Förderwettbewerbs JETST wird von der dsj im Rahmen ihres neuen Projektes „JETST! – Junges Engagement im Sport“, gefördert vom BMFSFJ, ausgeschriebe. .Bewerbungsschluss ist der 15. September. Die dsj fördert die Modellprojekte zwischen November 2009 und Oktober 2011 mit Mitteln in Höhe bis zu 60.000,- Euro pro Projekt. Weiterführende Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: www.jetst.de

Forschungsprojekt „Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Juli 1, 2009

Das Forschungsprojekt „Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“, das das ikps im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft durchführte, untersuchte die Frage, ob die vorhandenen Sportanlagen noch zukunftsfähig sind bzw. ob und wie sie an veränderte gesellschaftliche und sportliche Rahmenbedingungen angepasst werden können oder müssen. Mit dem Erscheinen des Buches „Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“ (Sportverlag Strauß, Köln; ISBN 978-3-86884-505-1; erhältlich im Buchhandel) werden die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchungen nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Zur Verbreitung und Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse fand am 16. Juni beim Deutschen Städtetag in Köln ein erster Workshop statt, bei der sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Architektur, Sport und Kommunalverbänden mit den zentralen Ergebnissen und Entwicklungstendenzen auseinandersetzten. Dabei wurden auch die „10 Thesen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“ des das Projekt begleitenden Projektbeirats zur Diskussion gestellt. Auch auf der Jahrestagung der Referentinnen und Referenten für Sportstätten und Umwelt im DOSB am 25./26. Juni in Osnabrück wurde das Projekt vorgestellt.Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema sollen folgen.
http://www.kooperative-planung.de/projekte/projekt_bisp_forschungsprojekt.htm

10.000€: Deutscher Schulsportpreis ausgeschrieben

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Mai 29, 2009

Bereits zum sechsten Mal schreiben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) im Schuljahr 2009/2010 den bundesweiten Förderpreis für Schulen als Beitrag zur Qualitätsoffensive für den Sport in der Schule aus. Der Schwerpunkt des aktuellen Wettbewerbs liegt auf der Auszeichnung von Kooperationskonzepten und Netzwerkbeispielen, die die gelungene Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Schule beschreiben und Kindern und Jugendlichen ein bewegungsfreundliches und ganzheitliches Umfeld bieten.

Das Bewerbungsformular finden Sie unter: www.dsj.de/Schulsportpreis. Für Rückfragen steht Ihnen Kerstin Dudichum unter Tel. 069 / 67 00 322 oder E-Mail: dudichum@dsj.de gerne zur Verfügung. Der Deutsche Schulsportpreis des DOSB und der dsj ist insgesamt mit 10 000 Euro dotiert.

Quelle: LSB Niedersachsen

Sportplatzbau in der Mongolei

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Mai 22, 2009

Bisher habe ich es mir nicht gestattet, in diesem Blog über eigene Projekte zu berichten. Dieses Projekt ist aber außergewöhnlich genug, um darüber ein paar Zeilen zu schreiben: einer Anfrage aus der Mongolei aus dem letzten Jahr hatte ich zunächst keine große Bedeutung zugemessen, zo oft waren vergleichbare E-Mails aus Nigeria, Indonesien oder auch aus der Schweiz schnell im Sande verlaufen, oder liefen auf extrem einseitige Bedingungen hinaus. Anders der Kontakt aus der Mongolei: hier sollte ein bestehender Fußballplatz in eine multifunktionale Sportanlage umgebaut werden.

Langer Rede kurzer Sinn: die Vorgespräche entwickelten sich prächtig und ich sitze hier nun mit 6 Stunden Zeitumstellung im Nacken und resümmiere die Ereignisse der letzten 5 Tage:

per Luftstrecke gemessen über 13.000km Wegstrecke zurückgelegt

großartige Menschen kennengelernt

mongolisches Klima erlebt

einen winzigen Blick in eine Kultur geworfen, die einerseits sehr fremd ist, dann aber auch wieder sehr vertraut wirkt

Wovon soll ich aber nun berichten: von dem wenigen Straßenleben, welches ich bei zwei Spaziergängen erleben durfte, mit seinen fremdartigen Düften und Geräuschen? Oder von den äußerlich heruntergekommenen Geschäften, die von innen betrachtet dann viel schöner waren, mit ihren exotischen Waren, die dann aber auch unterbrochen wurden von Nudeln der Marke „Gut und Günstig“? Oder von der seltsam anmutenden Ballung von Handy-Läden und Karaoke-Räumen? Ich lasse das alles ersteinmal links liegen und zeige ein Bild vom bestehenden Sportplatz:

Fußballplatz in der Mongolei

Der besteht tatsächlich aus eine lückigen Betonfläche ohne jede Dehnungsfuge, hat dafür eine Rollkiesauflage mit scharfkantigen Splitanteilen und einigen Stolperkanten an den unvermeidlichen Spannungsrissen der Betonfläche. Großes Kopfschütteln meinerseits, große Unzufriedenheit von Seiten der Auftraggeber über den bestehenden Platz andererseits. Handlungsbedarf ist also akut vorhanden – der Wille dem zu entsprechen auch.

Und nun geht es mit Tempo voran: Vorentwürfe sind vor Ort fertiggestellt worden und werden nun ausgearbeitet, das LV folgt.

Auch wenn es für eine Resümmé viel zu früh ist: das Arbeiten im Ausland ist eine tolle Erfahrung, hoffentlich läuft das Projekt so gut weiter wie es angefangen hat!

Gesundheit in Bewegung: LSB bietet neue Fördermöglichkeiten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Mai 8, 2009

Der LandesSportBund Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass die Sportorganisation auch Kindern mit wenig Bewegungsgelegenheiten, ältere Menschen und sozial Benachteiligte Sportangebote macht. Mit einem neuen Förderprogramm Gesundheit in Bewegung will der LSB Sportvereine, Sportbünde und Landesfachverbände unterstützen, gesundheitsfördernde Angebote für diese Zielgruppen zu machen. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, damit Sportvereine ihre Rolle als Bewegungsanwalt der Menschen in ihrem Einzugsbereich noch besser wahrnehmen können“, sagte LSB-Vizepräsidentin Sport- und Organisationsentwicklung Nicola Friedrich.

Informationen und Antragsformulare zum Förderprogramm finden sich auf der LSB-Homepage www.lsb-niedersachsen.de in der Rubrik Service für Mitglieder/Antragsformulare

Stephan Zirwes Ästhetik der Sportplätze – ausdruckstarke Luftbilder

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch April 29, 2009

Webseiten mit tollen Fotos gibt es im Netz seit vielen Jahren. Aber schon lange ist mir keine derart gelungene Präsentation mehr auf den Schirm geraten: http://www.stephanzirwes.com/. Ist es die ungewohnte Perspektive des Luftbildes, welche mich so fasziniert? Eher nicht, denn der Umgang mit Luftbildern ist Teil meiner täglichen Arbeit. Ist es die spährisch zurückhaltende Musik, oder gar die Sound-Effekte? Eigentlich alles eher zurückhaltend. Es müssen letztlich die überzeugenden Fotos sein, die die Ästhetik der Alltäglichkeit greifbar machen: Stephan Zirwes entdeckt mit untrüglicher Sicherheit wunderschön balancierte Bilder mit Spannungsmomenten und so mancher Überraschung eingefahrener Sehgewohnheiten. Gerade der Bereich „football“ inspiriert mich zur grafischen Aufarbeitung meiner Website.
Übrigens: in den Präsentationen ist man nicht gefangen, ein Klick auf „Map“ bringt den Besucher zurück auf die Homepage.

Zuschüsse für Sportvereine von der EOG

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag April 17, 2009

Sportverbände und -vereine, die ein Projekt zum Schutz ökologisch sensibler Gebiete und zur Erhaltung ihres Freizeitwerts durchführen wollen, können bei der Association for Conservation (AFC) einen Zuschuss beantragen.

Die AFC ist eine Gründung der European Outdoor Group (EOG), Dachorganisation der europäischen Outdoorindustrie. Die maximale Höhe der Förderung beträgt 30.000 Euro pro Vorhaben. Antragsberechtigt sind als gemeinnützig anerkannte Organisationen – also auch Sportvereine oder Fachverbände. Gefördert werden ausschließlich Projekte, die darauf ausgerichtet sind, eine nachhaltige Lösung aktueller Probleme zu erreichen. Die Vorhaben können eine Laufzeit von einem Jahr oder zwei Jahren haben. Sie sollten die Öffentlichkeit einbinden und darauf abzielen, allgemeine Zustimmung und Unterstützung zu entwickeln.
Um sicherzustellen, dass durch das Projekt wirklich etwas bewegt wird, müssen die Erfolge messbar sein. Ein verbindlicher Zeitplan wird natürlich auch erwartet. Anträge für in Planung befindliche Projekte können bis zum 30. November gestellt werden. Voraussetzung für die Antragstellung ist die Empfehlung durch ein Mitglied der Association for Conservation. Richten Sie Ihre Anfrage – mit einer kurzen Darstellung des geplanten Projekts – an:

Association for Conservation
c/o Herrn Jan Lorch
Vaude Sport, Vaude-Straße 2
88069 Tettnang

Auch andere Sportartikelhersteller, die in der Association for Conservation organisiert sind, können die notwendige Empfehlung aussprechen. Diese Firmen sind auf der AFC-Homepage: http://www.eogconservation.org(DOSB-Presse 09_04_14)

Onlineratgeber zur Bedarfsplanung für Sportstätten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag April 11, 2009

Vereine, die überlegen, ihre Sportstätten zu sanieren oder ganz neu zu bauen, finden für die Planungsphase Hilfestellungen im Internet. Der Deutsche Olympische Sportbund hat gemeinsam mit der Commerzbank auf dem Ehrenamtsportal in der Rubrik Rat&Tat/Sportstätten-Management einen Beitrag eingestellt, der Hilfen für die Planungsphase und die Bedarfsermittlung bietet. Direkt zum Beitrag geht es hier. Falls Sie oder Ihr Verein tatkräftige Unterstützung benötigen: Das Planungsbüro G. & L. Hoppe unterstützt Sie auch bei diesem Teilaspekt des Sportstättenbaus.

Europäische Sportförderung: online-Befragung noch bis 31. März

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag März 13, 2009

Sportvereine und interessierte Bürger sind europaweit aufgerufen, Anregungen und Vorschläge für ein Förderkonzept der Europäischen Union zu unterbreiten. Die Ergebnisse einer online-Befragung sollen eine Grundlage für die Diskussionsrunden über die künftige Rolle der EU im Bereich Sport bilden, teilte der EU-Abgeordnete Dr. Karsten Hoppenstedt mit. Eine Teilnahme ist noch bis zum 31. März möglich auf:http://www.eusportfuture.eu/index.php?option=com_wrapper&view=wrapper&Itemid=78

Auch wenn Online-Umfragen oft in ihrer Aussagekraft in Frage gestellt werden: schön zu sehen, dass es mit der EU Sportförderung langsam weiter geht, bleibt nur zu hoffen, dass eines Tages auch Fördermittel abzurufen sind, ohne das es über verwirrende Umwege laufen muss…

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