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Einweihung der Schulsportanlage KGS Schwarmstedt

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag November 29, 2011

Die neue Schulsportanlage der KGS Schwarmstedt wurde am 25.11.2011 offiziell eingeweiht.

Amtsträger von Schule, Gemeinde und Landkreis bei der Einweihung.

Der Neubau der Sportanlage wurde initiiert durch den Eltern- und Förderkreis der KGS Schwarmstedt e.V., insbesondere Frau Wiebe ist hier als „Macherin“ hervorzuheben, indem Sie eine Machbarkeitsstudie beauftragte.

Bereits das ursprüngliche Konzept beinhaltet die multifunktionale Ausrichtung der Gesamtanlage.

auf der oberen Ebene:

  • Kunststoff Kleinspielfeld für Ballsport
  • Bolzplatz

auf der unteren Ebene

  • 100m Sprintstrecke mit Vorbereitung für elektronische Zeitnahm
  • Hochsprunganlage (20m Anlauf auf 180°)
  • Weitsprunganlage (45m Anlauf, 2 Weitsprung und 1 Dreisprungabsprungbalken)
  • Kugelstoß mit 3 Stoßringen in 2 Richtungen

Durch die Verzahnung der Bahnen miteinander ist auf kleiner Fläche eine Vielfalt von Nutzungen möglich, die sonst den großen Sportanlagen vorbehalten ist. Diese Bauweise ist besonders effektiv im Einsatz der finanziellen Mittel.

Bauzeiten:

  • März 2008 / März 2009– Vorstudie in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis
  • April 2010 Beginn der Planung (Planungsbüro G. & L. Hoppe) und finanziellen Vorbereitung (Landkreis Heidekreis)
  • Oktober 2010 Einreichen der Genehmigungsplanung
  • März – Mai 2011 Ausschreibung
  • Juli – September 2011: Ausführung von Erdarbeiten, Anhebung des Niveaus in den Hochwassersicheren Bereich, Herstellung von Drainage und Unterbau, Asphaltarbeiten, Kunststoffarbeiten, Lieferung und Einbau der Ausstattung (Hochsprungmatte, Absprungbalken. Kugelstoßbalken), Basketballkörbe, Tore und Zaunbau durch Fa. Starke und Theilig, Bremen.
    Bodenuntersuchungen durch Fa. Anton Morbach, Walsrode,
    sowie Leitungsbau durch die Fa. GSB, Soltau
  • November 2011: Einweihung.
  • Mai / Juni 2012: Fertigstellung der Bolzplatzrenovation (ca. 2.800m²)

 

Daten der Sportanlage:

  • 2.700 m³ Füllboden und Unterbau
  • 800 m Drainage
  • 300m Betonkantensteine, 110m Sicherheitsrandsteine mit elastischer Abdeckung
  • 1.300 m² Kunststoffdecke für Leichtathletik
  • 970 m³ Kunststoffdecke für Ballsport
  • 4 Basketballkörbe
  • 2 multifunktionale Kleinspielfeldtore (Handball, Fußball)

 

FSB 2011: wenig Neues

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag November 5, 2011

Alle 2 Jahre findet mit der Fachmesse für Sportstättenbau die größte Fachmesse Europas für den Sportstättenbau statt. Hier versammelt sich das Who is Who der Branche, Trends deuten sich an und neue Produkte werden vorgestellt. Und nebenher wird eine Menge über die Zukunft der Branche diskutiert. Insgesamt war eine gewisse Grundnervösität festzustellen. Für die Hersteller sind derzeit die Märkte in Griechenland und Spanien nahezu komplett zusammengebrochen. Mit dem Auslaufen der Konjunkturförderprogramme ist auch die “Goldgräberstimmung” auf dem deutschen Markt am Ende. Von 30% Umsatzrückgang wurde hinter vorgehaltener Hand berichtet und die eine oder andere Sorgenfalte trat hervor.

Was bedeutet all dies für Kommunen und Sportvereine? Werden die Preise für Kunstrasen und Kunststoffsportflächen weiter nachgeben? Ich persönlich denke diese nicht, da der Wettbewerb hier bereits für ein Preisniveau gesorgt hat, welches im europäischen Vergleich eher niedrig ist. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch “die Chinesen” alle für den deutschen Markt benötigten Zertifikate vorlegen können. Und dann wird es für die heimischen Hersteller womöglich hart. Zwar ist der Lohnkostenanteil bei der Produktion von Kunststoffprodukten nicht sehr hoch zu bewerten, dennoch sind die Gesamtproduktionskosten in Deutschland signifikant höher als in Fernost. Es bleibt spannend!

Die Suche nach Aufsehen erregenden Neuigkeiten blieb übrigens weitgehend erfolglos. Diverse Detailverbesserungen waren zu sehen, letztlich blieben diese aber im Rahmen der Produktpflege überschaubar.

Schalke 04 weiht die Franz Dobrikat Sportstätte ein!

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag September 20, 2011

Die Traditionsmannschaft des Schalke 04 hat in einem Freundschaftsspiel gegen eine Ortsauswahl der Stadt Halver die neue Sportstätte eingeweiht.

Die Sportanlage verfügt über eine

  • Kunstrasen-Großspielfeld,
  • Segmentausbauten in Kunstrasen und Kunststoff

sowie Athletikanlangen wie die

  • 6-bahnige Sprintstecke,
  • eine 4-bahnige Rundlaufbahn,
  • 2 Weitsprunggruben und
  • 1 Kugelstoßanlage.

Die neue Flutlichtanlage ist prädestiniert für die abendliche und winterliche Nutzung.

Hunderte Zuschauer säumten die neue Anlage bei der Einweihung und folgtem dem Spiel der Halver Allstars gegen die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04

Damit ist dieses Projekt nach einer Planungs- und Genehmigungsphase von effektiv 12 Monaten und einer Bauphase von 3,5 Monaten seiner offiziellen Nutzung zugeführt. Als planender und bauüberwachender Architekt wünsche ich den Halveranern und der Agilis für die Zukunft der Anlage alle Gute und werde weiterhin mit meinen Leistungen zur Verfügung stehen.

 

SSB Osnabrück: Ideenwerkstatt 7. Oktober

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Oktober 1, 2010

Wie sollen Sportangebote für Menschen ab 50 Jahre aussehen? Zu einer Ideenwerkstatt lädt der Stadtsportbund Osnabrück am 7. Oktober gemeinsam mit dem LandesSportBund Niedersachsen und dem Senioren-Service Büro Osnabrück-Eversburg ein.

Angesprochen sind Menschen in diesem Alter aber auch Institutionen, die für ältere Menschen Angebote machen. Die Ideenwerkstatt soll neben dem Austaausch auch der Vernetzung der lokalen Angebote dienen. Durch eine Vernetzung von Sportvereinen mit Akteuren aus Gesundheitsförderung und  Seniorenarbeit der Stadtteile Atter, Eversburg und Pye in Osnabrück soll eine Verbreiterung des Sport- und  Bewegungsangebots für ältere Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld erreicht werden.

Das Angebot ist Teil des Projektes “Bewegungsnetzwerk 50 plus” des Deutschen Olympischen Sportbundes. Mehr Informationen info@ssb-osnabrueck.de

Quelle: LSB Niedesachsen

Gesucht: Beispiele gelungener Kooperationen „Sportverein und Ganztagsschule“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 20, 2010

Viele Sportvereine in Niedersachsen engagieren sich im Ganztagsschulbetrieb. Um regelmäßig im LSB-Magazin über gelungene Kooperationen zwischen Sportvereinen und Ganztagsschulen berichten zu können, bitten wir kooperierende Vereine um ein paar kurze Informationen über die Zusammenarbeit (z.B. Kontaktdaten der Kooperationspartner, Beginn der Zusammenarbeit, angebotene Sportarten). Kontakt: Britta Nordhause: 0511-1268 256; bnordhause@lsb-niedersachsen.de

Förderprogramm „Sportvereine und Ganztagsschulen”

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juni 25, 2010

Das Förderprogramm des LSB Niedersachsen zur Zusammenarbeit von Sportvereinen und Ganztagsschulen startet mit dem Ziel, die Quantität und Qualität von außerunterrichtlichen Kooperationen zu steigern. Förderungsfähig sind Sportmaterialien und -geräte, die bedarfsgerechte und attraktive Angebote ermöglichen sowie besondere Veranstaltungen, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Projekte. Antragsberechtigt sind Sportvereine, Sportbünde und Landesfachverbände mit ihren Sportjugenden. Interessierte wenden sich an Britta Gerlach; Tel.: 0511-1268-249; Email: bgerlach@lsb-niedersachsen.de

Julius Hirsch Preis 2010 ausgeschrieben – Jetzt bewerben!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag April 23, 2010

Noch bis zum 30. Juni 2010 läuft die Ausschreibungsfrist für den mit 20 000 Euro dotierten Julius Hirsch Preis des Deutschen Fußball-Bundes 2010.  Bewerben können sich Einzelpersonen, Initiativen und Vereine, welche sich im Zeitraum von Juli 2009 bis Juni 2010 im Zusammenhang mit Fußball in besonderem Maße für Toleranz und Respekt, für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen Antisemitismus, Rassismus, Extremismus und Gewalt gewendet haben.

Es kann sich dabei sowohl um eine zeitlich befristete Aktion als auch um ein unbefristetes Projekt handeln. Das Bewerbungsformular finden Sie im Bereich „Soziales Engagement“ auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes unter www.dfb.de.

Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises erinnert der Deutsche Fußball-Bund an den 1943 in Auschwitz ermordeten deutschen Nationalspieler jüdischen Glaubens Julius Hirsch.

Quelle: LSB Niedersachsen

DOSB-Präsidium fordert starke Finanzausstattung der Kommunen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag März 12, 2010

Der DOSB unterstützt die Forderung der kommunalen Spitzenverbände nach einer angemessenen und nachhaltigen Finanzausstattung der Städte und Gemeinden. Der organisierte Sport braucht finanzstarke Kommunen. Die Kommunen brauchen einen starken Partner Sport. Deshalb fordert der DOSB Bund und Länder dringend auf:
1. die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen sicherzustellen,
2. eine den kommunalen Aufgaben gerechte Finanzausstattung zu gewährleisten,
3. und in den Beratungen der geplanten Kommission zu den Gemeindefinanzen der herausragenden gesellschaftspolitischen Bedeutung des Vereinssports für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft Rechnung zu tragen.“
Mit seiner Stellungnahme reagierte das Präsidium des DOSB auf seiner 33. Sitzung auch auf die Ergebnisse des Kongresses „Starke Städte – Starker Sport“ mit den kommunalen Spitzenverbänden. (DOSB-Presse 10_03_09)

Landeshaushalt Niedesachsen 2010: Sportförderung bleibt konstant

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Dezember 18, 2009

Die Sportförderung 2010 bleibt in Niedersachsen auf dem Niveau des Jahres 2009 erhalten. Der niedersächsische Landtag hat im Rahmen seines Beschlusses für den Landeshaushalt 2010 im Dezember auch die Sportfördermittel von rund 27,2 Mio. Euro bestätigt. „Angesichts der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auch für das Land Niedersachsen freuen wir uns über diese Konstanz in der Sportförderung“, sagte der Präsident des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach.

Auf Initiative des LSB hat der Landtag weitere zukunftsweisende Entscheidungen für den Sport getroffen: Der Aktionsplan „Lernen braucht Bewegung – Niedersachsen setzt Akzente“ soll bis 2014 fortgeführt werden. Von 2011 an stehen wie in der aktuellen Förderperiode, die Ende 2010 ausläuft, pro Jahr 500 000 Euro bereit. Der LSB verwaltet rund zwei Drittel dieser Mittel. „Wir freuen uns über diese Wertschätzung für unser Engagement“, sagte Dr. Umbach.

Auch für den Erhalt und den Ausbau des Spitzensportstandortes Niedersachsen hat der Landtag einen wichtigen Beschluss gefasst: Zur Absicherung zusätzlicher Trainerstellen für den Nachwuchsbereich stehen in den Jahren 2010 und 2011 jeweils 500 000 Euro bereit. „Die Erweiterung des Sportinternates erfordert den Ausbau unserer Trainerstruktur zur Förderung unserer jungen Talente“, erläutert Dr. Umbach. „Wir sehen in dieser Entscheidung auch eine Bestätigung für unsere Initiative, das Sportinternat zu erweitern, um dem Leistungssport nachhaltige Impulse zu geben.“ Gleichzeitig erklärte Dr. Umbach, dass die Mittel für zusätzliche Trainer auch nach 2011 langfristig zur Verfügung stehen müssten.

DEUTSCHER KINDERPREIS 2009 ausgeschrieben

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Dezember 11, 2009

Wo gibt es vorbildhafte Projekte für Kinder? Das Kinderhilfswerk World Vision schreibt bereits zum dritten Mal den Deutschen Kinderpreis aus. Mitmachen können Kinder und Jugendliche, Aktionsgruppen, Vereine, Kommunen, Nachwuchsunternehmen, Schulen und Kindergärten. Gesucht werden Beispiele, die Kinder in ihrer Entwicklung fördern, die Werte vermitteln und die Andere zum Nachahmen anregen: ob Initiativen, die Kinder mit besonderen Aktionen für das Lesen, Musizieren und Theaterspielen begeistern, oder Jugendliche, die sich ehrenamtlich für Kinder in armen Ländern einsetzen oder auch Kinder und Jugendliche, die neue Geschäftsideen entwickelt haben. In den Vorjahren wurde Projekte aus Hannover, Lotte, Nordhorn, Wittmund und Drage an der Elbe ausgezeichnet.
Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2010. Bewerbungsunterlagen und ausführliche Informationen zu den Kategorien gibt es unter www.deutscherkinderpreis.de

CDU Niedersachsen lädt zum Sportkongress 2009 am 13. November

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag November 6, 2009

Die CDU Niedersachsen lädt am 13. November zum Sportkongress 2009 nach Barsinghausen ein. Ab 16 Uhr sind zunächst vier Foren zu den Themen Integration und Sport, Ehrenamts- und Sportförderung, Behindertensport sowie Kinder- und Jugendsport geplant.

Neben LSB-Geschäftsführer Norbert Engelhardt werden u.a. auch der Geschäftsführer des Regionssportbundes Hannover Roland Freitag, der BSN-Präsident Karl Finke, NTB-Vizepräsident Lutz Alefsen und der Leiter des Instituts für Sportmedizin Prof. Dr. Uwe Tegtbur referieren. Geplant ist auch eine Rede von Sportminister Uwe Schünemann.
In Vertretung des verhinderten DOSB-Präsidenten Dr. Bach wird LSB-Direktor Reinhard Rawe eine Kurzansprache an die Teilnehmenden halten. Interessierte können sich noch anmelden bei Signe Stiewe, Email: stiewe@cdu-niedersachsen.de

Bericht: FSB Fachmesse in Köln 2009

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag November 3, 2009

Diese Fachmesse hat in der Welt des Sportplatzbaus ihren festen Platz – Hersteller aus ganz Europa und Asien waren hier vertreten, es ist weit mehr als eine Leistungsshow der hiesigen Hersteller. So ergab sich ein buntes Treiben mit wildem Sprachgewirr, teilweise hatte ich den Eindruck mehr Englisch als Deutsch gesprochen zu haben. Neben den bekannten Gesichtern der Branche tauchte auch so manche Sportgröße auf, um einzelnen Produkten zu mehr Glanz zu verhelfen.

Was gab es neues, welche Trends sind erkennbar?

Während bei der letzten FSB Kunststoffböden und Kunstrasen gleichwertig die Stände überzogen, dominierte in diesem Jahr der Kunstrasen. Bei den hochpreisigen Produkten steigt die Dichte der Kunstfasern, eine Vermischung von geraden und gekräuselten Fasern führt dazu, dass das Granulat auch von oben kaum noch wahrzunehmen ist. Nicht wirklich neu, aber in der Ausführung immer überzeugender. Bei der Präsenstation am Messestand rücken auch die Qualtiäten der Produkte immer näher zusammen, Marktführer und “Nachmacher” sind schwer voneinander zu unterscheiden, ohne die differenzierte Auswertung technischer Untersuchungen sind nur diffizile Differenzen zwischen den verschiedenen Herstellern auszumachen.

Weiterhin als Trend klar auszumachen: Kunstrasen als pflegearmer Belag für den Vorgarten, unter Vernachlässigung der extremen Belastungsfähigkeit der “Sportfasern” haben die Hersteller hier einige verblüffend echt aussehende Systeme im Angebot.

Bei den Granulaten zur Verfüllung der Kunstrasensysteme war der ehemalige Primus “EPDM” nur noch selten anzutreffen. Hier wurde TPE als hochklassiges System in den Vordergrund gestellt und als “Butter und Brot”-Verfüllung das Recycling-Granulat “SBR” in unterschiedlichen Qualitäten in Szene gesetzt. Verfärbungen von Schuhen, Ball und Pfosten sollen durch das Ausfiltern der Feinbestandteile der Vergangenheit angehören.  Ich bin gespannt, ob sich das bewahrheitet.

Nebenher gab es in der Nachbarhalle auch Produkte aus der Eisbahn- und Bäderwelt zu sehen. Beeindruckendes Higlight für mich: ein Laufband für Schlittschuhläufer inklusive Sturzsicherung.

Impession von der FSB 2009 in Köln

Impession von der FSB 2009 in Köln

Alles in allem: es war bunt und laut, es gab viele Eindrücke, interessante Gespräche. Der Tag hat sich gelohnt.

Fußball Kunstrasen: nach dem Sieg kaum noch eine Erwähnung wert

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag Oktober 13, 2009

Nachdem das Presseecho des WM Qualifikationsspiels gegen Russland nun verhallt ist, zeigt sich die Wahrheit meiner Prognose – siegt der Gast, dann spielt der Kunstrasen keine Rolle mehr. Einerseits freut es mich ja, dass die National-Elf sich nun so glatt für die WM qualifiziert hat – auf der anderen Seite hätte es aber vermutlich eine Fortsetzung der Debatte Kunstrasen vs. Naturrasen auf Profilevel gegeben.

Eigenartig ist das ja schon – im Amateurfußball hat sich längst herumgesprochen, dass es einfach Spaß macht auf Kunstrasen zu spielen. In vielen Sportarten wird das neueste “Material” zu allererst bei den Profis eingesetzt. Fußball ist da irgendwie anders – die überlaufenen Vereine im Stadtrandbereich kratzen jeden müden Euro zusammen und kämpfen um Zuschüsse um sich einen Kunstrasen hinter das Vereinsheim zu setzen, der es endlich möglich macht, auch dann weiterzuspielen wenn der Naturrasen schon lange “runter” ist. Und die Profis nörgeln. Aber auch bei denen wird es einen Generationswechsel geben, auch dort werden bald junge Spieler eingesetzt, die nicht mehr mit Vorurteilen im Kopf herumlaufen, sondern ganz realistisch Vor- und Nachteile des Kunstrasens abwägen.

Was sich in diesem Spiel weniger bewahrheitet hat, war die Förderung von technisch anspruchsvollem Spiel. Aber hier geht es nicht um einen grundsätzlich anderen Fußball, hier geht es um Nuancen in der Spielweise. Der Pass kommt auf Kunstrasen dort an, wo er hingespielt wurde, der Ball verspringt nicht durch Platzfehler. So kam auch das 1:0 durch einen gut einstudierten Spielzug zu Stande. Und das es darüberhinaus hart zur Sache ging, das oblag auch der Dynamik des Spiels, denn Fußball spielt nicht der (Kunst-)Rasen, sondern die Spieler.

Fußball auf Kunstrasen: was ist anders?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Oktober 7, 2009

Immer wenn ein wichtiges Spiel auf Kunstrasen ansteht, gerät dieses Thema in die Schlagzeilen. Die unwiderlegbaren Vorteile des Kunstrasens (weitgehend wetterunabhängige Bespielbarkeit, hohe Belastbarkeit, günstige Kosten bei hohem Spielaufkommen) geraten in den Hintergrund und es zählt nur noch eine Frage:

Kunstrasen mit Granulatfüllung

Ist es für die Heimmannschaft von Vorteil auf Kunstrasen zu spielen?

Die Antwort ist einfach: gewinnt der Gastgeber, ist der Kunstrasen wichtig, gewinnt der Gast, dann spielt der Rasen keine Rolle!

So sieht es in der fußballerischen Medienlandschaft aus, zumindest *damals* als der FC Bayern gegen Spartak Moskau spielte war es so. Aber wie sieht es nun ganz objektiv mit dem Kunstrasen aus? Eins vorweg: den einheitlichen Kunstrasen gibt es zunächst nicht, viele unterschiedliche Hersteller führen eine Vielfalt von Systemen auf. Von 3 Generationen ist die Rede, gekräuselte Halme, gerade Halme, unterschiedliche Verfüllungen und elastische Tragschichten führen schnell zu einer gewissen Verwirrung.

Für die hochklassigen Spiele aber gilt: der Kunstrasen ist von der FIFA zertifiziert und erfüllt diverse Kriterien, die ein naturrasennahes Spiel erzwingen. Spielerisch stehen allein 2 Fragen im Vordergrund: wie ist das Ballrollverhalten, und wie springt der Ball?

1. Das Ballrollverhalten wird einerseits durch die Steifheit der Kunsthalme bestimmt, die ihn in etwa so stark abbremsen wie ein Naturrasen. Natürlich gibt es unterschiedliche Kunstrasensysteme, einige bremsen den Ball genauso wie Naturrasen, andere  haben weniger hochstehende Fasern – der Ball bremst sich weniger ab und rollt weiter.

2. Das Ballsprungverhalten ergibt sich aus dem Gesamtaufbau des Platzes. “Vertikale Falldämpfung” und “Trampolineffekt” sind messbar und  werden dem Naturrasen nachempfunden.

Für diese Kriterien ist festzustellen, dass sie beide innerhalb des Spektrums liegen, dass auch auf Naturrasen messbar ist. Während aber der Naturrasen nie ganz gleichmäßig ist (unterschiedlicher Wuchs durch Schatten in Stadien, Trittschäden aus vorangegangenen Spielen), punktet der Kunstrasen durch seine berechenbare Gleichmäßigkeit. Und diese bleibt auch bestehen, wenn sich ein Naturrasen im Regen schon in einen feuchten Acker verwandelt hat. Dies spiegelt sich übrigens auch in den Verletzungsstatistiken wieder: Während auf Kunstrasen Ermüdungsverletzungen etwas stärker in Erscheinung treten, sind auf Naturrasen tendenziell stärkere Verletzungen in der Statistik verzeichnet. Diese werden oft im Zweikampf “errungen”, der eben dann schnell einsetzt, wenn der Rasen ein technisch anspruchsvolles Spiel erschwert (vgl. Fußball: Verletzungsrisiko Kunstrasen?).

Objektiv ist daher festzustellen, dass Kunstrasen tendenziell ein technisch anspruchsvolles Spiel fördert, Schlammschlachten gehören auf ihm der Vergangenheit an.

Bleibt der subjektive Faktor – und der differiert nicht nur von Spieler zu Spieler, vielmehr können sich hier auch eklatante Unterschiede von “vor dem Spiel” zu “nach dem Spiel” ergeben.

Auch wenn der eher konservative Fußballsport den Kunstrasen sehr kritisch betrachtet – zukünftig ist mit einer Zunahme der Kunstrasenplätze zu rechnen, und dies gilt besonders für die großen Stadien. Kunstrasen leidet nicht unter der Verschattung. Kunstrasen ermöglicht Doppelnutzungen durch seine hohe Belastbarkeit (Schutzschicht aufschütten, dann Supercross, Eishockey, Stock-Car …etc.). Moskau und Salzburg  nehmen hier eine Vorreiterrolle ein und stehen damit natürlich auch in der Kritik derer, die jede Neuerung mit Kritik empfangen. Doch die Wahrheit liegt auf dem Platz – ob Kunstrasen sich dauerhaft durchsetzen wird ist derzeit nicht sicher, wenngleich ich es als sehr wahrscheinlich ansehe, dass es irgendwann so weit sein wird, dass die Naturrasenplätze auch im Profisport selten werden. So, wie es auch beim Tennis geschehen ist. Oder beim Handball. Oder beim Hockey.

Eishockey auf Kunstrasen

3. Servicetag Sport 2009 am 09.Oktober in Stuttgart

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag September 14, 2009

Der Würtembergische Landessportbund lädt am 09. Oktober zu seinem 3. Servicetag Sport ein. In 19 Vorträgen können Besucher ein breites Spektrum an Referaten besuchen, allerdings finden immer mehrere (meist 4) Vorträge zur gleichen Zeit statt, so dass es schnell zur Qual der Wahl kommen wird. Dabei ist die Themenvielfalt immens – vom klassischen Sportplatzbau über die im Konjunkturprogramm I geförderte energetische Gebäudesanierung geht es bis in den Versicherungskomplex. Allein dem Referenten für günstige Druckerzeugnisse prophezeie ich ein überschaubares Publikum, allerdings kann ich da auch falsch liegen.

Programm und Anmeldung gibt es hier

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