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Förderprogramm „Sportvereine und Ganztagsschulen”

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juni 25, 2010

Das Förderprogramm des LSB Niedersachsen zur Zusammenarbeit von Sportvereinen und Ganztagsschulen startet mit dem Ziel, die Quantität und Qualität von außerunterrichtlichen Kooperationen zu steigern. Förderungsfähig sind Sportmaterialien und -geräte, die bedarfsgerechte und attraktive Angebote ermöglichen sowie besondere Veranstaltungen, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Projekte. Antragsberechtigt sind Sportvereine, Sportbünde und Landesfachverbände mit ihren Sportjugenden. Interessierte wenden sich an Britta Gerlach; Tel.: 0511-1268-249; Email: bgerlach@lsb-niedersachsen.de

Julius Hirsch Preis 2010 ausgeschrieben – Jetzt bewerben!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag April 23, 2010

Noch bis zum 30. Juni 2010 läuft die Ausschreibungsfrist für den mit 20 000 Euro dotierten Julius Hirsch Preis des Deutschen Fußball-Bundes 2010.  Bewerben können sich Einzelpersonen, Initiativen und Vereine, welche sich im Zeitraum von Juli 2009 bis Juni 2010 im Zusammenhang mit Fußball in besonderem Maße für Toleranz und Respekt, für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen Antisemitismus, Rassismus, Extremismus und Gewalt gewendet haben.

Es kann sich dabei sowohl um eine zeitlich befristete Aktion als auch um ein unbefristetes Projekt handeln. Das Bewerbungsformular finden Sie im Bereich „Soziales Engagement“ auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes unter www.dfb.de.

Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises erinnert der Deutsche Fußball-Bund an den 1943 in Auschwitz ermordeten deutschen Nationalspieler jüdischen Glaubens Julius Hirsch.

Quelle: LSB Niedersachsen

DOSB-Präsidium fordert starke Finanzausstattung der Kommunen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag März 12, 2010

Der DOSB unterstützt die Forderung der kommunalen Spitzenverbände nach einer angemessenen und nachhaltigen Finanzausstattung der Städte und Gemeinden. Der organisierte Sport braucht finanzstarke Kommunen. Die Kommunen brauchen einen starken Partner Sport. Deshalb fordert der DOSB Bund und Länder dringend auf:
1. die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen sicherzustellen,
2. eine den kommunalen Aufgaben gerechte Finanzausstattung zu gewährleisten,
3. und in den Beratungen der geplanten Kommission zu den Gemeindefinanzen der herausragenden gesellschaftspolitischen Bedeutung des Vereinssports für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft Rechnung zu tragen.“
Mit seiner Stellungnahme reagierte das Präsidium des DOSB auf seiner 33. Sitzung auch auf die Ergebnisse des Kongresses „Starke Städte – Starker Sport“ mit den kommunalen Spitzenverbänden. (DOSB-Presse 10_03_09)

Landeshaushalt Niedesachsen 2010: Sportförderung bleibt konstant

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Dezember 18, 2009

Die Sportförderung 2010 bleibt in Niedersachsen auf dem Niveau des Jahres 2009 erhalten. Der niedersächsische Landtag hat im Rahmen seines Beschlusses für den Landeshaushalt 2010 im Dezember auch die Sportfördermittel von rund 27,2 Mio. Euro bestätigt. „Angesichts der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auch für das Land Niedersachsen freuen wir uns über diese Konstanz in der Sportförderung“, sagte der Präsident des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach.

Auf Initiative des LSB hat der Landtag weitere zukunftsweisende Entscheidungen für den Sport getroffen: Der Aktionsplan „Lernen braucht Bewegung – Niedersachsen setzt Akzente“ soll bis 2014 fortgeführt werden. Von 2011 an stehen wie in der aktuellen Förderperiode, die Ende 2010 ausläuft, pro Jahr 500 000 Euro bereit. Der LSB verwaltet rund zwei Drittel dieser Mittel. „Wir freuen uns über diese Wertschätzung für unser Engagement“, sagte Dr. Umbach.

Auch für den Erhalt und den Ausbau des Spitzensportstandortes Niedersachsen hat der Landtag einen wichtigen Beschluss gefasst: Zur Absicherung zusätzlicher Trainerstellen für den Nachwuchsbereich stehen in den Jahren 2010 und 2011 jeweils 500 000 Euro bereit. „Die Erweiterung des Sportinternates erfordert den Ausbau unserer Trainerstruktur zur Förderung unserer jungen Talente“, erläutert Dr. Umbach. „Wir sehen in dieser Entscheidung auch eine Bestätigung für unsere Initiative, das Sportinternat zu erweitern, um dem Leistungssport nachhaltige Impulse zu geben.“ Gleichzeitig erklärte Dr. Umbach, dass die Mittel für zusätzliche Trainer auch nach 2011 langfristig zur Verfügung stehen müssten.

DEUTSCHER KINDERPREIS 2009 ausgeschrieben

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Dezember 11, 2009

Wo gibt es vorbildhafte Projekte für Kinder? Das Kinderhilfswerk World Vision schreibt bereits zum dritten Mal den Deutschen Kinderpreis aus. Mitmachen können Kinder und Jugendliche, Aktionsgruppen, Vereine, Kommunen, Nachwuchsunternehmen, Schulen und Kindergärten. Gesucht werden Beispiele, die Kinder in ihrer Entwicklung fördern, die Werte vermitteln und die Andere zum Nachahmen anregen: ob Initiativen, die Kinder mit besonderen Aktionen für das Lesen, Musizieren und Theaterspielen begeistern, oder Jugendliche, die sich ehrenamtlich für Kinder in armen Ländern einsetzen oder auch Kinder und Jugendliche, die neue Geschäftsideen entwickelt haben. In den Vorjahren wurde Projekte aus Hannover, Lotte, Nordhorn, Wittmund und Drage an der Elbe ausgezeichnet.
Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2010. Bewerbungsunterlagen und ausführliche Informationen zu den Kategorien gibt es unter www.deutscherkinderpreis.de

CDU Niedersachsen lädt zum Sportkongress 2009 am 13. November

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag November 6, 2009

Die CDU Niedersachsen lädt am 13. November zum Sportkongress 2009 nach Barsinghausen ein. Ab 16 Uhr sind zunächst vier Foren zu den Themen Integration und Sport, Ehrenamts- und Sportförderung, Behindertensport sowie Kinder- und Jugendsport geplant.

Neben LSB-Geschäftsführer Norbert Engelhardt werden u.a. auch der Geschäftsführer des Regionssportbundes Hannover Roland Freitag, der BSN-Präsident Karl Finke, NTB-Vizepräsident Lutz Alefsen und der Leiter des Instituts für Sportmedizin Prof. Dr. Uwe Tegtbur referieren. Geplant ist auch eine Rede von Sportminister Uwe Schünemann.
In Vertretung des verhinderten DOSB-Präsidenten Dr. Bach wird LSB-Direktor Reinhard Rawe eine Kurzansprache an die Teilnehmenden halten. Interessierte können sich noch anmelden bei Signe Stiewe, Email: stiewe@cdu-niedersachsen.de

Bericht: FSB Fachmesse in Köln 2009

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag November 3, 2009

Diese Fachmesse hat in der Welt des Sportplatzbaus ihren festen Platz – Hersteller aus ganz Europa und Asien waren hier vertreten, es ist weit mehr als eine Leistungsshow der hiesigen Hersteller. So ergab sich ein buntes Treiben mit wildem Sprachgewirr, teilweise hatte ich den Eindruck mehr Englisch als Deutsch gesprochen zu haben. Neben den bekannten Gesichtern der Branche tauchte auch so manche Sportgröße auf, um einzelnen Produkten zu mehr Glanz zu verhelfen.

Was gab es neues, welche Trends sind erkennbar?

Während bei der letzten FSB Kunststoffböden und Kunstrasen gleichwertig die Stände überzogen, dominierte in diesem Jahr der Kunstrasen. Bei den hochpreisigen Produkten steigt die Dichte der Kunstfasern, eine Vermischung von geraden und gekräuselten Fasern führt dazu, dass das Granulat auch von oben kaum noch wahrzunehmen ist. Nicht wirklich neu, aber in der Ausführung immer überzeugender. Bei der Präsenstation am Messestand rücken auch die Qualtiäten der Produkte immer näher zusammen, Marktführer und “Nachmacher” sind schwer voneinander zu unterscheiden, ohne die differenzierte Auswertung technischer Untersuchungen sind nur diffizile Differenzen zwischen den verschiedenen Herstellern auszumachen.

Weiterhin als Trend klar auszumachen: Kunstrasen als pflegearmer Belag für den Vorgarten, unter Vernachlässigung der extremen Belastungsfähigkeit der “Sportfasern” haben die Hersteller hier einige verblüffend echt aussehende Systeme im Angebot.

Bei den Granulaten zur Verfüllung der Kunstrasensysteme war der ehemalige Primus “EPDM” nur noch selten anzutreffen. Hier wurde TPE als hochklassiges System in den Vordergrund gestellt und als “Butter und Brot”-Verfüllung das Recycling-Granulat “SBR” in unterschiedlichen Qualitäten in Szene gesetzt. Verfärbungen von Schuhen, Ball und Pfosten sollen durch das Ausfiltern der Feinbestandteile der Vergangenheit angehören.  Ich bin gespannt, ob sich das bewahrheitet.

Nebenher gab es in der Nachbarhalle auch Produkte aus der Eisbahn- und Bäderwelt zu sehen. Beeindruckendes Higlight für mich: ein Laufband für Schlittschuhläufer inklusive Sturzsicherung.

Impession von der FSB 2009 in Köln

Impession von der FSB 2009 in Köln

Alles in allem: es war bunt und laut, es gab viele Eindrücke, interessante Gespräche. Der Tag hat sich gelohnt.

Fußball Kunstrasen: nach dem Sieg kaum noch eine Erwähnung wert

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag Oktober 13, 2009

Nachdem das Presseecho des WM Qualifikationsspiels gegen Russland nun verhallt ist, zeigt sich die Wahrheit meiner Prognose – siegt der Gast, dann spielt der Kunstrasen keine Rolle mehr. Einerseits freut es mich ja, dass die National-Elf sich nun so glatt für die WM qualifiziert hat – auf der anderen Seite hätte es aber vermutlich eine Fortsetzung der Debatte Kunstrasen vs. Naturrasen auf Profilevel gegeben.

Eigenartig ist das ja schon – im Amateurfußball hat sich längst herumgesprochen, dass es einfach Spaß macht auf Kunstrasen zu spielen. In vielen Sportarten wird das neueste “Material” zu allererst bei den Profis eingesetzt. Fußball ist da irgendwie anders – die überlaufenen Vereine im Stadtrandbereich kratzen jeden müden Euro zusammen und kämpfen um Zuschüsse um sich einen Kunstrasen hinter das Vereinsheim zu setzen, der es endlich möglich macht, auch dann weiterzuspielen wenn der Naturrasen schon lange “runter” ist. Und die Profis nörgeln. Aber auch bei denen wird es einen Generationswechsel geben, auch dort werden bald junge Spieler eingesetzt, die nicht mehr mit Vorurteilen im Kopf herumlaufen, sondern ganz realistisch Vor- und Nachteile des Kunstrasens abwägen.

Was sich in diesem Spiel weniger bewahrheitet hat, war die Förderung von technisch anspruchsvollem Spiel. Aber hier geht es nicht um einen grundsätzlich anderen Fußball, hier geht es um Nuancen in der Spielweise. Der Pass kommt auf Kunstrasen dort an, wo er hingespielt wurde, der Ball verspringt nicht durch Platzfehler. So kam auch das 1:0 durch einen gut einstudierten Spielzug zu Stande. Und das es darüberhinaus hart zur Sache ging, das oblag auch der Dynamik des Spiels, denn Fußball spielt nicht der (Kunst-)Rasen, sondern die Spieler.

Fußball auf Kunstrasen: was ist anders?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Oktober 7, 2009

Immer wenn ein wichtiges Spiel auf Kunstrasen ansteht, gerät dieses Thema in die Schlagzeilen. Die unwiderlegbaren Vorteile des Kunstrasens (weitgehend wetterunabhängige Bespielbarkeit, hohe Belastbarkeit, günstige Kosten bei hohem Spielaufkommen) geraten in den Hintergrund und es zählt nur noch eine Frage:

Kunstrasen mit Granulatfüllung

Ist es für die Heimmannschaft von Vorteil auf Kunstrasen zu spielen?

Die Antwort ist einfach: gewinnt der Gastgeber, ist der Kunstrasen wichtig, gewinnt der Gast, dann spielt der Rasen keine Rolle!

So sieht es in der fußballerischen Medienlandschaft aus, zumindest *damals* als der FC Bayern gegen Spartak Moskau spielte war es so. Aber wie sieht es nun ganz objektiv mit dem Kunstrasen aus? Eins vorweg: den einheitlichen Kunstrasen gibt es zunächst nicht, viele unterschiedliche Hersteller führen eine Vielfalt von Systemen auf. Von 3 Generationen ist die Rede, gekräuselte Halme, gerade Halme, unterschiedliche Verfüllungen und elastische Tragschichten führen schnell zu einer gewissen Verwirrung.

Für die hochklassigen Spiele aber gilt: der Kunstrasen ist von der FIFA zertifiziert und erfüllt diverse Kriterien, die ein naturrasennahes Spiel erzwingen. Spielerisch stehen allein 2 Fragen im Vordergrund: wie ist das Ballrollverhalten, und wie springt der Ball?

1. Das Ballrollverhalten wird einerseits durch die Steifheit der Kunsthalme bestimmt, die ihn in etwa so stark abbremsen wie ein Naturrasen. Natürlich gibt es unterschiedliche Kunstrasensysteme, einige bremsen den Ball genauso wie Naturrasen, andere  haben weniger hochstehende Fasern – der Ball bremst sich weniger ab und rollt weiter.

2. Das Ballsprungverhalten ergibt sich aus dem Gesamtaufbau des Platzes. “Vertikale Falldämpfung” und “Trampolineffekt” sind messbar und  werden dem Naturrasen nachempfunden.

Für diese Kriterien ist festzustellen, dass sie beide innerhalb des Spektrums liegen, dass auch auf Naturrasen messbar ist. Während aber der Naturrasen nie ganz gleichmäßig ist (unterschiedlicher Wuchs durch Schatten in Stadien, Trittschäden aus vorangegangenen Spielen), punktet der Kunstrasen durch seine berechenbare Gleichmäßigkeit. Und diese bleibt auch bestehen, wenn sich ein Naturrasen im Regen schon in einen feuchten Acker verwandelt hat. Dies spiegelt sich übrigens auch in den Verletzungsstatistiken wieder: Während auf Kunstrasen Ermüdungsverletzungen etwas stärker in Erscheinung treten, sind auf Naturrasen tendenziell stärkere Verletzungen in der Statistik verzeichnet. Diese werden oft im Zweikampf “errungen”, der eben dann schnell einsetzt, wenn der Rasen ein technisch anspruchsvolles Spiel erschwert (vgl. Fußball: Verletzungsrisiko Kunstrasen?).

Objektiv ist daher festzustellen, dass Kunstrasen tendenziell ein technisch anspruchsvolles Spiel fördert, Schlammschlachten gehören auf ihm der Vergangenheit an.

Bleibt der subjektive Faktor – und der differiert nicht nur von Spieler zu Spieler, vielmehr können sich hier auch eklatante Unterschiede von “vor dem Spiel” zu “nach dem Spiel” ergeben.

Auch wenn der eher konservative Fußballsport den Kunstrasen sehr kritisch betrachtet – zukünftig ist mit einer Zunahme der Kunstrasenplätze zu rechnen, und dies gilt besonders für die großen Stadien. Kunstrasen leidet nicht unter der Verschattung. Kunstrasen ermöglicht Doppelnutzungen durch seine hohe Belastbarkeit (Schutzschicht aufschütten, dann Supercross, Eishockey, Stock-Car …etc.). Moskau und Salzburg  nehmen hier eine Vorreiterrolle ein und stehen damit natürlich auch in der Kritik derer, die jede Neuerung mit Kritik empfangen. Doch die Wahrheit liegt auf dem Platz – ob Kunstrasen sich dauerhaft durchsetzen wird ist derzeit nicht sicher, wenngleich ich es als sehr wahrscheinlich ansehe, dass es irgendwann so weit sein wird, dass die Naturrasenplätze auch im Profisport selten werden. So, wie es auch beim Tennis geschehen ist. Oder beim Handball. Oder beim Hockey.

Eishockey auf Kunstrasen

3. Servicetag Sport 2009 am 09.Oktober in Stuttgart

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag September 14, 2009

Der Würtembergische Landessportbund lädt am 09. Oktober zu seinem 3. Servicetag Sport ein. In 19 Vorträgen können Besucher ein breites Spektrum an Referaten besuchen, allerdings finden immer mehrere (meist 4) Vorträge zur gleichen Zeit statt, so dass es schnell zur Qual der Wahl kommen wird. Dabei ist die Themenvielfalt immens – vom klassischen Sportplatzbau über die im Konjunkturprogramm I geförderte energetische Gebäudesanierung geht es bis in den Versicherungskomplex. Allein dem Referenten für günstige Druckerzeugnisse prophezeie ich ein überschaubares Publikum, allerdings kann ich da auch falsch liegen.

Programm und Anmeldung gibt es hier

IAKS Praxisworkshop „Finanzierungswege für nachhaltigen Sportstättenbau“, 30.09.2009, Lichtenstein (Sachsen)

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag September 11, 2009

Der Workshop gibt einen praxisnahen Überblick über Förderungsmöglichkeiten, Finanzierung und Umsetzung von Fördermitteln im Sportstättenbau sowie über den nachhaltigen Betrieb von Sportinfrastruktur und richtet sich an Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus kommunalen Sportämtern und –betrieben, Liegenschaftsämtern sowie Bauämtern. Angesprochen werden zudem Architekten, Ingenieure, Vorstände und Verantwortliche aus Groß-Sportvereinen sowie Mitarbeiter aus Unternehmen der Sportstättenbau-Industrie.

Programm und Anmeldeformular

Die Grundlage des Erfolgs: 100m in 9,58 Sekunden!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 21, 2009

Ursain Bolts Weltrekorde über 100m und 200m sind in aller Munde, sein Laufstil wird bewundert, die allgegenwärtigen Dopingvermuter verhalten sich auffallend ruhig. Talent, Training, innere Einstellung, dann und wann werden sogar die spezielle für ihn angefertigten Schuhe als Leistungsgrundlage angesehen. Kaum ein Journalist schaut sich aber die 100m genauer an: Ursain Bolt ist seine Rekorde auf einem blau eingefärbten Regupol Compact Belag der Firma BSW gelaufen. Dieser Belag hat weniger als 40% Kraftabbau, mindestens 36% fordern die Regularien – tendenziell ist dieser Belag eher als „weich“ einzustufen.

In Läuferkreisen gilt ja die Daumenformel, je härter der Belag, desto schneller die Zeiten. Studien der Sporthochschule Köln wiederlegen diese Mär, tatsächlich passt sich der Bewegungsapparat spontan dem Untergrund an, abweichende Zeiten von „weichen“ zu „harten“ Bahnen sind innerhalb der normierten Parameter nicht festzustellen. Doch der Kraftabbau ist nur die Hälfte der Messung, die Kraftrückgewinnung durch den „Trampolineffekt“ würde die Betrachtung komplettieren. Doch der Vorgang des Laufens ist so komplex, die Vielzahl der Parameter so groß, dass es kaum möglich ist, hier nach einer einfachen Ursache-Wirkungs-Mechanik zu suchen.

Laufbahn im Berliner OlympiastadionOder ist es die blaue Farbe, die den Läufern schnelle Beine beschert? Der Farbpsychologe Prof. Harald Braem vermutet: „Das schöne Blau im Berliner Olympiastadion verleiht Flügel. Blau ist eine fließende Farbe. Auf einer blauen Bahn können die Athleten viel befreiter laufen.“ Er vergleicht den Effekt mit den blauen Straßenschildern an den Autobahnen. Warnsignale, die zur Vorsicht mahnen, sind dagegen in Rot gehalten, der traditionellen Farbe von Leichtathletikbahnen – und von Stoppschildern. Ja, die Psychologie hat schon lange Einzug in den Sport gehalten, wenngleich das Blau der Laufbahn ursprünglich den Rahmen für die Fußballspiele der blau-weißen Herta bilden sollte. So folgt dann die Entwicklung schneller Laufbahnen bei aller technischen Raffinesse den Prinzipen der Evolution – der überlegene Belag wird vermehrt gebaut.

Integrationspreis neu ausgeschrieben

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 14, 2009

Neuausschreibung des bundesweiten Wettbewerbes „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“: Mit der 5. Auflage dieses Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken. Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine weitere positive Veränderung dieser Situation hingewirkt werden.

Vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstr. 94, 10117 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0. Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

Ergänzung oder Konflikt: Schulsport vs. Vereinssport!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 17, 2009

„Der LandesSportBund Niedersachsen und die Sportjugend Niedersachsen setzen sich dafür ein, landesweit ein gelingendes Miteinander von Ganztagsschulen und Sportvereinen zu ermöglichen. Denn der organisierte Sport ist für die Schulen ein wichtiger Bildungsanbieter. Die Angebote der Sportvereine haben Bildungsqualität, weil sie von qualifizierten Übungsleitern und Trainern durchgeführt werden und müssen daher adäquat bezahlt werden.“ Mit Sorge reagiert der Präsident des LandesSportBundes Niedersachsen, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, deshalb auf Berichte aus der Region Hannover, dass Schulträger die Preiskalkulation eines Vereines für sein Betreuungsangebot nicht akzeptiert hätten. „Wir tragen das niedersächsische Modell der Ganztagsschule mit, verstehen uns aber als gleichberechtigter Bildungsanbieter“, betonte Dr. Umbach.

Der LandesSportBund wisse aber um die aktuell schwierige Finanzausstattung vieler Ganztagsschulen. Dr. Umbach ruft die Landesregierung deshalb auf, die Ganztagschulen finanziell so auszustatten, dass die Nachmittagsbetreuung angemessen finanziert werden könne. „Der Einsatz von Vereinsmitarbeiterinnen und Vereinsmitarbeitern darf nicht aus den Mitgliedsbeiträgen der Sportvereine subventioniert werden.“

Der LandesSportBund Niedersachsen und die Sportjugend Niedersachsen sehen es als eine ihrer großen Zukunftsaufgaben an, Sport und Bewegung in die Ganztagsschulen als Ergänzung zum verpflichtenden Schulsport hineinzutragen.
“Wir haben deshalb eine hauptberufliche Koordinierungsstelle in unserer Geschäftsstelle  ausgeschrieben und werden ab 2010 spezielle Fortbildungsangebote machen, damit Interessierte die besonderen Anforderungen an außerunterrichtliche Sportangebote in Schulen noch besser wahrnehmen können. „Die Fachausbildungen in der Sportorganisation für Übungsleiter und Trainer sind bereits ausgezeichnet. Wir wollen Interessierte nun zusätzlich qualifizieren, damit sie z.B. mit den Abläufen in Schulen vertraut sind und sich pädagogisch noch besser auf die besonderen Belange von Schülerinnen und Schüler einlassen können“, erläutert LSB-Direktor Reinhard Rawe.

bis zu 60.000€ für „Innovative Modellprojekte für benachteiligte junge Menschen“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 3, 2009

Deutsche Sportjugend

dsj-Förderwettbewerb JETST – „Innovative Modellprojekte für benachteiligte junge Menschen“

Unter dem Motto „benachteiligte junge Menschen fordern und fördern und für ein Engagement im Sport begeistern“ sucht die Deutsche Sportjugend (dsj) auf Vereins- und Verbandsebene innovative und nachhaltige Modellprojekte, die als Best-Practice-Modelle für den Förderzeitraum von zwei Jahren umgesetzt, ausgewertet und veröffentlicht werden. Der dsj-Förderwettbewerbs JETST wird von der dsj im Rahmen ihres neuen Projektes “JETST! – Junges Engagement im Sport”, gefördert vom BMFSFJ, ausgeschriebe. .Bewerbungsschluss ist der 15. September. Die dsj fördert die Modellprojekte zwischen November 2009 und Oktober 2011 mit Mitteln in Höhe bis zu 60.000,- Euro pro Projekt. Weiterführende Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: www.jetst.de

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