HoppeBlog 

Too Cool for Internet Explorer

Blogpause

Blogged in Allgemeines,Baumwelt,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 30, 2014

7 Jahre wurde dieses Blog mit langsam nachlassender Intensität geführt. Nun ist an dieser Stelle erst einmal Pause.

Weil klassische Weblogs wie dieses in der Welt von Facebook, Twitter, Instagram und WhatsApp ungefähr so erfrischend wirken wie der abgestandene Kaffee von vorgestern.

Dabei trinke ich auch kalten Kaffee, denn es bleibt im Büroalltag nicht aus, dass so eine Kaffeetasse über einen längeren Zeitraum keine Beachtung findet, um zur Abstrafung meiner Nichtwürdigung blitzartig zu erkalten.

Wenn sich aber eine Staubschicht auf der Kaffeeoberfläche gebildet hat, dann ist es Zeit für einen Neuen.

Dieses Weblog hat Staub angesetzt. Alter Kaffe wird sorgsam in den Ausguss geschüttet. Oder unbeobachtet in einen Blumentopf. Was macht man aber mit einem alten Weblog? Einfach löschen? Das Internet vergisst ja nichts, hört man so. Wenn aber doch, was dann?

Ich lasse hier weiter etwas Staub liegen, kümmere mich dafür aber wieder etwas mehr um die statische Website. Die war zwar nie so staubig wie das Blog, bekommt nun aber in großer Aktion neuen Schliff:

– die gesamte Website bekommt ein grafisches Redesign

– viele Einzelartikel werden aktualisiert

– die Startseite bekommt ein wertiges Neudesign.

Damit geht dieses Weblog ersteinmal „off“, www.buero-hoppe.de bleibt aber „on“!

 

 

Baumerlebnisland England

Blogged in Baumwelt by Lüder Hoppe Montag August 15, 2011

In 11 Tagen Kent, Wildshire und Devon sind zahlreiche berichtenswerte Eindrücke entstanden.

Selten habe ich so viele, so alte, so große, und teilweise auch so unsichere Bäume gesehen. Der Wunsch nach imposanten Bäumen übersteigt in England offensichtlich das Sicherheitsbedürfnis. Oder aber haben wir in Deutschland eine völlig überzogene Risikovorstellung was die Gefährdung durch brechende oder stürzende Bäume angeht?

Dies ist sicherlich nicht auf die Schnelle zu beantworten, ausführliche Erörterungen der fachlichen und juristischen Situation verlieren sich unangenehm schnell in Details.

Übrig bleibt das Abwägen von allgemeinem Lebensrisiko, potentieller Gefährdung durch Bäume, aber auch dem Gewinn an Lebensqualität durch große alte Bäume. Denn diese stellen etwas dar, was wir Menschen auch mit aller Technik nicht bauen können: Solarkraftwerke mit klimaausgleichender Wirkung, deren „Abgas“ vorwiegend aus Sauerstoff besteht.  Lebensräume für zahlreiche Arten werden von Bäumen geschaffen und unterhalten und nicht zuletzt sind sie einfach schön.

Seitenast einer Kastanie mit Abstützung.

30 Bäume für das Klima!

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Mittwoch April 27, 2011

Plant for the Planet ist ein Projekt, in welchem Schüler in vielen Ländern der Welt bereits über 3,8 Millionen Bäume gepflanzt haben. Die Idee ist so großartig, dass ich eine Bremerhavener Pflanzgruppe, die „Regenbogenklasse der Amerikanischen Schule“ spontan unterstützt habe durch Organisation von Fläche und Pflanzen sowie Anleitung bei der Pflanzung. Dank an dieser Stelle auch an das Gartenbauamt der Stadt Bremerhaven sowie die Baumschule Lürssen. Und besonderen Dank natürlich an die Kinder, ohne die das Ganze nicht geklappt hätte!

Stop Talking - Start Planting!

Stop Talking - Start Planting! Die Regenbogenklasse der Amerikanischen Schule Bremerhaven nach der Pflanzaktion im Speckenbütteler Park.

Gepflanzt wurden 10 Öhrchenweiden, 10 Roterlen sowie 10 Moorbirken. Die Fläche wird sich in der Zukunft eigendynamisch entwickeln und durch die Verdunstung von Wasser ein Mikroklima ausbilden, dass den Folgen der Klimaveränderung entgegenwirkt. Gleichzeitig wird durch die Bindung von CO2 den Ursachen der Klimaveränderung wenigsten ein klein wenig entgegengearbeitet.  Ich wünsche an dieser Stelle, dass alle Bäume gut anwachsen und das Bewusstsein in den Kindern wie auch bei uns Erwachsenen für einen nachhaltigen Umgang mit unserern Lebensressourcen ebenso wächst.

Blutzoll?

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Mittwoch Februar 16, 2011

Mit bedrückender Regelmäßigkeit muss ich Wertermittlungen für Baumschäden erstellen, in deren Zusammenhang Menschen gestorben sind.  Diese Menschen waren mir stets unbekannt und doch hätten es meine eigenen Kinder sein können. 2009 habe ich mich noch in einer Glosse über ein Verkehrsschild „Baumunfälle“ amüsiert und die Verdrehung von Ursache und Wirkung bemängelt. Ist es so einfach?

Immer waren es „junge Fahrer“, die die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren haben. Oft war Alkohol im Spiel und nicht selten war „Gruppendynamik“ zu vermuten. Als junger Mensch auf dem Land zu leben ist heute nicht einfach. Demografischer Wandel und die  Zentralisierung von Wohnen und Arbeit haben schon viele einst lebendige Dörfer veröden lassen. Ohne Breitband ist auch der Facebook-Spaß nur gebremst und ohnehin – wer etwas erleben möchte, der muss in die nächste (Klein)-Stadt.

Die Bahn hält schon lange nicht mehr an jeder Kuhtränke, Buslinien sind allenfalls zur Schulzeit präsent und der Elternfahrdienst ist auch irgendwann nicht mehr zuzumuten. Es gibt keine Alternative zum Auto. Aber muss es denn sein, dass das Alter zum Erwerb des Führerscheins herabgesetzt wird? Wäre es nicht möglich, ähnlich den Motorrädern zunächst ein Drosselung der Leistung vorzuschreiben?

Jugendlicher Übereifer, Imponiergehabe aber auch der Spaß am Leben sind nicht zu regulieren – Motorleistung und Höchstgeschwindigkeit durchaus.

Hier starben 4 Jugendliche...

Kastanienkrankheit / Kastanienminiermotte – Infos überarbeitet

Blogged in Baumwelt by Lüder Hoppe Montag Oktober 5, 2009

Kastanienkrankheit PseudomonasWenn man einerseits einen Blog unterhält, andererseits aber auch eine statische Website pflegt, dann gibt es Inhalte, die sowohl hier als auch da untergebracht werden können. Ich unterscheide normalerweise zwischen eher vergänglichen Informationen die ins Blog gehören und einem dauerhaften Infromationsangebot auf der statischen Website. Doch so statisch ist die dann auch nicht, denn ab und zu wird auch dort gehegt, gepflegt, bewässert und beschnitten.

Heute war der Artikel zur Kastanienkrankheit dran, so hatte ich den Befall durch die Kastanienminiermotte mal benannt – nicht weil es so korrekt wäre, sondern vielmehr weil viele Menschen eine Krankheit vermuten und so dann doch zum Ziel finden.

In den letzten Jahren hat sich nun aber auch hier in Bremerhaven die „echte“ Kastanienkrankheit verbreitet. Der Befall der Bäume durch das Pseudomonas Bakterium. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Vorsicht Baumunfälle!

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Montag Februar 2, 2009

Jeder der mit Bäumen zu tun hat kennt das Problem: da Bäume über keine zentrale Datenverarbeitung verfügen, rasen sie praktisch hirnlos durch die Gegend. Nicht selten passiert es dann, dass sie mit überhöhter Geschwindigkeit in parkende Autos krachen. Je nach Alter und Art der Bäume ist es daher sinnvoll, eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen. Besonders am Wochenende, wenn jüngere Bäume mit ausgeprägtem Balzverhalten und nicht selten auch unter dem Einfluss der alkoholischen Gärung von nächtlichen Versammlungsorten aus den Heimweg antreten, ist die Gefahr besonders groß. Ob dann aber die Geschwindigkeitsbegrenzung wirksam ist, bezweifle ich an dieser Stelle, da zu diesen Zeiten – evolutionsbiologisch bedingt – ganz andere Mechanismen die Kontrolle übernehmen. Was sollen wir als Menschen nur tun? Würde es tatsächlich sinnvoll sein, die Autos noch weiter weg von der Straße zu parken? Gäbe das den Bäumen wirklich die Möglichkeit, Fahrfehler zu korrigieren und die Kontrolle über sich und die Situation wieder zu erlangen? Vermutlich nicht.

Was offensichtlich fehlt, ist das Gefahrenbewusstsein der Bäume: sie sind sich einfach nicht darüber im Klaren, welche Risiken sie in Kauf nehmen. Es gibt viel zu viele Straße, an denen kaum noch Autos parken, in die sie hineinkrachen können. Umso besser ist es, wenn an den neuralgischen Punkten Hinweisschilder aufgestellt werden. Die schaffen Bewusstsein und schärfen den Blick für die tatsächlichen Gefahren des Alltags.

Ja, es ist mal wieder ein Beispiel für die Verdrehung von Ursache und Wirkung. Die Bäume selbst sind per Definition unschuldig: sie stehen einfach da wo sie sind, weichen im Zweifelsfall nicht mehr als ein paar Zentimeter zurück und ansonsten produzieren sie Sauerstoff, Biomasse, binden CO2 und sind klimatisch wirksam. Ohne Bäume hätte dieser Planet nicht den Menschen entwickelt, und ohne eine ausreichende Anzahl von Bäumen wird der Mensch auf diesem Planeten auch nicht überleben.

Vögel bringen Baum ins Wanken – unerwartete Belastung

Blogged in Baumwelt,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Januar 19, 2009

Wenn Scott Fraser es nicht so toll gefilmt und zusammengeschnitten hätte – ich würde es nicht glauben. Eine Unmenge von Staren fällt in eine Rotzeder ein und bringt diese bis an die Belastungsgrenze. Wenn es doch nur möglich wäre, so einen Schwarm zu domestizieren – einen effektiveren Test auf Bruchfestigkeit von Ästen wird es so schnell nicht geben.

Und hier der Link: http://fraser.blogs.com/pcl/2006/01/the_birds.html 

Übrigens: 4 Starenkästen je Großspielfeld verhindern Regenwurm und Schnakenepedemien und senken die Unterhaltungskosten eines Sportplatzes durch die gleichmäßige Deziemierung von Schädlingen.

9550 Jahre alter Baum in Schweden entdeckt

Blogged in Baumwelt by Lüder Hoppe Freitag Mai 2, 2008

Eine gewöhnliche Fichte (Picea abies) mit dem sagenhaften Alter von 9550 Jahren wurde in Schweden an einem Standort in 910m Höhe (NN) gefunden. Während der eigentliche Stamm des Nadelbaumes nur eine Lebensspanne von 600 Jahren hat, ließ sich das Wurzelsystem mit der Radiocarbon-Methode auf das besagte Alter bestimmen. Dieser Baum lebt also seit dem Ende der letzten Eiszeit an diesem Ort. National Geographic zeigt auf der Website auch ein Foto der eher unscheinbaren Konifere.

Wenngleich die Altersbestimmung über Isotope nicht das genaue Jahr der ersten Keimung errechnen lässt, so ist dennoch sicher, dass der Baum bereits 7942 v. Chr. einen tüchtigen Stoffwechsel hatte. Zu dieser Zeit betrieben Menschen in Mitteleuropa noch keinen Ackerbau, vermutlich zogen sie dem zurückweichenden Eis der letzten Eiszeit nach. Die Fichte hat also bereits das Ende der Altsteinzeit miterlebt.

Während bisher das Alter von Bäumen anhand der Jahresringe bestimmt wurde, kann mit Hilfe der Isotopenbestimmung auch das Alter der Wurzel festgestellt werden, die eben immer wieder neue Haupttriebe produzieren kann. Forscher gehen davon aus, dass auf den tasamanischen Inseln Pflanzen gefunden werden können, die älter als 10.000 Jahre sind.

Baumschmuck: für die weiblichen Bäume

Blogged in Baumwelt by Lüder Hoppe Donnerstag März 13, 2008

Viele Gartenbesitzer schmücken mit Bäumen den Garten, TreeJewelry erweitert den Weg – hier werden die Bäume noch besonders hergerichtet, und das nicht nur zu Weihnachten!

Baum Juwelen

Mehr Infos und viele Beispiele unter http://treejewelry.net/Inside.html

Osnabrücker Baumpflegetage 2007: Themenkomplex Bäume und Klimaänderung

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Mittwoch September 5, 2007

Gerade zurückgekehrt von den Baumpflegetagen in Osnabrück gibt es viel zu berichten. Der erste Tag stand vorwiegend im Zeichen des Klimawandels. Einleitend erläuterte Prof. Dr. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR),Ozeanzirkulation und Klimadynamik, Universität Kiel) den aktuellen Stand der Klimaforschung.

Mittelung von Klimamodellen

Sachlich stellte er die Ergebnisse aktueller Modellrechnungen vor und erläuterte einige der Konsequenzen. Während in den Medien noch eine Diskussion über das „ob und warum“ geführt wird, herrscht innerhalb der wissenschaftlichen Welt zu dieser Frage Einigkeit: die Klimaänderung hat bereits begonnen, sie wird sich fortsetzen und ist allein in ihrer Stärke noch zu beeinflussen. Es wird in den kommenden Jahrzehnten:

  • längere Sommer mit langanhaltenden Trockenperioden geben (Verlängerung der maximalen Trockenperioden von 20 auf bis zu 30 Tage)
  • Niederschläge werden seltener, dafür jedoch sehr stark
  • Die Jahreszeit „Herbst“ wird sich drastisch verkürzen
  • Winter werden sehr mild, bis hin zur Frostfreiheit
  • Lokale Extremwetterereignisse (starke Gewitter, Tornados) werden zunehmen

Im Hinblick auf die Berichterstattung in den Medien sprach Prof. Dr. Latif klare Worte: Berichte, die eine Veränderung des Weltklimas Dementieren sind schlichtweg falsch: „Glauben Sie die nicht!.

Wer nun mit Blick auf die Heizkosten glaubt, er könne von der Klimaänderung auch profitieren, wurde im anschließenden Beitrag von Prof. Dr. Steffen Rust, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Göttingen schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. In seinem Vortrag „Der Einfluss des Klimawandels auf die Baumphysiologie – Konsequenzen für die Gehölzverwendung“ zeigte er mit einer logischen Argumentationskette, dass wir drastische Veränderungen in unserer Umwelt nicht vermeiden können. Bereits heute hat sich die Vegetationsperiode verlängert. Blühzeitpunkte verschieben sich, die Fruchtbildung verschiebt sich ebenfalls. Betrachtet man nur die einzelne Pflanze, so zeigen sich die Konsequenzen dieser Entwicklung nicht. Auf Ebene der Ökologie sind die Folgen jedoch schwerwiegend: die Anpassung der Lebensphasen von Pflanzen und Tieren an das sich verändernde Klima verläuft nicht synchron. Dadurch gerät das Miteinander der Pflanzen- und Tierwelt „aus dem Takt“. Parasiten haben keine Fressfeinde mehr, Blüten werden nur noch unzureichend bestäubt, Fortpflanzungssystem (auch in der Tierwelt) brechen zusammen. Begleitet wird dies noch durch das Einwandern neuer Arten von Süden nach Norden. Während die Artenvielfalt steigt, sinkt der „Wirkungsgrad“ der Natur.

Aus meiner persönlichen Sicht schlummert hier eine gewaltige Gefahr, die in ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft noch lange nicht erkannt ist.

Nachfolgend erläuterte Rust die bereits jetzt mit Sicherheit erkennbaren Folgen:

Folgen des Klimawandels

Dieser Themenkomplex wurde nun durch die Arbeiten des Prof. Dr. Rolf Kehr von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Göttingen ergänzt. Kehr referierte über das Thema „Milde Winter und trockene Sommer -vermehrtes Auftreten von Krankheiten und Schädlingen?“ Und auch von Göttinger Seite gab keine guten Nachrichten zu vermelden: Es gibt eine Vielzahl von Parasiten, die sich von der Klimaerwärmung in unseren Breiten einen neuen Lebensraum erwarten können. Die hier heimische Pflanzen- und Tierwelt hat für diese Parasiten noch keine Gegenstrategien entwickelt, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass viele Bäume, die klimatisch bereits gestresst sind, so ein leichtes Fressen werden.

Zusammenfassend ist nach diesen drei Vorträgen eines klar: unsere Gesellschaft steht vor zwei Aufgaben von vitaler Bedeutung:

1. Reduzierung der Ursachen für die Klimaänderung und

2. Entwickeln von Strategien für die Minderung der Folgen der Klimaänderung.

Wenn diese Aufgaben nicht gelöst werden, bereiten wir nachfolgenden Generationen Probleme, neben denen der Ersatz von fossilen Brennstoffen durch nachwachsende Ressourcen geradezu lächerlich erscheint.

Pflanzen: niemals fliehen – immer kämpfen!

Blogged in Baumwelt by Lüder Hoppe Donnerstag Juli 19, 2007

Obwohl Pflanzen vor Fraßfeinden nicht fliehen können, sind sie ihnen längst nicht so hilflos ausgeliefert, wie allgemein angenommen. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie ist es gelungen, einge Mechanismen aufzuklären, die Pflanzen besitzen um sich vor ihren Feinden zu schützen. Wie sich Pflanzen gegen Fraßfeinde wehren, das untersuchen die Wissenschaftler unter anderem am wilden Tabak. Er bekämpft seine Feinde in der Regel mit Nikotin. Die Raupe des Tabakfalters aber kann die Blätter unbeschadet fressen, sie ist immun gegen das Gift. Deshalb produziert der Tabak das Gift erst gar nicht, wenn er von einer Falterraupe befallen wird. Die Tabakpflanze geht in diesem Fall noch weiter: Sie produziert einen Lockstoff, der Feinde des Tabakfalters anzieht. Die Wissenschaftler vermuten: Die Pflanze erkennt am Speichel des Angreifers, wer an ihr frisst. Andere Pflanzen können rein mechanisch unterscheiden, ob ein Hagelschauer ihre Blätter verletzt, oder ein Fraßfeind an ihnen nagt. Der Nachweis gelang mit dem Roboter MecWorm, der mit einem Metallbolzen Löcher in das Blatt schlägt und damit die Verletzung durch Raupenfraß nachahmt. Für die Entwicklung natürlicher Pflanzenschutzmittel könnte die Erforschung der pflanzeneigenen Abwehrstrategien von bahnbrechender Bedeutung sein.

Einen beeindruckenden Film zu diesem Thema stellt die Max Planck Gesellschaft auf ihrer Website zum Thema Pflanzenforschung bereit.

Der Umzug ist vollbracht

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Sonntag Juli 8, 2007

Unter dem Motto des qualitativen Wachstums haben wir unsere Räumlichkeiten in der Cherbourger Straße 1 verlassen. Sehr hohe Nebenkosten, vor allem aber die Ungewissheit, ob demnächst mit Tunnel oder Trog eine Dauerbaustelle Verkehrswege und tägliche Arbeit erschwert, haben dann letztlich den Ausschlag gegeben. So haben wir uns auf bestehende Räumlichkeiten zurückgezogen und nun 2 Standorte, die Anschriften sind auf der statischen Website zu finden.

So kamen meine Töchter in Besitz unerwartet großer Papiermengen, welche für mich dank veralteter Anschrift keine Verwendung mehr finden.

Jana dankte es mir mit diesem wunderschönen Baum:

Jana, 9 Jahre: Baum

UPM Forest Life

Blogged in Baumwelt by Lüder Hoppe Montag Mai 14, 2007

Auf der Website von UPM Forest Life gibt es eine herausragend gestaltete Unterseite über den Wald in Finnland. Wer mit Breitband-Interent ausgestattet ist und ein wenig Englisch kann, lernt auf unterhaltsame Art viele Dinge über das Leben im Wald. Nicht nur Bäume, auch Vögel und Insekten werden dabei vorgestellt. Dieses Site ist es wert, besucht zu werden: UPM Forest Life.

Powered by Wordpress, theme by Dimension 2k