HoppeBlog 

Too Cool for Internet Explorer

Stephan Zirwes Ästhetik der Sportplätze – ausdruckstarke Luftbilder

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch April 29, 2009

Webseiten mit tollen Fotos gibt es im Netz seit vielen Jahren. Aber schon lange ist mir keine derart gelungene Präsentation mehr auf den Schirm geraten: http://www.stephanzirwes.com/. Ist es die ungewohnte Perspektive des Luftbildes, welche mich so fasziniert? Eher nicht, denn der Umgang mit Luftbildern ist Teil meiner täglichen Arbeit. Ist es die spährisch zurückhaltende Musik, oder gar die Sound-Effekte? Eigentlich alles eher zurückhaltend. Es müssen letztlich die überzeugenden Fotos sein, die die Ästhetik der Alltäglichkeit greifbar machen: Stephan Zirwes entdeckt mit untrüglicher Sicherheit wunderschön balancierte Bilder mit Spannungsmomenten und so mancher Überraschung eingefahrener Sehgewohnheiten. Gerade der Bereich „football“ inspiriert mich zur grafischen Aufarbeitung meiner Website.
Übrigens: in den Präsentationen ist man nicht gefangen, ein Klick auf „Map“ bringt den Besucher zurück auf die Homepage.

Vorsicht Baumunfälle!

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Montag Februar 2, 2009

Jeder der mit Bäumen zu tun hat kennt das Problem: da Bäume über keine zentrale Datenverarbeitung verfügen, rasen sie praktisch hirnlos durch die Gegend. Nicht selten passiert es dann, dass sie mit überhöhter Geschwindigkeit in parkende Autos krachen. Je nach Alter und Art der Bäume ist es daher sinnvoll, eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen. Besonders am Wochenende, wenn jüngere Bäume mit ausgeprägtem Balzverhalten und nicht selten auch unter dem Einfluss der alkoholischen Gärung von nächtlichen Versammlungsorten aus den Heimweg antreten, ist die Gefahr besonders groß. Ob dann aber die Geschwindigkeitsbegrenzung wirksam ist, bezweifle ich an dieser Stelle, da zu diesen Zeiten – evolutionsbiologisch bedingt – ganz andere Mechanismen die Kontrolle übernehmen. Was sollen wir als Menschen nur tun? Würde es tatsächlich sinnvoll sein, die Autos noch weiter weg von der Straße zu parken? Gäbe das den Bäumen wirklich die Möglichkeit, Fahrfehler zu korrigieren und die Kontrolle über sich und die Situation wieder zu erlangen? Vermutlich nicht.

Was offensichtlich fehlt, ist das Gefahrenbewusstsein der Bäume: sie sind sich einfach nicht darüber im Klaren, welche Risiken sie in Kauf nehmen. Es gibt viel zu viele Straße, an denen kaum noch Autos parken, in die sie hineinkrachen können. Umso besser ist es, wenn an den neuralgischen Punkten Hinweisschilder aufgestellt werden. Die schaffen Bewusstsein und schärfen den Blick für die tatsächlichen Gefahren des Alltags.

Ja, es ist mal wieder ein Beispiel für die Verdrehung von Ursache und Wirkung. Die Bäume selbst sind per Definition unschuldig: sie stehen einfach da wo sie sind, weichen im Zweifelsfall nicht mehr als ein paar Zentimeter zurück und ansonsten produzieren sie Sauerstoff, Biomasse, binden CO2 und sind klimatisch wirksam. Ohne Bäume hätte dieser Planet nicht den Menschen entwickelt, und ohne eine ausreichende Anzahl von Bäumen wird der Mensch auf diesem Planeten auch nicht überleben.

Tag 2 der BDLA Bauleitergespräche

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 29, 2009

Trotz langer Gespräche am vorherigen Abend fanden sich fast alle Seminarteilnehmer pünktlich zum ersten Vortrag ein: Nikolas Varchim von den Richter Spielgeräten referierte aus Sicht eines Spielgeräteherstellers über die Einhaltung von Sicherheit und Qualität bei Spielanlagen. Er empfahl unter anderem, den Aufbau komplexer Spielgeräte nicht unbedingt Firmen zu überlassen, die damit wenig Erfahrung haben, um den korrekten und sicheren Aufbau zu gewährleisten. Weitere Sponsoren der Veranstaltung waren die Firmen „Egner Pflastersteine“ sowie die Göttinger Softwareschmiede „Dataflor“. Beide hielten sich mit ihrer Präsentation sehr zurück, was bei Landschaftsarchitekten gut ankommt. Zu Egner kann ich wenig sagen, aber der Firma Dataflor wünsche ich, dass sie hier einen Schritt gemacht hat, um das Image der „Gärtnersoftware“ abzuschütteln, denn dies ist ein schwer haltbares Vorurteil.
Für ein Bauleiterseminar eher ungewöhnlich war der Vortrag von Dietmar Narr über die Umweltbaubegleitung in der Praxis. Dieses Thema ist im Prinzip besser bei den Landschaftsplanern aufgehoben. Wichtig aber auf jeden Fall, diese Aufgabe als Bauleiter nicht zu übernehmen, da es zu massiven Konflikten zwischen den Aufgaben des Umweltbaubegleiters und dem Bauleiter kommen kann, die sich bei Personalunion auch zu unüberschaubaren Haftungsrisiken steigern können.

Berthold Stückle berichtete von Inhalten und Problemen bei der Realisierung der BUGA Koblenz 2011. Sein Vortrag war voller Anmerkungen und Hinweisen wie Konflikte bei der Bauleitung entstehen, aber auch gemeistert werden. Highlight war die funktionale Ausschreibung  einer hochmodernen Drahtseilbahn auf einer einzigen A4 Seite, welche nicht einmal eng beschrieben war. Respekt.

Die Abschlussdiskussion war erstaunlich kurz. Eigentlich hatte ich erwartet, dass es im Rahmen der Konjunkturkrisenbewältigung richtig krachen würde. Tat es aber nicht.

Die alljährliche Exkursion stand dieses Mal unter einem schlechten Stern: verharrschter Schnee verhinderte den freien Blick auf das Ausstellungsstück, so dass zunächst mit Bild und Plan vorgestellt wurde. Der anschließende Gang über das Objekt war dann auch leider nicht so interessant, wie er hätte sein können. Schade für Jens Henningsen, der seine beeindruckende Arbeit nur unvollständig darstellen konnte.
Alles in Allem waren die Bauleitertage extrem informativ, horizonterweiternd, fast immer spannend und erneut mit großem Wiederholungsfaktor ausgestattet.

Bericht: Tag 1 der BDLA Bauleitergespräche

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 22, 2009

Die diesjährigen Bauleitergespräche waren eine vielfältige und höchst informative Veranstaltung. Der thematische Schwerpunkt lag in diesem Jahr bei der Gehölzverwendung.

Ludwig Schegk führte gewohnt souverän und zurückhaltend durch das Programm. In anderen Veranstaltungen habe ich es schon erlebt, dass dominante Moderatoren durch maßlose Co-Referate sich selbst in der Vordergrund schieben und jede Diskussion im Keim ersticken. Schegk ist besser: er versteht es, mit wenigen Worten Verbindungen herzustellen, die eine konstruktive Diskussion entstehen lassen, über die er aber nie die Kontrolle verliert.

Das erste Referat wurde von Prof. Gert Bischoff (FH Erfurt) gehalten. Er sprach sich dafür aus, dass die BDLA Landschaftsarchitekten sich vermehrt zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen entwickeln. Ausbildungswege und Bestellungsverfahren erörterte er genauso, wie er einen Einblick in den beruflichen Alltag gab. Schuldig blieb er dem Publikum, dass die Tätigkeit als „ÖBV“ einer Vielzahl von Regularien unterliegt, die zu nicht unerheblichen Papierbewegungen führen.
Im Anschluss zauberte D. Pfrommer (als Ersatzreferent für die alljährliche juristische Keule) den rhetorischen Highlight des Seminars ans Rednerpult. Die vielfältigen Inhalte des BDLA Landesvorsitzenden in einem Satz zusammenzufassen wäre mehr als gewagt, von besonderer Wichtigkeit war jedoch sein Hinweis auf die Notwendigkeit von Überflutungsnachweisen bei Flächen die größer sind als 800m².

Kollegiale Gespräche sind ja ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung. So kam es in diesem Jahr dazu, dass ich nach einigen Telefongesprächen und gegenseitigen Erwähnungen im Netz nun Frank Pachura vom Blumenpod leibhaftig gegenüberstehen durfte. Frank ist live mindestens genauso sympathisch wie er in seinem Podcast rüberkommt. Schade dass wir in Potsdam nur wenig Zeit hatten uns auszutauschen. Ich freue mich aber jetzt schon auf die verabredeten gemeinsamen Aktivitäten.
Großbaumverpflanzungen, Überprüfung gelieferter Pflanzen auf die Einhaltung der Qualitätsstandards, aber auch der im Rahmen des Klimawandels dramatisch ansteigende Schädlingsbefall wurden von den weiteren Referenten sehr informativ vorgetragen. Die Bestrebungen von Seiten der FLL, einen speziellen Sachverständigen für die Sicherung der Qualität gelieferter Baumschulwaren zu etablieren wurden dabei mit gemischten Gefühlen entgegengenommen. Letztlich gehört die Überprüfung der gelieferten Pflanzqualitäten zur Kernkompetenz des Landschaftsarchitekten. Diese Einzelleistung zu externalisieren, würde weitere Biss-Stellen im ohnehin schon schmalen Tortenstück der LAs hinterlassen. Richtiger wäre es, die Kompetenz der Landschaftsarchitekten zu steigern, die aus Sicht der FLL diesem Teil ihres sicherlich sehr breiten Arbeitsfeldes noch nicht die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die notwendig wäre.

Wie gewohnt beschloss Ludwig Schegk den ersten Tag der Bauleitergespräche  mit seinen Neuigkeiten aus der Welt der Regelwerke – wenngleich selten wirklich spannend, so ist dies immer wieder einer der Vorträge die für das aktuelle Tageswerk von größter Bedeutung sind. Aufpassen lohnte sich hier ganz besonders.
Der Tag klang dann bei feistem Essen in kollegialer Runde aus. Fein war es, dass der Weg zum Restaurant erneut durch den Park Sanssouci führte, diesmal mit vereistem Schnee und stiller nächtlicher Romantik sowie einem Parkwächter, der unserer Gruppe extra nochmal ein Tor öffnete. Komisch nur dass er nicht gemeckert hat, der war bestimmt nicht aus der Region.

2 Jahre HoppeBlog

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Montag Januar 12, 2009

Lüder HoppeZum Jahresbeginn kann ich nun auf zweijährige Tätigkeit als Blogger zurückschauen. 75 Artikel habe ich in der Zeit verfasst, sicherlich weniger als vorgenommen, dennoch erheblich mehr als in meiner Branche üblich. Positive Erwähnungen gab es beim BDLA, auf diversen verwandten Blogs, und auch die „Garten und Landschaft“ hat über meine Website und das Blog berichtet. Ein Highlight an Feedback war sicherlich die Darstellung meines Blogs bei der DGGL.

Was jedoch nicht ganz so gut funktioniert, ist die Verknüpfung zwischen Blog und der statischen Website – soweit ich der statistischen Auswertung trauen kann, hält sich der eine Teil der Besucher im Blog auf, der anderen auf der statischen Website – Grenzgänger sind selten. Dabei sind es gerade die umfangreichen und ausführlichen Infos auf der statischen Website, die für Sportvereine und Gemeinden von besonderem Interesse sind. Daher mache ich an dieser Stelle berechtigte Werbung für mich selber und empfehle den Besuch von www.buero-hoppe.de.

Konjunkturprogramme: Sportstättenbau ist wirkungsvolle Förderung!

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Januar 9, 2009

Natürlich klingt diese Aussage aus dem Mund eines Sportstättenarchitekten nicht sonderlich gewichtig. Schwerwiegend sind aber die Argumente, die für eine Förderung des Sportstättenbaus sprechen:

  • Der Bau der Sportstätten wird fast immer durch regional tätige Firmen durchgeführt.
  • Diese Firmen beschäftigen auch ungelernte Kräft und bilden diese weiter.
  • Die notwendigen Rohstoffe (Erden, Düngemittel, Sande, Bewässerungstechnik, Kunststoffe) werden ebenfalls auf lokaler bis nationaler Ebene produziert.
  • Die Baumaßnahme verbessert die Infrastruktur und hebt den Wohnwert der jeweiligen Ortschaften.
  • Der verbesserte Wohnwert stabilisiert die Immobilienpreise.
  • Sport hält Gesund und senkt die Kosten für das Gesundheitswesen.

Im Rahmen der stetigen Sportstättenbauförderung hat zum Beispiel der Landessportbund Niedersachsen für das Jahr 2009 die Summe von 5,5 Mio € bewilligt. Beantragt waren 8,8 Mio €. Dem ist hinzuzufügen, dass diese Antragssumme bereits durch die Kreissportbünde vorgefiltert ist, der tatsächliche Förderbedarf dürfte um ein Vielfaches höher liegen. In Anbetracht der Summen die gegenwärtig auf Bundesebene genannt werden, handelt es sich nach wie vor um die berüchtigten „Peanuts“. Doch für den Sport wären diese Peanuts sehr nahrhaft. Noch nahrhafter ist der Sportstättenbau aber für Infrastruktur und die regionale Wirtschaftskraft.

„Die Autoindustrie“ und „der Klimawandel“ aus Sicht eines Landschaftsarchitekten

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag November 27, 2008

Heute missbrauche ich meinen Sportplatz- und Baumblog um einfach mal meine Meinung loszuwerden:

Mein kleiner Kombi kommt so langsam in die Jahre, und ich muss mir wohl oder übel Gedanken darüber machen, ihn durch ein anderes Fahrzeug zu ersetzen. Gut, er hat ohne Probleme ’ne neue TÜV Plakette bekommen, aber es deutet sich an, dass demnächst auch Teile ersetzt werden, die nicht unbedingt in die Abteilung „Verschleiß“ gehören.

Langer Rede kurze Sinn: ich habe einfach mal geschaut, ob meiner Nachfrage auch ein Angebot gegenübersteht. Ich hätte gerne ein effizientes Fahrzeug. Niedrige Anschaffungskosten, niedriger Verbrauch. Meistens fahre ich alleine, aber 2 Personen sollten schon Platz darin haben, wenn dann noch ein paar Kinder dazukommen, dann muss dass auch noch gehen. Auf der anderen Seite sollte dieser Alltagsgegenstand nicht an der potentiellen Ferienreise mit Kind und Kegel ausgerichtet werden, sondern am täglichen Bedarf. Gerne darf das Fahrzeug dann auch eine gewisse Sportlichkeit und Dynamik vermitteln, ohne dabei aber aufringlich zu wirken.

Um es kurz zu machen: mein neues Auto wird gegenwärtig nicht hergestellt. Was auf Webseiten und Prospekten wohlfeil geboten wird, sind aus meiner Sicht Autos einer Ära, die längst beendet ist, nur dass dieser Fakt von der Mehrheit der Menschen ignoriert wird.  Unter dem Druck steigender Ölpreise baut „die Industrie“ nach wie vor schwerfällige Schlachtschiffe, überfrachtet mit einer Vielzahl von „Features“, die zwar jeweils für sich ein „nice to have“ darstellen, für mich in der Summe aber ein „no go“ erwirken. Seit mehr als 20 Jahren ist es allgemein bekannt, und in der Fachwelt nicht mehr hinterfragt, dass die Ölvorkommen endlich sind. Seit ungefähr 10 Jahren ist die Unausweichlichkeit der Klimaveränderungen nur noch von den Medien und einigen Einzelinteressenten hinterfragt worden. Allgemein wird angenommen, dass alle großen Autohersteller bereits ökonomisch sinnvolle Fahrzeuge in der Schublade haben, nur was davon hat die Autohäuser erreicht?

Einige Detailverbesserungen von Konzepten, die strukturell so falsch sind, dass es sinnlos ist, daran etwas zu verbessern. Was bringt es denn der Gesellschaft, den Spritverbrauch von 8 Liter / 100km auf 7 Liter/100km  zu senken? OK das sind 12,5% weniger, aber im Vergleich zu dem was möglich wäre, zeichnet sich jetzt schon ab, dass „wir Konsumenten“ mit Detailverbesserungen nach der Salamitaktik abgespeist werden: jedes Jahr ein neues Modell, jedes Jahr ein klein wenig besser. Will ich aber nicht. Ich möchte mir *jetzt* ein Fahrzeug kaufen, von dem ich mir erwarten kann, dass ich auch in 10 Jahren noch damit glücklich sein werde.

Und – Wunder über Wunder – ich habe es nun doch noch gefunden. Gut, es wird noch nicht in Serie produziert, aber immerhin gibt es schon einen Prototypen. Der sieht aus wie ein Sportwagen, ist wie ein Sportwagen gebaut, fährt sich vermutlich auch – von den Beschleunigungswerten mal abgesehen – so, und soll 15 Tsd € kosten. Tatsächlich hat sich dort eine Entwicklergruppe zusammengefunden, die ein gleichermaßen attraktives wie auch ökonomisch sinnvolles Auto entwickelt. Klar, das ist kein Auto, mit dem 5 Personen entspannt durch Europa reisen wollen. Aber es wäre ein Auto, mit dem ich 98% meiner Fahrten gerne erledigen würde. Aber vor 2010 wird das nichts. Wenn das Konzept nicht vorher aufgekauft und luposiert wird. Nein „Luposieren“ steht weder im Duden noch in der Wikipedia. Am Beispiel des Lupo 3L hat VW dargestellt, wie man eine gute Idee durch schlechtes Design, eine überzogene Preispolitik und nicht vorhandenes Marketing zum Staubfänger degradiert. Aber auch das sicherlich nicht ohne den Hintergedanken, damit eine geringe Nachfrage nach effizienten Autos zu belegen. Soll ich nun einen Link auf mein zukünftiges Auto hier einstellen? Oder wird dann die Nachfrage so groß werden, dass auch der Preis angezogen wird? Oder muss überhaupt die Nachfrage erst wachsen, damit der Bau sich rechnet? Oder wird die Firma ohnehin vorher „veschluckt“? Egal – es ist der Loremo.

„Garten im Internet“ jetzt online erleben

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag November 14, 2008

Screenshot aus dem Intro zum Vortrag

Frank Pachuras Fachvortrag zum Thema „Garten im Internet“ (s.u.) ist auf der Seite des Blumenpods nun online anzusehen. Wer sich an die übliche Bedienung des Blumenpods gewöhnt hat, kann vielleicht den neuen Link in der Menüleiste übersehen, daher mache ich hier einfach nochmal darauf aufmerksam, dass Frank Pachura oben in der Seitennavigation einen Extrapunkt „Garten im Internet“ eingerichtet hat.

Ich widerstehe der Versuchung, das Video direkt auf meiner Site einzubinden, weil das Blumenpod einfach einen Besuch wert ist.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für die Anerkennung meiner Arbeit, ich muss die Häufung der Komplimente allerdings etwas relativieren: die News zum Thema Sportstättenbau richten sich vorwiegend an Gemeinden und Sportvereine, die fachinternen Neuigkeiten erspare ich meiner Leserschaft, wenngleich ich natürlich bei individuellen Beratungen damit nicht geize.

HoppeBlog auf der DGGL Fachtagung „Garten und Medien“

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Dienstag November 11, 2008

Wenn einfach so mal 250 Besucher mehr auf meiner Website sind als im Durchschnitt, dann ist das schon auffällig. Wenn es dann keinen für die Statistik relevanten Link gibt, der diesen Besucheranstieg erklärt, dann bleibt nur ein gewisses Wundern zurück, wie dies nur geschehen konnte. Wenn man dann aber eine ausgesprochen liebe Cousine hat, die wenige Stunden später anruft und die Herkunft erklärt, dann ist dass einfach toll!

Die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (e.V.) (DGGL) veranstaltete am 07.11.2008 in München eine Fachtagung zum Thema „Garten und Medien“. Natürlich darf in heutigen Zeiten das Medium „Internet“ an dieser Stelle nicht fehlen. Frank Pachura, seines Zeichens der Schöpfer des „Blumenpods„, stellte dort verschiedene Webseiten aus dem Themenfeld vor, und hob nach Aussage meiner Cousine (ihres Zeichens Mitarbeiterin bei der Firma Dataflor – Mitsponsor der Veranstaltung) das HoppeBlog (ja, genau die Website jetzt zur Zeit in diesem Browser) als besonders sehenswert hervor. Vielen Dank an dieser Stelle an Frank Pachura und auch an die liebe Heike, welche dieses „Beweisfoto“ aufgenommen hat:

HoppeBlog auf der DGGL Tagung 'Garten und Medien'

Und weiterhin möchte ich an dieser Stelle erneut und mit Nachdruck auf Frank Pachuras Blumenpod hinweisen. Frank hat dort bereits  61 (!!!) Podcasts rund um Garten, Pflanzen und Bäume erstellt, weist auf aktuelle Termine hin und hinterlegt das gesprochene Wort auch noch mit klickbaren Links auf der Website. Nun war ich leider nicht in München, hoffe aber, dass er dort auch auf seine eigene Website hingewiesen hat, denn sie zeigt auf unterhaltsame und informative Art sowohl für Amateure als auch für Fachleute das Thema „Garten im Internet“ –  einerseits subjektiv, andererseits aber mit einer Bandbreite, um die ihn so manche Fachzeitschrift beneiden dürfte. Der Eine oder Andere mag sich nun fragen, ob ein Audio-Podcast, denn der richtige Weg für dieses Thema ist. Frank Pachura ist diese Beschränkung gar nicht anzumerken, er versteht es, ohne ausschweifende Ausschmückungen Bilder im Kopf entstehen zu lassen und bringt seine Themen genau auf den Punkt: Blumenpod

Auf dem Weg zur Fußball Kunstrasen WM

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Oktober 8, 2008

Nach der erfolgreichen EM in Österreich und der Schweiz sind die Vorbereitungen für die nächste Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika längst angelaufen. Schwerpunkt ist dabei nicht allein das Gastgeberland – die FIFA unterstützt alle afrikanischen Mitgliedsstaaten beim Bau neuer Fußballfelder. Aufgrund der oft schwierigen klimatischen Bedingungen in Verbindung mit der einfachen Pflege werden dabei Kunstrasenfelder favorisiert. Auf der FIFA Website stelle stellt der Trainer der Harare Dynamos, David Mandigora fest: „Der Kunstrasen sorgt für deutlich schnelleren Fussball, das ist auch für die Fans attraktiver.“ Die FIFA errichtet in jedem der 53 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Fussball-Konföderation (CAF) mindestens einen Platz – ausgenommen Südafrika. Die Konstruktionen reichen von Fussballplätzen in Entwicklungszentren, die im Rahmen des Goal-Projektes der FIFA errichtet werden, bis hin zu städtischen und nationalen Stadien. In einigen Fällen sind sie die einzige Option für Fussball auf internationaler Ebene. Insgesamt werden 70 Mio.USD in das Projekt „In Afrika mit Afrika gewinnen“ investiert; 38 Mio. USD davon werden für Fussballplätze aufgewendet. Jedes Projekt wurde hinsichtlich des Ausschreibungsverfahrens, der Vertragsunterzeichnung und der Abnahme von der FIFA abgewickelt.

Bisher wurden 30 Plätze errichtet; weitere fünf befinden sich in der letzten Testphase. 13 Spielfelder stehen kurz vor dem Abschluss, wie etwa der neue Platz in Douala (Kamerun), der bis Ende Oktober fertig gestellt wird. Die letzten sechs – unter anderem in Äthiopien und Somalia – werden möglicherweise bereits bis März 2009 fertig sein. Aufgrund der politischen Situation in einigen Ländern scheint die Fertigstellung aller 53 Plätze bis zum FIFA Konföderationen-Pokal im Juni 2009 jedoch ein realistischeres Ziel.

Quelle: http://de.fifa.com/

Landschaftsarchitektur: der BDLA bloggt mit

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Montag März 31, 2008

Es ist fast ein Jahr her, dass ich vom BDLA Vorstand auf das HoppeBlog angesprochen wurde, und in einem halbstündigen Gespräch die Vor- und Nachteile des Bloggens erläuterte. Ein paar Monate später wurde mir dann zugetragen, dass mein Blog in einer BDLA Vorstandssitzung als vorbildlich beschrieben wurde. Das ist schön – gerne nehme ich auch Lob entgegen. Wenngleich ich das Bloggen nicht erfunden habe, so bin ich bei den Landschaftsarchitekten doch einer der ersten Blogger, und zum Thema Sportplatzbau im deutsprachigen Raum ein Unikum.

Während bei mir von der ersten Idee bis zum ersten Artikel etwa 4 Wochen vergangen sind, hat es beim BDLA etwas länger gedauert, aber seit Januar hat der BDLA sich gleich 2 Themen verschrieben:

  • Prof. Dr. Kai Tobias kümmert sich intensiv und Artikelreich um Biodiversität und Landschaftarchitektur,
  • Stefan Kalckhoff hat sich der Aufgabe verschrieben, über Landschaftsarchitektur im Web zu berichten.

BDLA LogoBeide Blogs sind in die Framestruktur unseres Berufsverbands eingebunden, daher geht der Link auf die passende Unterseite des BDLA, von der beide Blogs erreichbar sind.

1 Jahr HoppeBlog

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Samstag Januar 12, 2008

Vor 372 Tagen habe ich das erste Posting als Ergänzung zur statischen Website erstellt. Insgesamt gab es 2007 genau 52 Artikel zu den Themen Sportplatzbau, Baumgutachten und Allgemeines. Sicherlich hat der Enthusiasmus über dieses Jahr hinweg ein wenig abgenommen, aber das Ziel, wöchentlich eine neue Meldung zu präsentieren werde ich nicht aus den Augen verlieren.
Die meisten Weblogs beginnen mit großem Enthusiasmus, und werden nach wenigen Wochen wieder eingestellt. Statistisch betrachtet schaffen es 50% nicht über die ersten 3 Monate hinweg. Damit ist das HoppeBlog der Vielzahl an kleinen Projekten bereits weit voraus.

Wie jeder Blogger wünsche auch ich mir häufiger ein paar Kommentare, letztlich ist es aber so, dass eine Diskussion über Kunstrasen derzeit als Synonym für langweilige Kneipengespräche gilt. Macht aber nichts, ich werde weiter zu den Themen Sportentwicklung, Sportstätten und auch Kunstrasen sowie Baumgutachten über Neuigkeiten berichten und diese bei Bedarf auch kommentieren.

Auf ein weiteres Jahr HoppeBlog,

Lüder Hoppe

Osnabrücker Baumpflegetage 2007: Themenkomplex Bäume und Klimaänderung

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Mittwoch September 5, 2007

Gerade zurückgekehrt von den Baumpflegetagen in Osnabrück gibt es viel zu berichten. Der erste Tag stand vorwiegend im Zeichen des Klimawandels. Einleitend erläuterte Prof. Dr. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR),Ozeanzirkulation und Klimadynamik, Universität Kiel) den aktuellen Stand der Klimaforschung.

Mittelung von Klimamodellen

Sachlich stellte er die Ergebnisse aktueller Modellrechnungen vor und erläuterte einige der Konsequenzen. Während in den Medien noch eine Diskussion über das „ob und warum“ geführt wird, herrscht innerhalb der wissenschaftlichen Welt zu dieser Frage Einigkeit: die Klimaänderung hat bereits begonnen, sie wird sich fortsetzen und ist allein in ihrer Stärke noch zu beeinflussen. Es wird in den kommenden Jahrzehnten:

  • längere Sommer mit langanhaltenden Trockenperioden geben (Verlängerung der maximalen Trockenperioden von 20 auf bis zu 30 Tage)
  • Niederschläge werden seltener, dafür jedoch sehr stark
  • Die Jahreszeit „Herbst“ wird sich drastisch verkürzen
  • Winter werden sehr mild, bis hin zur Frostfreiheit
  • Lokale Extremwetterereignisse (starke Gewitter, Tornados) werden zunehmen

Im Hinblick auf die Berichterstattung in den Medien sprach Prof. Dr. Latif klare Worte: Berichte, die eine Veränderung des Weltklimas Dementieren sind schlichtweg falsch: „Glauben Sie die nicht!.

Wer nun mit Blick auf die Heizkosten glaubt, er könne von der Klimaänderung auch profitieren, wurde im anschließenden Beitrag von Prof. Dr. Steffen Rust, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Göttingen schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. In seinem Vortrag „Der Einfluss des Klimawandels auf die Baumphysiologie – Konsequenzen für die Gehölzverwendung“ zeigte er mit einer logischen Argumentationskette, dass wir drastische Veränderungen in unserer Umwelt nicht vermeiden können. Bereits heute hat sich die Vegetationsperiode verlängert. Blühzeitpunkte verschieben sich, die Fruchtbildung verschiebt sich ebenfalls. Betrachtet man nur die einzelne Pflanze, so zeigen sich die Konsequenzen dieser Entwicklung nicht. Auf Ebene der Ökologie sind die Folgen jedoch schwerwiegend: die Anpassung der Lebensphasen von Pflanzen und Tieren an das sich verändernde Klima verläuft nicht synchron. Dadurch gerät das Miteinander der Pflanzen- und Tierwelt „aus dem Takt“. Parasiten haben keine Fressfeinde mehr, Blüten werden nur noch unzureichend bestäubt, Fortpflanzungssystem (auch in der Tierwelt) brechen zusammen. Begleitet wird dies noch durch das Einwandern neuer Arten von Süden nach Norden. Während die Artenvielfalt steigt, sinkt der „Wirkungsgrad“ der Natur.

Aus meiner persönlichen Sicht schlummert hier eine gewaltige Gefahr, die in ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft noch lange nicht erkannt ist.

Nachfolgend erläuterte Rust die bereits jetzt mit Sicherheit erkennbaren Folgen:

Folgen des Klimawandels

Dieser Themenkomplex wurde nun durch die Arbeiten des Prof. Dr. Rolf Kehr von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Göttingen ergänzt. Kehr referierte über das Thema „Milde Winter und trockene Sommer -vermehrtes Auftreten von Krankheiten und Schädlingen?“ Und auch von Göttinger Seite gab keine guten Nachrichten zu vermelden: Es gibt eine Vielzahl von Parasiten, die sich von der Klimaerwärmung in unseren Breiten einen neuen Lebensraum erwarten können. Die hier heimische Pflanzen- und Tierwelt hat für diese Parasiten noch keine Gegenstrategien entwickelt, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass viele Bäume, die klimatisch bereits gestresst sind, so ein leichtes Fressen werden.

Zusammenfassend ist nach diesen drei Vorträgen eines klar: unsere Gesellschaft steht vor zwei Aufgaben von vitaler Bedeutung:

1. Reduzierung der Ursachen für die Klimaänderung und

2. Entwickeln von Strategien für die Minderung der Folgen der Klimaänderung.

Wenn diese Aufgaben nicht gelöst werden, bereiten wir nachfolgenden Generationen Probleme, neben denen der Ersatz von fossilen Brennstoffen durch nachwachsende Ressourcen geradezu lächerlich erscheint.

Der Umzug ist vollbracht

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Sonntag Juli 8, 2007

Unter dem Motto des qualitativen Wachstums haben wir unsere Räumlichkeiten in der Cherbourger Straße 1 verlassen. Sehr hohe Nebenkosten, vor allem aber die Ungewissheit, ob demnächst mit Tunnel oder Trog eine Dauerbaustelle Verkehrswege und tägliche Arbeit erschwert, haben dann letztlich den Ausschlag gegeben. So haben wir uns auf bestehende Räumlichkeiten zurückgezogen und nun 2 Standorte, die Anschriften sind auf der statischen Website zu finden.

So kamen meine Töchter in Besitz unerwartet großer Papiermengen, welche für mich dank veralteter Anschrift keine Verwendung mehr finden.

Jana dankte es mir mit diesem wunderschönen Baum:

Jana, 9 Jahre: Baum

Podcast über Landschaftsarchitektur und Gartengestaltung

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Samstag April 14, 2007

Unter dem Namen Blumenpod veröffentlicht Kollege „Frank“ regelmäßig Neuigkeiten aus der Welt der Landschaftsarchitektur und Gartengestaltung. Das für Landschaftsarchitekten gewohnt breite Themenspektrum bekommt Frank durch die klare Gliederung jedes Podcast locker in den Griff:

1. Basics: klassische Gartentipps wie Pflanz- und Schnitttemine im Garten

2. Termine: Veranstaltungen Rund um das Thema Garten und Landschaftsarchitektur werden angekündigt, von Frank besuchte veranstaltungen werden besprochen.

3. der Grüne Link: hier werden Websites zum Thema vorgestellt.

4. Sonstiges: vom Orkan Kyrill über den Bericht der Gartenamtsleiterkonferenz bis zur im Hintergrund laufenden Musik wird hier über vieles berichtet.

Blättert man ein wenig, finden sich auch Videoblogs und viele interessante Links. Für Gartenfreunde und Landschaftsarchitekten ist diese Website auf jeden Fall einen Besuch Wert : der Blumenpod.

Powered by Wordpress, theme by Dimension 2k