HoppeBlog 

Too Cool for Internet Explorer

Blogpause

Blogged in Allgemeines,Baumwelt,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 30, 2014

7 Jahre wurde dieses Blog mit langsam nachlassender Intensität geführt. Nun ist an dieser Stelle erst einmal Pause.

Weil klassische Weblogs wie dieses in der Welt von Facebook, Twitter, Instagram und WhatsApp ungefähr so erfrischend wirken wie der abgestandene Kaffee von vorgestern.

Dabei trinke ich auch kalten Kaffee, denn es bleibt im Büroalltag nicht aus, dass so eine Kaffeetasse über einen längeren Zeitraum keine Beachtung findet, um zur Abstrafung meiner Nichtwürdigung blitzartig zu erkalten.

Wenn sich aber eine Staubschicht auf der Kaffeeoberfläche gebildet hat, dann ist es Zeit für einen Neuen.

Dieses Weblog hat Staub angesetzt. Alter Kaffe wird sorgsam in den Ausguss geschüttet. Oder unbeobachtet in einen Blumentopf. Was macht man aber mit einem alten Weblog? Einfach löschen? Das Internet vergisst ja nichts, hört man so. Wenn aber doch, was dann?

Ich lasse hier weiter etwas Staub liegen, kümmere mich dafür aber wieder etwas mehr um die statische Website. Die war zwar nie so staubig wie das Blog, bekommt nun aber in großer Aktion neuen Schliff:

– die gesamte Website bekommt ein grafisches Redesign

– viele Einzelartikel werden aktualisiert

– die Startseite bekommt ein wertiges Neudesign.

Damit geht dieses Weblog ersteinmal „off“, www.buero-hoppe.de bleibt aber „on“!

 

 

Willkommen 2012!

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 5, 2012

Seit nunmehr 5 Jahren beginnt das Büroleben des Neuen Jahres mit einem Blogartikel. Ja, bezüglich der Artikel war im letzten Jahr etwas Zurückhaltung angesagt. Projektpräsentationen und Baumerlebnisse standen einem Aufruf zu mehr Querverweisen der bloggenden Landschaftsarchitekten gegenüber. Dieser Aufruf ging ohne Echo in den Weiten des Netzes verloren. Schade eigentlich. Vermutlich ging es aber vielen Kollegen wir mir selbst: es war ein arbeitsreiches Jahr, die Zeit für Nebentätigkeiten wie das Bloggen war sehr, sehr knapp.

Sehr angenehm natürlich, wenn am Ende des Jahre auch die Möglichkeit besteht, die Arbeitsgeräte wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen. So ist nun die Umstellung auf Windows 7 nahezu abgeschlossen und alle Rechner sind mit besonderem Augenmerk auf geringen Energieverbrauch erneuert. Um die „Cloud“ habe ich einen großen Bogen gemacht, dafür sind nun alle Arbeitsplätze stationär komfortabel, aber auch mobil einsatzbereit. Hoffentlich wird der „Workflow“ den bisherigen Stand überflügeln, wenngleich ich da keine großen Sprünge erwarte. Dafür sehen nun die Programmoberflächen wieder hochmodern aus. An dieser Stelle möchte ich noch gerne die Fa. Heitker erwähnen, mit deren AVA ich über viele Jahre hinweg gerne gearbeitet habe. Schade, dass die Lizenzbedingungen heute eher einem Mietvertrag entsprechen, gerne wäre ich treu geblieben…

Die Auftragslage ist für einen Jahresanfang vielversprechend und einige interessante neue Projekte nehmen zügig Konturen an: 2012 wir kommen!

 

Schalke 04 weiht die Franz Dobrikat Sportstätte ein!

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag September 20, 2011

Die Traditionsmannschaft des Schalke 04 hat in einem Freundschaftsspiel gegen eine Ortsauswahl der Stadt Halver die neue Sportstätte eingeweiht.

Die Sportanlage verfügt über eine

  • Kunstrasen-Großspielfeld,
  • Segmentausbauten in Kunstrasen und Kunststoff

sowie Athletikanlangen wie die

  • 6-bahnige Sprintstecke,
  • eine 4-bahnige Rundlaufbahn,
  • 2 Weitsprunggruben und
  • 1 Kugelstoßanlage.

Die neue Flutlichtanlage ist prädestiniert für die abendliche und winterliche Nutzung.

Hunderte Zuschauer säumten die neue Anlage bei der Einweihung und folgtem dem Spiel der Halver Allstars gegen die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04

Damit ist dieses Projekt nach einer Planungs- und Genehmigungsphase von effektiv 12 Monaten und einer Bauphase von 3,5 Monaten seiner offiziellen Nutzung zugeführt. Als planender und bauüberwachender Architekt wünsche ich den Halveranern und der Agilis für die Zukunft der Anlage alle Gute und werde weiterhin mit meinen Leistungen zur Verfügung stehen.

 

Landschaftsarchitektur in Blogs: war es das? Eine Bestandaufnahme per Webrecherche.

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Sonntag August 28, 2011

Beim Aufräumen fiel mir gerade das 2009 erschienen Büchlein „Garten und Medien“ aus dem Callwey Verlag in die Finger.  Cool, da wurde mein Blog mal erwähnt.  Und nicht nur mein Blog, auch noch ein paar andere. Was ist bloß aus denen geworden? Immerhin hatte ich mit allen den Einen oder Anderen Kontakt!

Um es kurz zu fassen:  Was ist Landschaft, Blumenpod und Landschaftsarchitektur im Web (BDLA) sind zwar noch online, werden aber nicht mehr gepflegt. Aus dieser Riege ist nur noch das DGGL Blog lebendig – nach wie vor eine interessante Artikelsammlung, allerdings mit regionalem Bezug zu München. Als bekennender „Saupreiß“ fehlt mir irgendwie der Zugang…

Wie kommt es, dass wir Landschaftsarchitekten nicht mehr bloggen? An Sendungsbewusstsein hat es uns doch nie gemangelt?

Allein Stefan Kalkhoff legt seinen Rückzug offen: Arbeit im Real-Life auf der einen Seite, Themenmangel und mangelndes Feedback auf der anderen Seite führten zu seinem Schlussstrich. Und wie ist es bei mir? Nun – das pralle Leben tobt auch in meinem Blog nicht mehr. Aber ich bin zu stur, Angepacktes einfach fallen zu lassen.  Und das Netz schläft nie! Es muss einfach auch Neues geben! Und da findet Frau Gugel auch etwas:

Micha Reepel, Masterstudent der Landschaftsarchitektur bloggt! Über studentische Projekte, Reisen, Fotografie und das Umfeld der Landschaftsarchitektur. Cool gemacht, abwechslungsreich und angenehm fluffig im Design. Noch dazu sowohl auf eigener Website wie auch auf Facebook. Und Twitter. Da frag ich mich doch glatt: hab ich den Anschluss ans Internet verpasst?

Architekturvideo.de sammelt im Netz stehende Filme zu dieser Kategorie. Ungefähr zumindest, denn die Kollegen vom Hochbau trennen nicht sonderlich scharf zwischen Landschaftsarchitektur und Städtebau. Vermutlich auch sehr richtig so. Auf jeden Fall habe ich mich sehr über „Little Big Berlin“ gefreut, ein Film über jene Stadt in der ich wunderschöne Studentenjahre verbrachte. Und ja, die S-Bahnstation Marx-Engels-Platz wird nun „Hackesche Höfe“ gerufen. Ich esse schnell noch einen Raider! Und da ist dieser feine Platz, den (sofern ich mich korrekt erinnere) Prof. Loidl anmutig gestaltet hat. Weniger anmutig waren damals seine Vorlesungen, bestehend zu 99% aus Diavorführungen, gelegentlich unterbrochen von juchzenden Studenten, die im Nacken von Loidls sicherlich nicht zugelassenem Laser getroffen wurden. Dafür war das Ding auch tatsächlich auch aus der letzten Reihe wahrzunehmen, ganz im Gegensatz zu der Vielzahl schwachbrüstiger Laserpointer, die im allgemeinen Pixelmischmasch niedrig auflösender Präsentationsbeamer schnell untertauchen. Und der Alexanderplatz! Dort hatte damals Falk Trillitzsch wegen dieser gigantischen realsozialistischen Asphaltwüste Kakteen in Kübeln aufgestellt. Ich bin bis heute fest davon überzeugt, dass dieser leise Protest gegen den damals (1995) bereits erwarteten Klimawandel nur von extrem wenigen Menschen wahrgenommen wurde. Ich schweife ab. Toller Film über eine tolle Stadt und ja – es hat auch viel mit Landschaftsarchitektur zu tun!

Wie auch das Blog vom Kollegen Jochen Garbe, ebenfalls aus Berlin! Er schildert – manchmal fast twitternd – Momente aus der Arbeitswelt. Ja Jochen, vieles kann ich gut nachvollziehen, sehr fein auch der offene und lockere Umgang mit kleineren „Bürokatastrophen“.

Weiter führt Frau Google mich zu Fanny Neubert, die mit ihrem Blog das Studium dokumentiert und gleichzeitig eine tolle Bewerbungsmappe aufbaut, die so ganz nebenher nicht nur Stilsicherheit sondern auch Engagement beweist. Bin gespannt wie es weitergeht, auch wenn der Twitterlink bei mir nicht funktioniert. Ja, Nein, ich habe kein Twitter und ich twittere auch nicht. Immerhin hab‘ ich Internet im Computer!

Hinter gruen51 verbirgt sich wieder ein Kollege, der hier auf unterhaltsame Art sein Werken darstellt. Doch im Vertrauen und unter Kollegen: wie nehme ich hier eigentlich Kontakt auf? Wer schreibt das eigentlich? Bin ich in einem Frame gelandet und sehe nur einen Teil der Website? Auch eine kurze Webrecherche lüftet dieses Geheimnis nicht. Doch im allerersten Artikel die Auflösung –  es ist der Herr Wolfgang Aldag- hier sein Büroauftritt.

Mittlerweile stelle ich fest: ja, es wird noch gebloggt und nein, es ist nicht das, was Bloggen ausmacht. Keine Querverweise, keine Kommunikation und zu allem Verdruss –  mein eigenes Blog wird nicht gelistet! Zumindest nicht mit dem Stichwort Landschaftsarchitektur.

Und nun? Lasse auch ich das Bloggen sein und bastle von nun an in „social networks“ an Profilen herum? Oder fange doch an zu twittern? Und wenn das auch nur vorübergehende Trends sind? Soll ich die dann auch fallen lassen? Oder bleibe ich bei meiner Sturheit? Die Zukunft kennt die Antwort, ich kenne sie noch nicht…

30 Bäume für das Klima!

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Mittwoch April 27, 2011

Plant for the Planet ist ein Projekt, in welchem Schüler in vielen Ländern der Welt bereits über 3,8 Millionen Bäume gepflanzt haben. Die Idee ist so großartig, dass ich eine Bremerhavener Pflanzgruppe, die „Regenbogenklasse der Amerikanischen Schule“ spontan unterstützt habe durch Organisation von Fläche und Pflanzen sowie Anleitung bei der Pflanzung. Dank an dieser Stelle auch an das Gartenbauamt der Stadt Bremerhaven sowie die Baumschule Lürssen. Und besonderen Dank natürlich an die Kinder, ohne die das Ganze nicht geklappt hätte!

Stop Talking - Start Planting!

Stop Talking - Start Planting! Die Regenbogenklasse der Amerikanischen Schule Bremerhaven nach der Pflanzaktion im Speckenbütteler Park.

Gepflanzt wurden 10 Öhrchenweiden, 10 Roterlen sowie 10 Moorbirken. Die Fläche wird sich in der Zukunft eigendynamisch entwickeln und durch die Verdunstung von Wasser ein Mikroklima ausbilden, dass den Folgen der Klimaveränderung entgegenwirkt. Gleichzeitig wird durch die Bindung von CO2 den Ursachen der Klimaveränderung wenigsten ein klein wenig entgegengearbeitet.  Ich wünsche an dieser Stelle, dass alle Bäume gut anwachsen und das Bewusstsein in den Kindern wie auch bei uns Erwachsenen für einen nachhaltigen Umgang mit unserern Lebensressourcen ebenso wächst.

Blutzoll?

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Mittwoch Februar 16, 2011

Mit bedrückender Regelmäßigkeit muss ich Wertermittlungen für Baumschäden erstellen, in deren Zusammenhang Menschen gestorben sind.  Diese Menschen waren mir stets unbekannt und doch hätten es meine eigenen Kinder sein können. 2009 habe ich mich noch in einer Glosse über ein Verkehrsschild „Baumunfälle“ amüsiert und die Verdrehung von Ursache und Wirkung bemängelt. Ist es so einfach?

Immer waren es „junge Fahrer“, die die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren haben. Oft war Alkohol im Spiel und nicht selten war „Gruppendynamik“ zu vermuten. Als junger Mensch auf dem Land zu leben ist heute nicht einfach. Demografischer Wandel und die  Zentralisierung von Wohnen und Arbeit haben schon viele einst lebendige Dörfer veröden lassen. Ohne Breitband ist auch der Facebook-Spaß nur gebremst und ohnehin – wer etwas erleben möchte, der muss in die nächste (Klein)-Stadt.

Die Bahn hält schon lange nicht mehr an jeder Kuhtränke, Buslinien sind allenfalls zur Schulzeit präsent und der Elternfahrdienst ist auch irgendwann nicht mehr zuzumuten. Es gibt keine Alternative zum Auto. Aber muss es denn sein, dass das Alter zum Erwerb des Führerscheins herabgesetzt wird? Wäre es nicht möglich, ähnlich den Motorrädern zunächst ein Drosselung der Leistung vorzuschreiben?

Jugendlicher Übereifer, Imponiergehabe aber auch der Spaß am Leben sind nicht zu regulieren – Motorleistung und Höchstgeschwindigkeit durchaus.

Hier starben 4 Jugendliche...

Willkommen 2011!

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Montag Januar 3, 2011

4 Jahre HoppeBlog – eigentlich ein Grund zum Feiern – wenn da nicht dieser eklatante Mangel an Artikeln wäre. Nun ist dies aus Sicht des Bloggers natürlich eine wahre Misere, ganze 9 mal habe ich es im letzten Jahr geschafft, hier zu schreiben. Doch tatsächlich kann ich feststellen, dass dies nicht auf einen Mangel an Motivation zurückzuführen ist, vielmehr ist die Blogfrequenz aus Zeitmangel eingbrochen. Die gute Auftragslage in 2010 lies mir kaum noch Zeit für das Bloggen.

So wünsche ich mir auch für 2011 wieder wenige neue Artikel im Blog – und tatsächlich, deutet sich bereits jetzt an, dass die gute Entwicklung des letzten Jahres sich fortsetzen wird. Neben den üblichen Sportstättenplanungen und Baumgutachten etabliert sich derzeit ein neuer Arbeitsschwerpunkt: Prädikatisierung von Touristikstandorten.  Ein komplexes Arbeitsfeld, dass durch ressortübergreifendes Denken zwischen Tourismus, Verkehr, Grünplanung und Medizin immer wieder zu überraschenden Lösungsansätzen führt.

Da mir zwischenzeitlich die Arbeit „drohte über den Kopf zu wachsen“, ist nun Frau Dipl.-Ing. Katja Ehlers frühzeitig aus der „Babypause“ ins Büro zurückgekehrt und hat mit gewohnter Sorgfalt wieder den Anschluss an das Berufsleben gefunden.

So wünsche ich meinen Lesern hier ein erfolgreiches Jahr 2011, Gesundheit, verlässliche Partner und gute Geschäfte!

zu Besuch bei der Landesgartenschau in Bad Essen

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag September 23, 2010

Gartenschauen sind großartige Projekte: neben der langfristigen Verbesserung der lokalen Infrastruktur steht auch ein halbjäriger Event an, der für den austragenden Ort oftmals einen langfristigen Imagegewinn bedeutet. Und für uns Landschaftsarchitekten immer wieder ein willkommener Anlass, sich eine Tagestour zu leisten und zu schauen, was die Kollegen auf die Beine stellen.

Dies Jahr ging es nach Bad Essen, terminlich bedingt konnte ich nur den Bereich um das Schloss besichtigen. Selten lagen für mich Sonnen- und Schattenseiten einer Gartenschau so dicht beieinander. Auf der einen Seite war eine für mich bisher beispiellose Kommerzialisierung festzustellen, Buden und Läden an jeder Ecke – auf der anderen Seite aber auch echte Schmuckecken und hochfein gestaltete Details. Beim Publikum kommen solche Schauen gut an, immerhin war es schon am Vormittag so rappelvoll, dass nur der konsequente Ausbruch aus der planerisch vorgesehenen Besucherroute ein entspanntes Betrachten ermöglichte. Für mich als Architekten gab es einige schöne Details zu betrachten inklusive der Einsicht, dass die Privatgartengestaltung sich zu einer Kunstform entwickelt, die ohne Spezialisierung kaum noch zu packen sein wird. Das viele Bereiche aber auch für den „Massengeschmack“ errichtet wurden und mein Architektenherz weniger berührten, mögen mir meine Kollegen nachsehen.

So verbleibt der zwiespältige Eindruck zwischen kommerzieller, massentauglicher Schau auf der einen Seite, sowie inspirierenden Details auf der anderen Seite. Der Tag war OK.

Teilselbstportrait in Bad Essen, Landesgartenschau 2010

Teilselbstportrait in Bad Essen, Landesgartenschau 2010

Rückblick auf die WM 2010

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Montag Juli 12, 2010

Keine Stars, kaum Star-Allüren und herzerfrischend feines Fußballspiel haben die Jungs in Afrika auf den Platz gebracht. So bleibt mir persönlich nur eine einzige Szene in negativer Erinnerung: der nicht gegebene Ausgleichstreffer der Engländer.

Auch wenn im Nachhinein von erdrückender Übermacht der Deutschen die Rede war: das Spiel war ein Nervenkrieg und wurde zunächst von Klose im Alleingang entschieden. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis dieser Rückschlag verarbeitet war und dann bäumten sich die Inselkicker mit starkem Kampf auf, schossen den Anschluss und den Ausgleich.

Nur – der wurde vom Schiedsrichter nicht gewährt. Es kann nicht sein, dass diese Fehlentscheidung  in der Pause nicht bis zur Mannschaft vorgedrungen ist. Warum aber gibt es im Fußball unter Spielern nicht die Fairness, Fehlentscheidungen der Schiedsrichter zu korrigieren? In vielen anderen Sportarten habe ich das schon gesehen, und auch selber praktiziert. OK, im Amateursport geht es nicht um so viel Geld. Aber gerade deswegen sollte der Profisport mit gutem Vorbild voran gehen. Deswegen hätten die Deutschen zu Beginn der zweiten Halbzeit sich einfach mal 20 Sekunden die Schuhe zubinden können. Es wäre fair gewesen. Es wäre richtig gewesen. Es hätte ein Zeichen gesetzt. Für den Sport, für Fairness, für Gerechtigkeit.

Doch davon ab – es war ein starkes Turnier, unsere Mannschaft hat nicht nur im Ergebnis meine Erwartungen übertroffen, sondern auch beeindruckend schönen Fußball gespielt. Bei den Spaniern war Schluss, denn dort addierte sich zum Teamspiel auch noch die Stärke außergewöhnlicher Spieler. Herzlichen Glückwunsch nach Spanien, die das eigentliche Finale gegen Deutschland gewonnen haben, denn aus meiner Sicht heraus, wäre unsere Internationalmannschaft die einzige gewesen, die mit einer kleinen Glücksportion die Spanier hätte schlagen können.

Viva España

Förderprogramm „Sportvereine und Ganztagsschulen“

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juni 25, 2010

Das Förderprogramm des LSB Niedersachsen zur Zusammenarbeit von Sportvereinen und Ganztagsschulen startet mit dem Ziel, die Quantität und Qualität von außerunterrichtlichen Kooperationen zu steigern. Förderungsfähig sind Sportmaterialien und -geräte, die bedarfsgerechte und attraktive Angebote ermöglichen sowie besondere Veranstaltungen, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Projekte. Antragsberechtigt sind Sportvereine, Sportbünde und Landesfachverbände mit ihren Sportjugenden. Interessierte wenden sich an Britta Gerlach; Tel.: 0511-1268-249; Email: bgerlach@lsb-niedersachsen.de

Sportentwicklungsbericht 2009/2010

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Freitag Juni 11, 2010

Der Bundesbericht 2009/2010 zur Sportentwicklung in Deutschland liegt vor. In einer online-Befragung hat die Deutsche Sporthochschule Köln 19 345 Interviews (von 63 468 Vereinen mit Email-Adressen) zu ihrer Situation befragt. Danach erstellen immer mehr Sportvereine gemeinsame Angebote mit Schulen, anderen Sportvereinen,Kindergärten oder Kindertagesstätten und kommerziellen Anbietern. Über 27 % aller Sportvereine in kooperieren bereits mit Schulen. Dabei kooperieren fast 20 % aller Sportvereine mit einer Grundschule, gut 10 % mit einer Hauptschule, knapp 10 % mit einem Gymnasium und gut 8 % mit einer Realschule.

Bundesweit gibt es rund 91 000 Sportvereine. Die Untersuchung erfolgt im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Landessportbünde und des Bundesinstitutes für Sportwissenschaft. Nach dem Bundesbericht werden demnächst auch die Länderberichte vorliegen. Die einzelnen Themenberichte zur dritten Welle des Sportentwicklungsberichts (Bildung/Qualifizierung von Mitarbeitern, Ehrenamt, Finanzielle (In-)Flexibilität von Sportvereinen, Wirtschaftliche Bedeutung der Sportvereine, Kommune und Sportverein, Schule und Sportverein, Vereinsphilosophien, Ethnische Vereine) werden zurzeit erarbeitet und zu Beginn des Jahres 2011 veröffentlicht.

Der Bundesbericht steht auf der LSB-Homepage www.lsb-niedersachsen.de zum Download im Bereich Sportpolitik/Sportpolitik/DOSB

Rückblick auf 3 Jahre HoppeBlog

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Sonntag Januar 3, 2010

Wie in jedem Jahr, so beginnt auch das diesige mit einem Rückblick: das HoppeBlog hat nun sein drittes Jahr vollendet, es geht ins Vierte!

110 Artikel, 107 genehmigte Kommentare und 84.361 Kommentare, die vom Spamfilter abgefangen wurden.  Dabei war das HoppeBlog für mich stets nicht mehr als ein wenig Beiwerk. Tatsächlich geht es mir als Landschaftsarchitekten ja um Projekte. Und auch da hatte das Jahr 2009 für mein kleines Büro eine Menge zu bieten: Die Objektplanung der Freianlagen der neuen Eissporthalle in Bremerhaven, die Außenanlagen des Nordsee-Druckzentrums waren als „große“ Projekte sicherlich für das Jahr prägend. Doch die Menge der „mal eben“ erstellten Gutachten und Studien hatte ein deutlich größeres Gewicht: 5 Machbarkeitsstudien für Sportstättenim Verbund mit dem wöchentlichen Baumgutachten sind eben nicht so eben nebenher zu erstellen.  Und dazu ein tolles Projekt für das Jahr 2010 – ich werde berichten!

Was mich nun dazu bringt, auch über die weniger schönen Dinge des letzten Jahres zu resümmieren:  als ich hier in Bremerhaven bei +5°C losgefahren bin, um dann inmitten der Lüneburger Heide auf einen tief verschneiten Sportpolatz zu kommen, war ich nicht darauf vorbereitet, dass dieser auch noch mindestens 20 cm tief gefroren war. Ohne Handschuhe und ohne Mütze habe ich aber tapfer alle Kraft in den Spaten geworfen, um brauchbare Bodenprofile zu erschließen. War kein Spaß, vor allem nicht, als mein Auto auf der Rückfahrt wegen einer lecken Dichtung nicht mehr so fein fahren wollte.  Aber was soll`s, bin heil zu Hause angekommen, und erst einen Tag vor Heilig Abend kam der nächste größere Defekt: nicht am Auto, dafür ist die ISDN Anlage nachhaltig ausgefallen.

Doch der Rückblick soll nicht negativ enden, vielmehr habe ich mir den eigentlichen Highlight des Jahres 2009 aufgespart: Sportplatzplanung in der Mongolei! Ich hoffe, es geht dieses Jahr positiv voran mit dem Projekt. So grüße ich dann mit angestrengtem Blicke, denn der Dschingis Khan sitzt mir im Nacken! Ein Frohes Neus Jahr 2010, ich wünsche allen Lesern viel Erfolg im Geschäftsleben!

L. Hoppe in der Mongolei!

WEB 2.0 für den Galabau

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Freitag September 4, 2009

Das der Einsatz des Internet für die tägliche Arbeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, hat sich langsam herumgesprochen. Das unsere „Grüne Branche“ hier ein wenig hinter dem Zeitgeist hinterherläuft, ist vielen Insidern ebenfalls bewusst.
Andre Stieglitz hat sich im Rahmen seiner Abschlussarbeit zum Techniker im Galabau intensiv mit dem Aspekt „Möglichkeiten der Nutzung des WEB 2.0 für den Galabau“ auseinandergesetzt. Auch wenn es thematisch nicht zu 100% in diesen Blog passt – seine Arbeit ist dennoch für viele vom Fach sehr interessant und gibt den gegenwärtigen Stand der Dinge gut wieder.
André Stieglitz hat mir erlaubt, seine Arbeit hier zum Download anzubieten und wünscht sich viele Kommentare.

Hier nun der Erste:
persönlich fehlt mir ein Abschnitt über die Nutzung von Google Earth, vermutlich hätte dies aber den Rahmen der Arbeit gesprengt.
Gerne hätte ich auch noch einen Ausblick auf die möglichen Potentiale des Web 2.0 für unsere Branche gelesen, das wäre richtig spannend geworden.

Symposium Internationale Landschaftsarchitektur 2009, Bad Zwischenahn

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Dienstag September 1, 2009

Die Baumschule Bruns ist in der gesamten Branche ein fester Begriff. Das liegt nicht nur am überdurchschnittlich guten Baumschulkatalog, dessen Preise als bundesweite Referenz betrachtet werden. Es liegt auch daran, dass Bruns sich immer wieder darum bemüht, bei seinen Kunden im Gespräch zu bleiben. So fand am 28./29.08.2009 das „Symposium Internationale Landschaftsarchitektur“ zum zweitem Mal statt.
Die Referentenliste war so prominent, wie es derzeit in der Landschaftsarchitektur kaum zu überbieten ist. Gleich zu Beginn setzte Christopher Bradley-Hole mit der Vorstellung seiner minimalistischen Gartengestaltung die Messlatte in nahezu unerreichbare Höhe. Mit entschiedener Konsequenz zeigte er, wie Gestaltungsprinzipien vom kleinsten Detail bis zur Gesamtplanung duchgezogen werden, und so Freiräume entstehen, die in ihrer Art unverwechselbar sind. Ich bin sehr gespannt darauf, einen Bradley-Hole Garten „live“ zu sehen.
Thierry Huau (Paris) stellte sein Projekt „Terra Botanica“ vor, verbarg in der Struktur seines Vortrags aber so manchen Zusammenhang. Neugier erzeugte er aber auf jeden Fall, im nächsten Jahr diesen botanischen Erlebnisgarten in Angers (Frankreich) zu besuchen. Zumindest bin fest davon überzeugt, nicht das letzte mal von diesem Projekt gehört zu haben.
Ulf Nordfjell schloss sich an und stellte mit einer Vielzahl von Projekten seine „organisierte Natur“ vor. Einerseits verband ihn der minimalistische Ansatz mit Christopher Bradley-Hole, andererseits konnte er sich von dem Briten aber durch eine „wildere“ Pflanzenverwendung distanzieren. Er setzt darauf, die Ordnung des minimalistischen Gartens durch „naughty Elements“ erst richtig spannend zu machen.
Ulf Nordfjell und Lüder Hoppe (Foto: Heike Hoppe)
Der Münchner Prof. Rainer Schmidt stellte im Anschluss seine Großprojekte zwischen Shanghai und Amman vor. Die Grenzen von der Landschaftsplanung zum Städtebau ließ er dabei fluffig hinter sich und stellte Planungen in Maßstäben vor, die für den normalen „Feld-Wald-Wiesen-Architekten“ undenkbar sind.
Ilya Mochalov zeigte einige seiner Arbeiten sowie Arbeiten seiner Moskauer Kollegen. Und diese arbeiten nicht selten für Menschen, die in Russland innerhalb kürzester Zeit extrem viel Geld verdient haben. Wie vielfältig die Wunschlisten einer Generation sind, die im Plattenbau des Realsozialismus groß geworden sind und nun praktisch unbegrenzt bauen können, war der eigentliche Inhalt dieses Vortrags. Auch wenn einige Projekte für das Fachpublikum geradezu grotesk wirkten – die Unvoreingenommenheit mit der rund um Moskau (Groß-)Gartenprojekte entstehen, wird diese Region für uns Landschaftsarchitekten noch sehr interessant werden lassen.
Im Anschluss an das Abendessen brannte der Kalifornier Paul Comstock ein Feuerwerk von Fotos ab, die mit seinen Projekten oft nur die Philosophie gemein hatten. Der „Disney-Planer“ verdeutlichte immer wieder, wie er mit sorgfältig ausgesuchten Pflanzen ganze Landschaften „erzählen“ kann.
Einziger Wermutstropfen war für mich „meine“ BDLA Präsidentin, die als Moderatorin der Veranstaltung der Versuchung erlag, die Vorträge in kleinen Co-Referaten zu bewerten und dabei ihre persönliche Meinung nicht transparent von der Moderation trennte.
Alles in allem war es aber ein sehr gelungener Tag, eine Veranstaltung die meinen Horizont im wahrsten Sinne des Wortes erweitert hat und noch dazu mit einem sehr leckeren Grau-Burgunder ausklang.

Bericht: Dialog im Dunkeln, Hamburg

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Dienstag Mai 12, 2009

Barrierefreies Bauen ist auf für Landschaftsarchitekten ein vermeintlicher Standard. Die Einhaltung des einschlägigen Regelwerks garantiert jedoch keine gelungene Umsetzung dieses Aspekts der Planung. Echte Barrierefreiheit erfordert viel Einfühlungsvermögen für die Lebenswelt behinderter Menschen.

Die Hamburger  Erlebniswelt „Dialog im Dunkeln“ ermöglicht es, 90 Minuten Blindheit zu erfahren. Mit weit aufgerissenen Augen ins Dunkel zu starren, während die Netzhaut die Abwesenheit eindringender Photonen mit eigenartigen Erscheinungen kompensiert, ist tatsächlich eine Reise nach Hamburg wert. In kleinen, geführten Gruppen werden Besucher mit verschiedenen Alltagsszenen aus der Welt blinder Menschen vertraut gemacht. Garten, Marktplatz, Straße – aber auch eine Bootsfahrt sowie ein „Kneipenbesuch“ werden aufwändig und mit vielfältigen Klängen, Gerüchen und ertastbaren Objekten erlebbar gemacht.
Mit dem Blindenstock in der Hand eröffnet sich so eine ganz neue Welt, voller vertrauter und dennoch seltsam fremder Dinge. Diese Erfahrung im Einzelnen zu beschreiben ist kaum möglich, letztlich habe ich aber lange nicht mehr erlebt, wie schnell 90 Minuten vergehen können, habe selten in so kurzer Zeit so viel erlebt und dabei ganz nebenher ein ganz anderes Verständnis für barrierefreies Bauen aus Sicht  sehbehinderter Menschen erfahren. Eingentlich müsste es dafür auch Fortbildungspunkte bei der Architektenkammer geben…

Powered by Wordpress, theme by Dimension 2k