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Die Grundlage des Erfolgs: 100m in 9,58 Sekunden!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 21, 2009

Ursain Bolts Weltrekorde über 100m und 200m sind in aller Munde, sein Laufstil wird bewundert, die allgegenwärtigen Dopingvermuter verhalten sich auffallend ruhig. Talent, Training, innere Einstellung, dann und wann werden sogar die spezielle für ihn angefertigten Schuhe als Leistungsgrundlage angesehen. Kaum ein Journalist schaut sich aber die 100m genauer an: Ursain Bolt ist seine Rekorde auf einem blau eingefärbten Regupol Compact Belag der Firma BSW gelaufen. Dieser Belag hat weniger als 40% Kraftabbau, mindestens 36% fordern die Regularien – tendenziell ist dieser Belag eher als „weich“ einzustufen.

In Läuferkreisen gilt ja die Daumenformel, je härter der Belag, desto schneller die Zeiten. Studien der Sporthochschule Köln wiederlegen diese Mär, tatsächlich passt sich der Bewegungsapparat spontan dem Untergrund an, abweichende Zeiten von „weichen“ zu „harten“ Bahnen sind innerhalb der normierten Parameter nicht festzustellen. Doch der Kraftabbau ist nur die Hälfte der Messung, die Kraftrückgewinnung durch den „Trampolineffekt“ würde die Betrachtung komplettieren. Doch der Vorgang des Laufens ist so komplex, die Vielzahl der Parameter so groß, dass es kaum möglich ist, hier nach einer einfachen Ursache-Wirkungs-Mechanik zu suchen.

Laufbahn im Berliner OlympiastadionOder ist es die blaue Farbe, die den Läufern schnelle Beine beschert? Der Farbpsychologe Prof. Harald Braem vermutet: „Das schöne Blau im Berliner Olympiastadion verleiht Flügel. Blau ist eine fließende Farbe. Auf einer blauen Bahn können die Athleten viel befreiter laufen.“ Er vergleicht den Effekt mit den blauen Straßenschildern an den Autobahnen. Warnsignale, die zur Vorsicht mahnen, sind dagegen in Rot gehalten, der traditionellen Farbe von Leichtathletikbahnen – und von Stoppschildern. Ja, die Psychologie hat schon lange Einzug in den Sport gehalten, wenngleich das Blau der Laufbahn ursprünglich den Rahmen für die Fußballspiele der blau-weißen Herta bilden sollte. So folgt dann die Entwicklung schneller Laufbahnen bei aller technischen Raffinesse den Prinzipen der Evolution – der überlegene Belag wird vermehrt gebaut.

Integrationspreis neu ausgeschrieben

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag August 14, 2009

Neuausschreibung des bundesweiten Wettbewerbes „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“: Mit der 5. Auflage dieses Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken. Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine weitere positive Veränderung dieser Situation hingewirkt werden.

Vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstr. 94, 10117 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0. Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

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