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Ergänzung oder Konflikt: Schulsport vs. Vereinssport!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 17, 2009

„Der LandesSportBund Niedersachsen und die Sportjugend Niedersachsen setzen sich dafür ein, landesweit ein gelingendes Miteinander von Ganztagsschulen und Sportvereinen zu ermöglichen. Denn der organisierte Sport ist für die Schulen ein wichtiger Bildungsanbieter. Die Angebote der Sportvereine haben Bildungsqualität, weil sie von qualifizierten Übungsleitern und Trainern durchgeführt werden und müssen daher adäquat bezahlt werden.“ Mit Sorge reagiert der Präsident des LandesSportBundes Niedersachsen, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, deshalb auf Berichte aus der Region Hannover, dass Schulträger die Preiskalkulation eines Vereines für sein Betreuungsangebot nicht akzeptiert hätten. „Wir tragen das niedersächsische Modell der Ganztagsschule mit, verstehen uns aber als gleichberechtigter Bildungsanbieter“, betonte Dr. Umbach.

Der LandesSportBund wisse aber um die aktuell schwierige Finanzausstattung vieler Ganztagsschulen. Dr. Umbach ruft die Landesregierung deshalb auf, die Ganztagschulen finanziell so auszustatten, dass die Nachmittagsbetreuung angemessen finanziert werden könne. „Der Einsatz von Vereinsmitarbeiterinnen und Vereinsmitarbeitern darf nicht aus den Mitgliedsbeiträgen der Sportvereine subventioniert werden.“

Der LandesSportBund Niedersachsen und die Sportjugend Niedersachsen sehen es als eine ihrer großen Zukunftsaufgaben an, Sport und Bewegung in die Ganztagsschulen als Ergänzung zum verpflichtenden Schulsport hineinzutragen.
“Wir haben deshalb eine hauptberufliche Koordinierungsstelle in unserer Geschäftsstelle  ausgeschrieben und werden ab 2010 spezielle Fortbildungsangebote machen, damit Interessierte die besonderen Anforderungen an außerunterrichtliche Sportangebote in Schulen noch besser wahrnehmen können. „Die Fachausbildungen in der Sportorganisation für Übungsleiter und Trainer sind bereits ausgezeichnet. Wir wollen Interessierte nun zusätzlich qualifizieren, damit sie z.B. mit den Abläufen in Schulen vertraut sind und sich pädagogisch noch besser auf die besonderen Belange von Schülerinnen und Schüler einlassen können“, erläutert LSB-Direktor Reinhard Rawe.

bis zu 60.000€ für „Innovative Modellprojekte für benachteiligte junge Menschen“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 3, 2009

Deutsche Sportjugend

dsj-Förderwettbewerb JETST – „Innovative Modellprojekte für benachteiligte junge Menschen“

Unter dem Motto „benachteiligte junge Menschen fordern und fördern und für ein Engagement im Sport begeistern“ sucht die Deutsche Sportjugend (dsj) auf Vereins- und Verbandsebene innovative und nachhaltige Modellprojekte, die als Best-Practice-Modelle für den Förderzeitraum von zwei Jahren umgesetzt, ausgewertet und veröffentlicht werden. Der dsj-Förderwettbewerbs JETST wird von der dsj im Rahmen ihres neuen Projektes „JETST! – Junges Engagement im Sport“, gefördert vom BMFSFJ, ausgeschriebe. .Bewerbungsschluss ist der 15. September. Die dsj fördert die Modellprojekte zwischen November 2009 und Oktober 2011 mit Mitteln in Höhe bis zu 60.000,- Euro pro Projekt. Weiterführende Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: www.jetst.de

Forschungsprojekt „Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Juli 1, 2009

Das Forschungsprojekt „Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“, das das ikps im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft durchführte, untersuchte die Frage, ob die vorhandenen Sportanlagen noch zukunftsfähig sind bzw. ob und wie sie an veränderte gesellschaftliche und sportliche Rahmenbedingungen angepasst werden können oder müssen. Mit dem Erscheinen des Buches „Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“ (Sportverlag Strauß, Köln; ISBN 978-3-86884-505-1; erhältlich im Buchhandel) werden die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchungen nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Zur Verbreitung und Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse fand am 16. Juni beim Deutschen Städtetag in Köln ein erster Workshop statt, bei der sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Architektur, Sport und Kommunalverbänden mit den zentralen Ergebnissen und Entwicklungstendenzen auseinandersetzten. Dabei wurden auch die „10 Thesen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen“ des das Projekt begleitenden Projektbeirats zur Diskussion gestellt. Auch auf der Jahrestagung der Referentinnen und Referenten für Sportstätten und Umwelt im DOSB am 25./26. Juni in Osnabrück wurde das Projekt vorgestellt.Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema sollen folgen.
http://www.kooperative-planung.de/projekte/projekt_bisp_forschungsprojekt.htm

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