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10.000€: Deutscher Schulsportpreis ausgeschrieben

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Mai 29, 2009

Bereits zum sechsten Mal schreiben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) im Schuljahr 2009/2010 den bundesweiten Förderpreis für Schulen als Beitrag zur Qualitätsoffensive für den Sport in der Schule aus. Der Schwerpunkt des aktuellen Wettbewerbs liegt auf der Auszeichnung von Kooperationskonzepten und Netzwerkbeispielen, die die gelungene Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Schule beschreiben und Kindern und Jugendlichen ein bewegungsfreundliches und ganzheitliches Umfeld bieten.

Das Bewerbungsformular finden Sie unter: www.dsj.de/Schulsportpreis. Für Rückfragen steht Ihnen Kerstin Dudichum unter Tel. 069 / 67 00 322 oder E-Mail: dudichum@dsj.de gerne zur Verfügung. Der Deutsche Schulsportpreis des DOSB und der dsj ist insgesamt mit 10 000 Euro dotiert.

Quelle: LSB Niedersachsen

Sportplatzbau in der Mongolei

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Mai 22, 2009

Bisher habe ich es mir nicht gestattet, in diesem Blog über eigene Projekte zu berichten. Dieses Projekt ist aber außergewöhnlich genug, um darüber ein paar Zeilen zu schreiben: einer Anfrage aus der Mongolei aus dem letzten Jahr hatte ich zunächst keine große Bedeutung zugemessen, zo oft waren vergleichbare E-Mails aus Nigeria, Indonesien oder auch aus der Schweiz schnell im Sande verlaufen, oder liefen auf extrem einseitige Bedingungen hinaus. Anders der Kontakt aus der Mongolei: hier sollte ein bestehender Fußballplatz in eine multifunktionale Sportanlage umgebaut werden.

Langer Rede kurzer Sinn: die Vorgespräche entwickelten sich prächtig und ich sitze hier nun mit 6 Stunden Zeitumstellung im Nacken und resümmiere die Ereignisse der letzten 5 Tage:

per Luftstrecke gemessen über 13.000km Wegstrecke zurückgelegt

großartige Menschen kennengelernt

mongolisches Klima erlebt

einen winzigen Blick in eine Kultur geworfen, die einerseits sehr fremd ist, dann aber auch wieder sehr vertraut wirkt

Wovon soll ich aber nun berichten: von dem wenigen Straßenleben, welches ich bei zwei Spaziergängen erleben durfte, mit seinen fremdartigen Düften und Geräuschen? Oder von den äußerlich heruntergekommenen Geschäften, die von innen betrachtet dann viel schöner waren, mit ihren exotischen Waren, die dann aber auch unterbrochen wurden von Nudeln der Marke „Gut und Günstig“? Oder von der seltsam anmutenden Ballung von Handy-Läden und Karaoke-Räumen? Ich lasse das alles ersteinmal links liegen und zeige ein Bild vom bestehenden Sportplatz:

Fußballplatz in der Mongolei

Der besteht tatsächlich aus eine lückigen Betonfläche ohne jede Dehnungsfuge, hat dafür eine Rollkiesauflage mit scharfkantigen Splitanteilen und einigen Stolperkanten an den unvermeidlichen Spannungsrissen der Betonfläche. Großes Kopfschütteln meinerseits, große Unzufriedenheit von Seiten der Auftraggeber über den bestehenden Platz andererseits. Handlungsbedarf ist also akut vorhanden – der Wille dem zu entsprechen auch.

Und nun geht es mit Tempo voran: Vorentwürfe sind vor Ort fertiggestellt worden und werden nun ausgearbeitet, das LV folgt.

Auch wenn es für eine Resümmé viel zu früh ist: das Arbeiten im Ausland ist eine tolle Erfahrung, hoffentlich läuft das Projekt so gut weiter wie es angefangen hat!

Bericht: Dialog im Dunkeln, Hamburg

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Dienstag Mai 12, 2009

Barrierefreies Bauen ist auf für Landschaftsarchitekten ein vermeintlicher Standard. Die Einhaltung des einschlägigen Regelwerks garantiert jedoch keine gelungene Umsetzung dieses Aspekts der Planung. Echte Barrierefreiheit erfordert viel Einfühlungsvermögen für die Lebenswelt behinderter Menschen.

Die Hamburger  Erlebniswelt „Dialog im Dunkeln“ ermöglicht es, 90 Minuten Blindheit zu erfahren. Mit weit aufgerissenen Augen ins Dunkel zu starren, während die Netzhaut die Abwesenheit eindringender Photonen mit eigenartigen Erscheinungen kompensiert, ist tatsächlich eine Reise nach Hamburg wert. In kleinen, geführten Gruppen werden Besucher mit verschiedenen Alltagsszenen aus der Welt blinder Menschen vertraut gemacht. Garten, Marktplatz, Straße – aber auch eine Bootsfahrt sowie ein „Kneipenbesuch“ werden aufwändig und mit vielfältigen Klängen, Gerüchen und ertastbaren Objekten erlebbar gemacht.
Mit dem Blindenstock in der Hand eröffnet sich so eine ganz neue Welt, voller vertrauter und dennoch seltsam fremder Dinge. Diese Erfahrung im Einzelnen zu beschreiben ist kaum möglich, letztlich habe ich aber lange nicht mehr erlebt, wie schnell 90 Minuten vergehen können, habe selten in so kurzer Zeit so viel erlebt und dabei ganz nebenher ein ganz anderes Verständnis für barrierefreies Bauen aus Sicht  sehbehinderter Menschen erfahren. Eingentlich müsste es dafür auch Fortbildungspunkte bei der Architektenkammer geben…

Gesundheit in Bewegung: LSB bietet neue Fördermöglichkeiten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Mai 8, 2009

Der LandesSportBund Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass die Sportorganisation auch Kindern mit wenig Bewegungsgelegenheiten, ältere Menschen und sozial Benachteiligte Sportangebote macht. Mit einem neuen Förderprogramm Gesundheit in Bewegung will der LSB Sportvereine, Sportbünde und Landesfachverbände unterstützen, gesundheitsfördernde Angebote für diese Zielgruppen zu machen. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, damit Sportvereine ihre Rolle als Bewegungsanwalt der Menschen in ihrem Einzugsbereich noch besser wahrnehmen können“, sagte LSB-Vizepräsidentin Sport- und Organisationsentwicklung Nicola Friedrich.

Informationen und Antragsformulare zum Förderprogramm finden sich auf der LSB-Homepage www.lsb-niedersachsen.de in der Rubrik Service für Mitglieder/Antragsformulare

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