HoppeBlog 

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Sportstättenfinanzierung mit dem PPP-Modell: IAKS Workshop

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 20, 2009

IAKS Praxisworkshop „PPP“, 08.06 2009, Bad Nenndorf

Immer häufiger setzen Bund, Länder und vor allem Kommunen auf die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privaten, doch häufig scheitern angedachte Maßnahmen auch an Problemen, die das Vergabe- und Vertragsrecht betreffen.
Der Workshop „PPP und Facility Management für kommunale, vereinsgeführte und privat betriebene Sportzentren“ am 8. Juni in Bad Nenndorf richtet sich an Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus kommunalen Sportämtern und –betrieben, Liegenschaftsämtern sowie Bauämtern. Angesprochen werden zudem Architekten, Ingenieure, Vorstände und Verantwortliche aus Groß-Sportvereinen sowie Mitarbeiter aus Unternehmen der Sportstättenbau-Industrie. Nähere Hinweise zu Programm und Anmeldung erhalten Sie in Kürze in diesem Blog oder auf der Website www.iaks.info.

SFL Bremerhaven erhält e-on Zuschuss

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Februar 18, 2009

Das HoppeBlog berichtete bereits über die Aussicht auf Förderpakete aus privater Hand: der Energielieferant e-on hatte 1000 Sportförderungspakete zusammengestellt. Meistens werden ja „die Anderen“ gefördert. Diesmal hat es mich direkt getroffen: ich bin nicht nur Landschaftsarchitekt, sondern nebenher auch noch Abteilungsleiter für die Sparte Tischtennis beim SFL Bremerhaven. In Zusammenarbeit mit dem SFL entstand ein kleiner Projektantrag und als einziger Verein Bremerhavens haben wir einen Zuschlag aus diesem Förderpaket erhalten. Nicht nur wir „Funktionäre“ danken, sondern vor allem die Kinder und Jugendlichen, die nun endlich wieder gefahrlos selber Tischtennistische aufbauen können, die sich noch dazu großartig bespielen lassen.
Von links nach rechts: Eugen Lackmann, Jugendwart SFL Tischtennis, Peter Skusa, Vorsitzender des SFL Bremerhaven, Lüder Hoppe, Abteilungsleiter Tischtennis

50 Mio Euro für Sportstättenbau in Niedersachsen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 6, 2009

Das Landeskabinett hat in dieser Woche mit „Initiative Niedersachen“ die Umsetzung des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung beschlossen. Danach stehen rund 1,390 Milliarden Euro für Investitionen in Niedersachsen zur Verfügung. Am 20. Februar soll der Landtag laut einer Pressemitteilung der Landesregierung den Nachtragshaushalt 2009 beschließen und damit den Weg frei machen für die Umsetzung des Konjunkturpaketes. Die Mittel sollen zwischen der Kreis- und Gemeindeebene hälftig aufgeteilt werden – und zwar im Wesentlichen nach der Einwohnerzahl. Das Kabinett plant zudem Sonderprogramme im kommunalen Bereich  – darunter eines mit dem Förderschwerpunkt kommunale Sportstätten. Der kommunale Sportstättenbau soll mit 50 Millionen Euro gefördert werden. „Wir begrüßen die Absicht der Landesregierung ausdrücklich. Der LandesSportBund hat immer wieder auf den erheblichen Bedarf bei der Sanierung von Sportstätten hingewiesen“, sagte LSB-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach. Er empfehle den Vorsitzenden der Sportbünde, sich möglichst umgehend vor Ort in den zuständigen Gremien für die Belange des Sports einzusetzen. Die Förderung des Sportstättenbaus sei zudem ein wichtiger Baustein regionaler Wirtschaftsförderung. Dies zeige u.a. die Studie Regionalökonomische und fiskalische Effekte aus Investitionen in den Sportstättenbau in Niedersachsen des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung, die der LSB in Auftrag gegeben habe.

Die vollständige Pressemitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei kann als pdf-Dokument heruntergeladen werden auf:http://www.stk.niedersachsen.de/servlets/download?C=53193208&L=20

Quelle: Landessportbund Niedersachsen

Vorsicht Baumunfälle!

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Montag Februar 2, 2009

Jeder der mit Bäumen zu tun hat kennt das Problem: da Bäume über keine zentrale Datenverarbeitung verfügen, rasen sie praktisch hirnlos durch die Gegend. Nicht selten passiert es dann, dass sie mit überhöhter Geschwindigkeit in parkende Autos krachen. Je nach Alter und Art der Bäume ist es daher sinnvoll, eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen. Besonders am Wochenende, wenn jüngere Bäume mit ausgeprägtem Balzverhalten und nicht selten auch unter dem Einfluss der alkoholischen Gärung von nächtlichen Versammlungsorten aus den Heimweg antreten, ist die Gefahr besonders groß. Ob dann aber die Geschwindigkeitsbegrenzung wirksam ist, bezweifle ich an dieser Stelle, da zu diesen Zeiten – evolutionsbiologisch bedingt – ganz andere Mechanismen die Kontrolle übernehmen. Was sollen wir als Menschen nur tun? Würde es tatsächlich sinnvoll sein, die Autos noch weiter weg von der Straße zu parken? Gäbe das den Bäumen wirklich die Möglichkeit, Fahrfehler zu korrigieren und die Kontrolle über sich und die Situation wieder zu erlangen? Vermutlich nicht.

Was offensichtlich fehlt, ist das Gefahrenbewusstsein der Bäume: sie sind sich einfach nicht darüber im Klaren, welche Risiken sie in Kauf nehmen. Es gibt viel zu viele Straße, an denen kaum noch Autos parken, in die sie hineinkrachen können. Umso besser ist es, wenn an den neuralgischen Punkten Hinweisschilder aufgestellt werden. Die schaffen Bewusstsein und schärfen den Blick für die tatsächlichen Gefahren des Alltags.

Ja, es ist mal wieder ein Beispiel für die Verdrehung von Ursache und Wirkung. Die Bäume selbst sind per Definition unschuldig: sie stehen einfach da wo sie sind, weichen im Zweifelsfall nicht mehr als ein paar Zentimeter zurück und ansonsten produzieren sie Sauerstoff, Biomasse, binden CO2 und sind klimatisch wirksam. Ohne Bäume hätte dieser Planet nicht den Menschen entwickelt, und ohne eine ausreichende Anzahl von Bäumen wird der Mensch auf diesem Planeten auch nicht überleben.

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