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Konjunkturprogramme: Sportstättenbau ist wirkungsvolle Förderung!

Blogged in Allgemeines,Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Januar 9, 2009

Natürlich klingt diese Aussage aus dem Mund eines Sportstättenarchitekten nicht sonderlich gewichtig. Schwerwiegend sind aber die Argumente, die für eine Förderung des Sportstättenbaus sprechen:

  • Der Bau der Sportstätten wird fast immer durch regional tätige Firmen durchgeführt.
  • Diese Firmen beschäftigen auch ungelernte Kräft und bilden diese weiter.
  • Die notwendigen Rohstoffe (Erden, Düngemittel, Sande, Bewässerungstechnik, Kunststoffe) werden ebenfalls auf lokaler bis nationaler Ebene produziert.
  • Die Baumaßnahme verbessert die Infrastruktur und hebt den Wohnwert der jeweiligen Ortschaften.
  • Der verbesserte Wohnwert stabilisiert die Immobilienpreise.
  • Sport hält Gesund und senkt die Kosten für das Gesundheitswesen.

Im Rahmen der stetigen Sportstättenbauförderung hat zum Beispiel der Landessportbund Niedersachsen für das Jahr 2009 die Summe von 5,5 Mio € bewilligt. Beantragt waren 8,8 Mio €. Dem ist hinzuzufügen, dass diese Antragssumme bereits durch die Kreissportbünde vorgefiltert ist, der tatsächliche Förderbedarf dürfte um ein Vielfaches höher liegen. In Anbetracht der Summen die gegenwärtig auf Bundesebene genannt werden, handelt es sich nach wie vor um die berüchtigten „Peanuts“. Doch für den Sport wären diese Peanuts sehr nahrhaft. Noch nahrhafter ist der Sportstättenbau aber für Infrastruktur und die regionale Wirtschaftskraft.

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