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Zukunft im Sport: was passiert bis 2020, Teil4: Sportanlagen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 8, 2008

Die bisher dargestellten Veränderungen im Sportverhalten werden sich mittelbar auch in der Gestaltung und Nutzung der Sportanlagen darstellen. Sicherlich wird die Vielfalt an Sportanlagen weiter steigen, neue Sportangebote werden in die bestehenden Anlagen integriert, wie dies in der letzten Dekade zum Beispiel mit „Beach-Feldern“ passiert ist. Neue Sportentwicklungen werden sich dabei nur behaupten können, wenn sie sich in kostengünstiger Bauweise erstellen lassen. Möglichweise wird auch der Anteil mobiler Sportanlagen auf multifunktionalen Sportfeldern steigen. Hier kommen auf Sportvereine neue Aufgaben zu, die im Verbund mit der öffentlichen Hand, Krankenkassen, oder auch in „Public-Private-Partnership“ neue Perspektiven eröffnen. Diese neuen Sportanlagen werden eine Vielfalt von Kriterien erfüllen:

  • ökologische Verträglichkeit,
  • hoher Komfort,
  • geringe Anschaffungskosten,
  • geringe Unterhaltungskosten,
  • variable Nutzung / Möglichkeit des einfachen Umbaus.

Während so auf der einen Seite eine Nachfrage nach neuen und neuartigen Sportanlagen besteht, belastet der Sanierungsbedarf traditionelle Sportstätten weiterhin die Budgets. Sicherlich werden hier sehr vielfältige Abwägungen zwischen Erhalt alter Anlagen und dem Bau neuer Anlagen stattfinden müssen.
Aber wie sieht er nun aus, der Sportplatz der Zukunft?

Der Sportplatz der Zukunft wird:

  • alle Generationen ansprechen,
  • als Ort mehr Funktionen erfüllen als Sport allein (z.. B.: Kommunikation, Wellness, Lifesyle, Gesundheit),
  • Trendsportarten kurzfristig integrieren,
  • hohen Wert auch auf die Interessen von Mädchen, Frauen und Alten legen,
  • weniger durch rechtwinklige Spielfelder geprägt sein und,
  • sich zu einer Parklandschaft entwickeln.

Erste Prototypen dieser neuen Sportparks sind bereits in der Entwicklung. Interessanterweise sehen sie auf den ersten Blick dem gut 100 Jahre alten „Volkspark“ sehr ähnlich, komprimieren diesen aber auf effektive Art und Weise.

Im nächsten Teil geht es um die Zukunft der Fußballfelder.

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