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Too Cool for Internet Explorer

Bob Martin Sportfotos

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Februar 20, 2008

Unzählige Sportfotografen versorgen die Medien mit einer andauernden Flut aktueller Momentaufnahmen. Wir kennen die Bilder von Jubelposen , Fouls und Elfern aus allen Gazetten. Bob Martin geht einen anderen Weg: mit großartigem Timing gelingt es ihm, die Faszination des Sports mit seiner Kamera einzufangen. Und die Bilder, die er auf Cake-Factory.com präsentiert, vermitteln die Faszination des Sports auf eindrucksvolle Art und Weise.

Zukunft im Sport: was passiert bis 2020,Teil 5: Fußballfelder

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Februar 18, 2008

Ein Fußballfeld hat die Maße 68 x 105, 2 Tore und es spielen immer 11 Freunde gegen andere 11 Freunde. Das war schon immer so, und das wird sich auch nicht ändern. Eine von vielen Fußballweisheiten, die mir vom Feeling her ein schlechtes Gefühl bereiten. Welche Probleme haben Fußballvereine denn derzeit? In Gesprächen mit vielen Vereinen habe ich immer wieder 2 Gemeinsamkeiten festgestellt:

  • – der Mädchen- und Jugendfußball boomt
  • – die „Alten Herren“ werden nicht mehr voll.

Während die Versorgung der fußballwütigen Kinder mit entsprechenden Sportanlagen im Prinzip nur eine Frage der Finanzierung darstellt, ist das Problem mit dem Rückgang der Spielerzahlen im Erwachsenenalter schon schwieriger. Zeitlicher Aufwand, geringe Flexibilität, Verletzungsgefahr und Leistungsdruck während der Freizeit nehmen dem heiligen Rasen seinen Glanz. Da dies in fast allen Vereinen geschieht, kommt es dazu, dass viele Mannschaften nicht mehr voll werden. In der ersten Not werden Spielvereinigungen gebildet, aber auf Dauer sind ganze Sportplätze für halbe Mannschaften nicht mehr zu unterhalten.

Dabei zeigen Freizeitkicker bereits heute, wohin der Trend geht: moderne Fußballhallen mit Eventcharakter haben auf viele Fußballer eine geradezu magische Anziehungskraft. Liegt es am Kunstrasen, am Großbild-TV, oder an der Musik im Hintergrund?

Meiner Meinung nach sind diese Dinge zwar nicht unwichtig, aber im Zentrum steht der zwanglose Zugriff auf ein Spielfeld, welches noch dazu so angenehm klein ist, dass stets Torgefahr besteht. Für „Socca Five“ braucht es ganze 10 Spieler, keine 22 + Ersatzbank + Schiedsrichter. Das geht vergleichsweise einfach. Und international feiern Varianten wie Futsal und Beach-Soccer derzeit ungeahnte Popularität. Der DFB hingegen propagiert von den Bambinis bis zur D-Jugend noch 7 Spieler je Mannschaft auf Spielfeldern mit einer Länge von 32 bis 70m. Dafür baut er aber nebenher 1000 Miniplätze, die mit 20*13 wiederum so klein geraten sind, das nicht wenige Kritiker hier nur die Verwendung im Kindergarten- und Grundschulalter sehen. Aber die Realität wird diese Kritiker einholen, ich bin sicher, dass diese Miniplätze Teil eines Trends sind, der zu kleineren Spielfeldern führt. Ob in 10 Jahren vermehrt auf Halbfeldern gespielt wird, oder Ligen mit kleineren Mannschaften starten ist abzuwarten.
Nur eins ist sicher – wenn es auf den demografischen Wandel keine Reaktionen gibt, dann reduziert dieser ganz von selbst die Zahl der Mannschaften und Ligen.

LSB Niedersachsen: Neue Förderrichtlinie Integration im und durch Sport

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Februar 17, 2008

Der LandesSportBund hat in Abstimmung mit dem Nds. Ministerium für Inneres und Sport eine Förderrichtlinie erarbeitet, mit der Aktivitäten von Vereinen, Sportbünden und Landesfachverbänden zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und/oder sozialer Benachteiligung gefördert werden können. „In diesem Jahr werden wir die Anträge bearbeiten, weil wir aus terminlichen Gründen die Sportbünde und Landesfachverbände vor Inkrafttreten der Richtlinie nicht beteiligen konnten“, sagt LSB-Geschäftsführer Norbert Engelhardt. Der LSB strebe aber eine aktive Beteiligung der Sportbünde und Landesfachverbände an der Umsetzung der Richtlinie ab 2009 an. Engelhardt kündigt deshalb an:„Wir laden deshalb zu einer ersten Informationsveranstaltung am 24. Mai ein. Dann wollen wir uns auch über die Inhalte der Förderrichtlinie austauschen.“
Die Richtlinie findet sich auf der LSB-Homepage www.lsb-niedersachsen.de in der Rubrik Service für Mitglieder/Förderrichtlinien.

Zukunft im Sport: was passiert bis 2020, Teil4: Sportanlagen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 8, 2008

Die bisher dargestellten Veränderungen im Sportverhalten werden sich mittelbar auch in der Gestaltung und Nutzung der Sportanlagen darstellen. Sicherlich wird die Vielfalt an Sportanlagen weiter steigen, neue Sportangebote werden in die bestehenden Anlagen integriert, wie dies in der letzten Dekade zum Beispiel mit „Beach-Feldern“ passiert ist. Neue Sportentwicklungen werden sich dabei nur behaupten können, wenn sie sich in kostengünstiger Bauweise erstellen lassen. Möglichweise wird auch der Anteil mobiler Sportanlagen auf multifunktionalen Sportfeldern steigen. Hier kommen auf Sportvereine neue Aufgaben zu, die im Verbund mit der öffentlichen Hand, Krankenkassen, oder auch in „Public-Private-Partnership“ neue Perspektiven eröffnen. Diese neuen Sportanlagen werden eine Vielfalt von Kriterien erfüllen:

  • ökologische Verträglichkeit,
  • hoher Komfort,
  • geringe Anschaffungskosten,
  • geringe Unterhaltungskosten,
  • variable Nutzung / Möglichkeit des einfachen Umbaus.

Während so auf der einen Seite eine Nachfrage nach neuen und neuartigen Sportanlagen besteht, belastet der Sanierungsbedarf traditionelle Sportstätten weiterhin die Budgets. Sicherlich werden hier sehr vielfältige Abwägungen zwischen Erhalt alter Anlagen und dem Bau neuer Anlagen stattfinden müssen.
Aber wie sieht er nun aus, der Sportplatz der Zukunft?

Der Sportplatz der Zukunft wird:

  • alle Generationen ansprechen,
  • als Ort mehr Funktionen erfüllen als Sport allein (z.. B.: Kommunikation, Wellness, Lifesyle, Gesundheit),
  • Trendsportarten kurzfristig integrieren,
  • hohen Wert auch auf die Interessen von Mädchen, Frauen und Alten legen,
  • weniger durch rechtwinklige Spielfelder geprägt sein und,
  • sich zu einer Parklandschaft entwickeln.

Erste Prototypen dieser neuen Sportparks sind bereits in der Entwicklung. Interessanterweise sehen sie auf den ersten Blick dem gut 100 Jahre alten „Volkspark“ sehr ähnlich, komprimieren diesen aber auf effektive Art und Weise.

Im nächsten Teil geht es um die Zukunft der Fußballfelder.

Aktionsprogramm Schule und Verein: 2000 Anträge in Niedersachsen bewilligt

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 8, 2008

Erstmals hat der LSB Niedersachsen 2000 Kooperationsmaßnahmen für das Aktionsprogramm Schule und Verein für das laufende Schuljahr bewilligen können. Möglich wurde dies, weil das Nds. Kultusministerium für das seit dem Schuljahr 1995/96 bestehende Aktionsprogramm zusätzliche Fördermittel bereitgestellt hat: Seit mehr als zehn Jahren fördern Lotto Niedersachsen, der LSB und das Nds. Kultusministerium das Aktionsprogramm mit rund 311 000 Euro pro Schuljahr. 2007 hatten sich das Kultusministerium und der LSB auf ein zusätzliches Förderprogramm für den Schulsport verständigt, den Aktionsplan Lernen braucht Bewegung Handlungsplan 2007-2010. Erstmals für das Schuljahr 2007/08 gab es nun weitere 225 000 Euro für Kooperationsmaßnahmen. Seit dem Start des Aktionsprogrammes sind bisher 17 304 Maßnahmen gefördert worden. „Die große Resonanz bestätigt unsere Auffassu ng, den Schulsport ergänzende Sportangebote an Schulen zu fördern“, erklärte LSB-Geschäftsführer Bildung und Sportjugend Karl-Heinz Steinmann. Quelle: LSB  Niedersachsen

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