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Teil 2: Wie werden sich Nachfrage und Angebot im Sport entwickeln?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Dezember 2, 2007

Bestimmend für das Sportangebot in den nächsten Jahren wird die Nachfrage sein. Hier sind klare Entwicklungen zu erwarten:

im Segment der berufstätigen Bevölkerung wird der Anteil der Bürotätigkeiten mit geringem Bewegungspotential weiter zunehmen. Daraus resultiert das weitere Wachstum gesundheitsorientierter Lifestyle-Sportarten mit dem Boom der Fitnesscenter an der Spitze. Da hier bereits ein reichhaltiges Angebot besteht ist mit einer quantitativen Zunahme nicht mehr zu rechnen. Das Angebot wird sich eher auf bestimmte Nischen spezialisieren.

Der große Trend der nächsten Jahre ist im Zuge der demografischen Entwicklung im Seniorensport zu suchen. Die hier gefragten Sportangebote werden über die folgenden Eigenschaften verfügen:

· selbst bestimmbare Leistung

· variable Zeiten

· sportmedizinische Betreuung

· hoher Geselligkeitsfaktor

Das bisherige Angebot vom Walking über Boule bis zur Wirbelsäulen- und Kardiogymnastik wird sich um neue Sportarten erweitern, oder auch durch klassische Sportarten wie Tischtennis ergänzt. Hier werden neue Anbieter den Markt betreten, Volkshochschulen und Krankenkassen etwa, die bereits im Kontakt zu ihrem Klientel stehen.

Der Vereinssport wird sich zunehmend dem Kinder- Jugend und Wettkampfsport zuwenden. Dabei wird besonders die Nachfrage nach gut ausgestatteten Vereinen wachsen, die den Kindern ein sicheres und komfortabel ausgestattetes Sportumfeld bieten, möglicherweise sogar ein familiäres Betreuungsangebot unterhalten. Möglicherweise wird diese Nachfrage jedoch auch durch ein erweitertes Schulangebot befriedigt.

Zusammenfassen lassen sich die Trend durch die folgenden Thesen:

· Der Sport insgesamt gewinnt an Bedeutung.

· Der Anteil gesundheitsorientierter Sportarten wird steigen.

· Der Anteil von Leistungs- und Wettkampforientierten Aktivitäten wird in allen Sportarten sinken.

· Die Zahl der Sportarten wird weiter zunehmen.

Begleitend dazu wird die Bedeutung des Profisports in den Medien als identitätsstiftendes Gesellschaftselement steigen.

Lesen Sie im Teil 3: Zukunft im Sport: was passiert bis 2020: Sport und Gesellschaft

Kommentare

  1. Es ist wichtig, dass man neben einem Bürojob einen Ausgleich hat. Ich finde übrigens, dass Walking kein guter Sport ist. Weder Anstrengung, noch Teamgeist. Das ist doch eher was für ältere Leute.

    Trackback by Lasse 12. Januar 2008 10:24

  2. Also ich bin auch der Meinung dass der Mensch unbedingt eine Alternative zum alltäglichen Job benötigt um sich wieder entspannen zu können, welcher Sport für jeden das richtige ist muss glaub ich jeder für sich selbst entscheiden. Entscheidend ist dass man abschalten kann und Spaß dabei hat (die Erfahrung habe ich zumindest gemacht!)

    Trackback by Mike 29. Januar 2008 08:05

  3. Sport bietet doch wirklich eine rundum Entspannung
    nach dem Job. Nur so kann ein Ausgleich geschaffen werden. Dennoch sollte der Fun-Faktor stimmen.

    Trackback by Luftgucker 5. Februar 2008 16:35

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