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Pflanzen: niemals fliehen – immer kämpfen!

Blogged in Baumwelt by Lüder Hoppe Donnerstag Juli 19, 2007

Obwohl Pflanzen vor Fraßfeinden nicht fliehen können, sind sie ihnen längst nicht so hilflos ausgeliefert, wie allgemein angenommen. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie ist es gelungen, einge Mechanismen aufzuklären, die Pflanzen besitzen um sich vor ihren Feinden zu schützen. Wie sich Pflanzen gegen Fraßfeinde wehren, das untersuchen die Wissenschaftler unter anderem am wilden Tabak. Er bekämpft seine Feinde in der Regel mit Nikotin. Die Raupe des Tabakfalters aber kann die Blätter unbeschadet fressen, sie ist immun gegen das Gift. Deshalb produziert der Tabak das Gift erst gar nicht, wenn er von einer Falterraupe befallen wird. Die Tabakpflanze geht in diesem Fall noch weiter: Sie produziert einen Lockstoff, der Feinde des Tabakfalters anzieht. Die Wissenschaftler vermuten: Die Pflanze erkennt am Speichel des Angreifers, wer an ihr frisst. Andere Pflanzen können rein mechanisch unterscheiden, ob ein Hagelschauer ihre Blätter verletzt, oder ein Fraßfeind an ihnen nagt. Der Nachweis gelang mit dem Roboter MecWorm, der mit einem Metallbolzen Löcher in das Blatt schlägt und damit die Verletzung durch Raupenfraß nachahmt. Für die Entwicklung natürlicher Pflanzenschutzmittel könnte die Erforschung der pflanzeneigenen Abwehrstrategien von bahnbrechender Bedeutung sein.

Einen beeindruckenden Film zu diesem Thema stellt die Max Planck Gesellschaft auf ihrer Website zum Thema Pflanzenforschung bereit.

EU Weißbuch: 53 Punkte für den Sport

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Juli 13, 2007

EU SportlogoDas am 11.07.2007 vorgelegt WEISSBUCH SPORT ist „die erste umfassende Auseinandersetzung der Kommission mit dem Thema Sport. Sie soll eine strategische Ausrichtung der Rolle des Sports in Europa ermöglichen, eine Diskussion über bestimmte Probleme anregen, die Sichtbarkeit des Sports in der EU-Politik erhöhen und die Öffentlichkeit für die Bedürfnisse und Besonderheiten des Sportsektors sensibilisieren. Die Initiative hat zum Ziel, wichtige Themen wie die Anwendung des EU-Rechts im Sportbereich zu illustrieren und weitere sportbezogene Maßnahmen auf EU-Ebene darzulegen.

Auf 21 Seiten werden insgesamt 53 Absichtserklärungen getroffen, die den Sport auf all seinen Ebenen betreffen:

  • die gesellschaftliche Rolle
  • die wirtschaftliche Dimension des Sports
  • die Organisation des Sports
  • Folgemaßnahme

Wer dabei in der Hoffnung auf handfeste Maßnahmen gleich zum Punkt „Folgemaßnahmen“ springt, verpasst wesentliche Inhalte des Weißbuchs. Besonders hervorzuheben sind die Fortschritte auf dem Gebiet der wirtschafltichen Bedeutung des Sports:

(33) Die Kommission wird in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten versuchen, eine europäische Statistikmethode für die Messung des wirtschaftlichen Einflusses des Sports als Basis für nationale Sportstatistiken zu entwickeln, die künftig zur Erstellung eines europäischen Sportsatellitenkonto führen könnte.

(34) Darüber hinaus sollten regelmäßig alle paar Jahre spezielle sportbezogene Erhebungen durchgeführt werden (z. B. Eurobarometer-Umfragen), insbesondere, um nichtwirtschaftliche Informationen zu erheben, die die nationalen Sportstatistiken nicht liefern können (z. B. Teilnahmequoten, Angaben zu Ehrenamtlichen usw.).

(35) Die Kommission wird eine Studie in Auftrag geben, um den direkten Beitrag (in Bezug
auf BIP, Wachstum und Beschäftigung) und den indirekten Beitrag (durch Bildung,
Regionalentwicklung und höhere Attraktivität der EU) des Sports zur Lissabon–Agenda zu
bewerten.

Zwar werden keine direkten Programme für die Förderung des Sportstättenbaus aufgelegt (klar, so etwas wünsche ich mir), dafür beginnt die EU mit der Erhebung von Daten zu diesem Thema. Aus meiner Perspektive ein begrüßenswerter Schritt in die korrekte Richtung.

Der Umzug ist vollbracht

Blogged in Allgemeines,Baumwelt by Lüder Hoppe Sonntag Juli 8, 2007

Unter dem Motto des qualitativen Wachstums haben wir unsere Räumlichkeiten in der Cherbourger Straße 1 verlassen. Sehr hohe Nebenkosten, vor allem aber die Ungewissheit, ob demnächst mit Tunnel oder Trog eine Dauerbaustelle Verkehrswege und tägliche Arbeit erschwert, haben dann letztlich den Ausschlag gegeben. So haben wir uns auf bestehende Räumlichkeiten zurückgezogen und nun 2 Standorte, die Anschriften sind auf der statischen Website zu finden.

So kamen meine Töchter in Besitz unerwartet großer Papiermengen, welche für mich dank veralteter Anschrift keine Verwendung mehr finden.

Jana dankte es mir mit diesem wunderschönen Baum:

Jana, 9 Jahre: Baum

1000 Miniplätze – Bewerbungszeitraum für DFB Förderung beginnt voraussichtlich am 1. August

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Juli 5, 2007

Das Förderprogramm des DFB für den Bau von 1000 Mini Fußballplätzen geht in die nächste Runde.

Als „Mini-Spielfeld“ bezeichnet der Deutsche Fußball-Bund ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, dass mit Gummigranulat gefülltem Kunstrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter, wobei Umgangs- und Erschließungsflächen hinzu kommen.

Gebaut werden sollen die Mini-Spielfelder in Zusammenarbeit aller DFB-Landesverbände mit Städten und Kommunen ab Herbst 2007. Den mit Gummigranulat verfüllten Kunstrasen umschließen eine Rundumbande und integrierte Tore.

Zulieferer und Materialien werden derzeit ausgewählt. Es wird auf jeden Fall sehr interessant, welche Produkte sich in diesem Verfahren durchsetzen werden.
Aufteilung der Minispielfelder

Die 1000 Plätze werden auf die 21 DFB-Landesverbände aufgeteilt. Die Aufteilung orientiert sich an der Anzahl der gemeldeten Mannschaften pro Landesverband. Die Entscheidung über die Vergabe der einzelnen Plätze innerhalb eines Landesverbandes treffen landesweit zuständige Steuerungsgruppen.

Die Steuerungsgruppen treffen ihre Auswahl unter den Bewerbern. Bewerben können sich Schulträger und Schulen aller Art sowie Sportvereine, die Kooperationen mit Schulen nachweisen können. Das Bewerbungsverfahren wird ausschließlich onlinebasiert, über die DFB-Website www.dfb.de, ablaufen. Der voraussichtliche Bewerbungsstart ist der 1. August 2007, die Bewerbungsfrist wird drei Monate andauern.

Ziel des DFB ist es, die Standorte für die Minispielfelder so zu wählen, dass sie möglichst gleichmäßig innerhalb der Landesverbände, idealerweise sogar auf lokaler Ebene (Kreise), flächendeckend verteilt sind.

Weitere Infos gibt es auf der Website des DFB.

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