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Die Aussteigerquote im Jugendfußball, eine Trainerfrage?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Februar 11, 2007

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Der „indirekte Freistoß“ ist ein Blog, welches sich kritisch mit der Fußballwelt auseinandersetzt. In dem Artikel „Manche verliert man ans Leben“ wird die hohe Quote der Fußballaussteiger mit Fortschritt der Jugend diskutiert. Während der DFB hier als Gegenmittel eine verbesserte Qulifizierung der Trainer propagiert teilt der „indirekte Freistoß“ diese Meinung nicht.
Doch nur die Wege des DFB zu kritisieren, greift ein wenig kurz: das Problem der „Aussteiger“ ist sehr vielschichtig. Demografische Entwicklung, Trendsportarten, aber vor allem die veränderte Sportwahrnehmung sind hier die meistgenannten Faktoren. Behält man im Hinterkopf, dass gegenwärtig nur 15,2% des Sports „im Verein“ stattfinden, dann relativiert sich Einiges. Viele Menschen machen in der Lebensphase des Berufseinstiegs eine Sportpause. Wenn es dann zum sportlichen Wiedereinstieg kommt, dann ist König Fußball für viele zu zeitintensiv und verletzungsträchtig. Der Ansatz des DFB über die Trainerausbildung die Aussteigerquote zu senken ist sicherlich eine Möglichkeit von mehreren. Um aber wirklich viele Menschen wieder auf den Sportplatz zu bekommen bedarf es einiger grundlegender Änderungen. Die kommerziellen Anbieter machen klar wohin die Reise geht: kleine Felder, kleine Mannschaften, viel Geselligkeit und hohe Flexibilität. Das kommt an, zur Zeit.

Einige meiner Thesen zu diesem Thema finden sich in dem Artikel „Sportstätten im demografischen Wandel: was bringt die Zukukunft“ wieder.

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