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Fußball und das Web 2.0

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Donnerstag Februar 22, 2007

Doktor Fußball macht darauf aufmerksam, dass Premiere mit dem Dienst MeinFussball.tv allen Hobbykickern die Möglichkeit eröffnet, im Stil von Youtube Videofilme hochzuladen. Eigentlich eine coole Sache, wenn es diesen Dienst nicht bereits erheblich stilsicherer gäbe: Die Hartplatzhelden sammeln schon seit 2006 Fußball Amateurvideos und präsentiere diese in diversen Rubriken:

  • die schönsten Tore
  • die miesesten Grätschen
  • die Pechvögel des Jahres
  • die spektakulärsten Torwartparaden
  • der schönste Torjubel
  • alle Helden des Tages (best of Hartplatzhelden)
  • aus dem Ballschrank (best of the rest)

Hartplatzhelden sind erdig und zeigen echten Fußball. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Italien Nr. 1 der Weltrangliste

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Sonntag Februar 18, 2007

Hoppe Logo zur WM2006

Die Italiener hatten immer gute Platzierungen in der Weltrangliste. Mit Platz 16 im Oktober 1997, April 1998 und im Mai 1994 hatten sie ihre Tiefpunkte erreicht. Bis zum Juli 2006 konnten sie jedoch für 12 Monate nicht unter die ersten 10 vorstoßen. Den großen Sprung verdankten sie dann dem Titel bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Nach dem Finalsieg gegen Frankreich im Elfmeterschießen kletterten die Italiener bis auf Rang 2 und standen sehr knapp hinter Brasilien. Unter der Leitung von Roberto Donadoni bestritt Italien sechs Spiele, und kam zu zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Die letzte rührt aus dem Spiel gegen Frankreich in der Qualifikation zur Euro 2008. Den Sprung auf den ersten Platz schafften die Italiener nun ohne zu spielen. Zwar wurde das Freundschaftsspiel gegen Rumänien abgesagt, aber die Italiener profitierten von der Niederlage Brasiliens gegen Portugal am 6. Februar. Das 0:2 in London reduzierte den Punktedurchschnitt der Mannschaft von Carlos Dunga, die dadurch hinter Italien zurückfiel. Es folgen Argentinien und Frankreich, Deutschland ist zur Zeit auf Platz 5 gelistet.

Kleinspielfelder: geringe Kosten, hoher Nutzen

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Februar 16, 2007

Vor zwei Wochen habe ich Kleinspielfelder in die „Top-Trends“ des Sportplatzbaus aufgenommen. Ich wurde mehrfach darauf angesprochen und stelle hier dar, warum ich den Kleinspielfeldern eine große Zukunft gebe:

Im Zuge des gegenwärtigen gesellschaftlichen Wandels kommt es auf vielen Ebenen zu einer Neubewertung des Sports. Eltern legen größeren Wert auf sportliche Aktivitäten ihrer Kinder. Das ist gut so, neben der Verbesserung der allgemeinen Physis vermittelt Sport hohe soziale Kompetenzen:

  • Teamgeist
  • Verlieren lernen
  • Gewinnen lernen
  • Verantwortung übernehmen,

sind hier nur einige Stichworte.

Gleichzeitig erleben wir eine steigende Beschleunigung des Alltags. Moden und Trends wechseln immer schneller, Wertmaßstäbe werden immer häufiger in Frage gestellt. Die Sportwissenschaften fordern als Antwort auf die immer schneller wechselnden Anforderungen an die Sportstätten „multifunktionale Spielflächen“, am besten mit Aufforderungscharakter und für alle Generationen gleichermaßen geeignet.

Klar, alles auf einmal ist nicht zu verwirklichen, aber der schnöde Bolzplatz ist bei den Kids nicht mehr so gefragt wie vor 30 Jahren. Ein modernes Kleinspielfeld kann problemlos Fußball, Basketball Freestyle-Inliner und Streethockey ermöglichen und über den Tag verteilt mehrere Altersgruppen „bedienen“. Der Sport wird so:

  • individuell
  • flexibel
  • ist in kleinen Gruppen möglich und
  • mit selbstbestimmten Leistungsdruck.

All dies sind Eigenschaften im Freizeitverhalten, die in den letzten Jahren zunehmend nachgefragt werden, Bild: www.europasport.de/Gründe für eine Trendumkehr sind derzeit nicht zu erkennen.

Sportvereine könnten solche Kleinspielfelder in ihr Angebot integrieren und so den Trendsport wieder in den Verein holen.

Einziger Nachteil ist die Attraktivität solcher Anlagen, die zur intensiven Nutzung führt und so Konflikte mit der Nachbarschaft auslöst. Hier sollte bereits im Vorfeld des Baus ein erfahrener Planer eingeschaltet werden, um das Konfliktpotential so niedrig wie möglich zu halten.

Je nach Größe und Ausstattung sind moderne Kleinspielfelder in einem Kostenrahmen zwischen 45.000€ und 100.000€ zu bauen. Wichtig ist dabei, von Anfang an auf mögliche Änderungen vorbereitet zu sein. Als Basis sollte eine Asphaltdecke erstellt werden. Diese ist in ihrem Einsatz am flexibelsten. Sollten sich die Anforderungen mit der Zeit spezialisieren, dann kann auf dieser Grundlage immer noch ein Kunststoffeld, oder auch ein Kunstrasen aufgebaut werden. Im Schulsport ist auch die Kombination mit einer Sprunggrube möglich, welche natürlich auch als Beach-Sport Feld angelegt werden kann. Vielfalt und Anpassung sind auch in der Natur die beste Grundlage, um dem Wandel zu begegnen.

Die Aussteigerquote im Jugendfußball, eine Trainerfrage?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Februar 11, 2007

Logo Indirekter Freistoss

Der „indirekte Freistoß“ ist ein Blog, welches sich kritisch mit der Fußballwelt auseinandersetzt. In dem Artikel „Manche verliert man ans Leben“ wird die hohe Quote der Fußballaussteiger mit Fortschritt der Jugend diskutiert. Während der DFB hier als Gegenmittel eine verbesserte Qulifizierung der Trainer propagiert teilt der „indirekte Freistoß“ diese Meinung nicht.
Doch nur die Wege des DFB zu kritisieren, greift ein wenig kurz: das Problem der „Aussteiger“ ist sehr vielschichtig. Demografische Entwicklung, Trendsportarten, aber vor allem die veränderte Sportwahrnehmung sind hier die meistgenannten Faktoren. Behält man im Hinterkopf, dass gegenwärtig nur 15,2% des Sports „im Verein“ stattfinden, dann relativiert sich Einiges. Viele Menschen machen in der Lebensphase des Berufseinstiegs eine Sportpause. Wenn es dann zum sportlichen Wiedereinstieg kommt, dann ist König Fußball für viele zu zeitintensiv und verletzungsträchtig. Der Ansatz des DFB über die Trainerausbildung die Aussteigerquote zu senken ist sicherlich eine Möglichkeit von mehreren. Um aber wirklich viele Menschen wieder auf den Sportplatz zu bekommen bedarf es einiger grundlegender Änderungen. Die kommerziellen Anbieter machen klar wohin die Reise geht: kleine Felder, kleine Mannschaften, viel Geselligkeit und hohe Flexibilität. Das kommt an, zur Zeit.

Einige meiner Thesen zu diesem Thema finden sich in dem Artikel „Sportstätten im demografischen Wandel: was bringt die Zukukunft“ wieder.

Interview bei der Stadionwelt

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Februar 5, 2007

Das Onlinemagazin Stadionwelt.de ist auf die aktuelle Publikation zum Thema „Verletzungsrisiko Kunstrasen?“ aufmerksam geworden und hat flugs ein Interview mit mir veranstaltet. Unter dem Titel „Kunstrasen so sicher wie Naturrasen ist der Text online einzusehen.
Screenshot Stadionwelt

Und ganz nebenbei bemerkt – Stadionwelt.de ist eine der wenigen Anlaufstellen, bei der auch branchenfremde einen Einblick in die derzeitige Bautätigkeit erhalten.

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