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Sportplatzbau Top-Trends

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Januar 31, 2007

In vielen Blogs werden Toplisten geführt. So auch hier. Der Sport als Ganzes ist im Umbruch. Was vor 20 Jahren in Sportvereinen Rekordzuwächse garantierte, führt heute zur Sportbrache. Doch die Trends sind deutlich lesbar (vgl. Sportstätten im demografischen Wandel). Basierend auf diesen in der Fachwelt anerkannten Trends hier die Topliste für den Sportplatzbau:

  1. Ersatz von Fußball Tennenflächen durch Kunstrasen
  2. asphaltgedeckte Kleinspielfelder für Ballartisten und den rollenden Trendsport
  3. Kleinspielfelder mit Kunstrasen für die jugendlichen Kicker
  4. Bouleanlagen
  5. multifunktionale Sportfelder (Tai-Chi, Bogenschießen, Outdoor-Wellness)

Doch das blinde Befolgen dieser Trends ist kein Erfolgsrezept. Sportvereine die sich dauerhaft behaupten wollen, benötigen speziell für sie abgestimmte Konzepte, die lokale Eigenheiten berücksichtigen ohne die „Großwetterlage“ aus den Augen zu verlieren.

FLL-Fachtagung: Pflege und Nutzung von Sportanlagen im Freien

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag Januar 30, 2007

– Neue Empfehlungen der FLL
– Dienstag, 27. Februar 2007 in Frankfurt am Main –

In Kooperation mit der IAKS veranstaltet die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) die Fachtagung „Pflege und Nutzung von Sportanlagen im Freien – Neue Empfehlungen der FLL“. Schwerpunkte der Fachtagung sind:

– das neue FLL-Regelwerk als Hilfestellung für eine gute Pflege schon ab der Planung eines Sportplatzes (Wahl der richtigen Belagskombinationen); Modelle für ein Pflegemanagement von Sportfreianlagen; Chancen und Möglichkeiten auch zur Kompensation des Ausbildungsnotstandes von Platzwarten
– rechtliche Pflichten für die Sportanlagenbetreiber mit Konsequenzen und Lösungsmodellen
– Sanierungsbedarf bei Sportfreianlagen, insbesondere vor dem aktuellen Hintergrund der demografischen Entwicklung und der damit einher gehenden Sportentwicklung
– Hilfestellung bei der Auswahl von Sportplatzbelägen, untermauert anhand einer Kostenbetrachtung
– Diskussion zum Thema natürliche oder künstliche Baustoffe für Sportplatzbeläge mit den Aspekten Nutzung, Funktion, Kosten und Umweltauswirkungen

Die Veranstaltung soll dazu beitragen, Antworten auf Fragen der Anwender zu geben und bietet neben den verschiedenen Vorträgen und dem Erfahrungsaustausch ausreichend Zeit für Beiträge aus dem Publikum. Sie richtet sich an Sportplatzeigentümer und –betreiber, Sportämter, Sportverbände, Sachverständige sowie Landschaftsarchitekten, Ausführungsbetriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus und Produkthersteller.

Termin: Dienstag, 27. Februar 2007
Ort: Frankfurt am Main
Teilnahmegebühren:
90,- € Mitglieder der FLL
100,- € Mitglieder AGS/BDLA/BGL/IAKS
120,- € Nichtmitglieder
60,- € Studenten

Das Anmeldeformular und weitere Informationen erhalten Sie  bei der FLL

Verletzungsrisiko Kunstrasen?

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Januar 29, 2007

Mit einem ausführlichen Artikel zum Thema Sicherheit auf Kunstrasenplätzen im Vergleich zu Naturrasenplätzen tragen wir zu dieser Diskussion mit prüfbaren Argumenten bei. Der Text fasst die Ergebnisse mehrerer Studien aus Finnland, Peru und Schweden zusammen und ergänzt die statistischen Beobachtungen um die Auswertung technischer Untersuchungen.

Das Ergebnis ist eindeutig:

Ein erhöhtes Sicherheitsrisiko ist beim Fußballspiel auf Kunstrasen statistisch nicht zu belegen. Bezogen auf die Verletzungshäufigkeit je 1000 Spielerstunden ergibt sich bei der schwedischen Studie für Kunstrasen eine Häufigkeit von 19,6 im Spielbetrieb und 2,42 im Training. Naturrasen liegt mit einer Verletzungsrate von 21,48 für Punktspiele und 2,94 für den Trainingsbetrieb sogar geringfügig höher.

Bei der FIFA U-17 WM geht es deutlich härter zur Sache als im schwedischen Ligabetrieb. Die Youngstars brachten es bei diesen Spielen auf Verletzungsraten von 26 (je 1000 Spielerstunden) auf Kunstrasen und 28 auf Naturrasen. Während die Differenz zwischen den Spielbelägen ähnlich ausfällt wie im Ligabetrieb, kann die höhere Verletzungsrate sicherlich mit der besonders hohen Motivation der jungen Spieler erklärt werden, die hier die Chance haben, sich für den hoch dotierten Profifußball zu empfehlen.

Die Langfassung des Artikels „Verletzungsrisiko Kunstrasen“ ist Teil des Informationsangebots des Planungsbüro G. & L. Hoppe.

Ball-Blog.de – Fußball News jenseits des Bundesligaalltags

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Januar 26, 2007

Fussball Blogs gibt es wirklich viele. Aber nur wenige haben ein so schönes Angebot: von der kleinen Anekdote (Teekochen mit Wayne Rooney) über den Aktienkurs des BVB bis hin zur Luftspionage beim Training von Manchester United finden sich zahlreiche amüsante Berichte. Und nebenher auch Aktuelles aus der Bundesliga. Wer für den nächsten Bundesliganachmittag mit Freunden noch ein paar Geschichten benötigt – bei Ball-blog wird er fündig.

Kunstrasen bei der FIFA U-17 Championship Peru 2005

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag Januar 20, 2007

Die FIFA veröffentlichte kürzlich einen Rückblick auf die Verletzungsstatisitken beim Einsatz von Kunstrasen bei der Jugend Meisterschaft der FIFA in Peru, 2005. Die Auswertung ergibt, dass es bezüglich der Verletzungsstatistik nur geringe Unterschiede zwischen Kunstrasen und Naturrasen gibt. Hier die wichtigsten Statistiken:

Ort der Verletzung              Naturrasen               Kunstrasen

Kopf / Nacken                            15%                            10%
Arme / Schultern                          6%                             9%
Rumpf                                         8%                             9%
Hüftbereich                                  2%                              2%
Oberschenkel                              13%                            13%
Knie                                           11%                            13%
Unterschenkel                             18%                            18%
Knöchel / Fuß                              27%                            26%

Die größten Differenzen treten erstaunlicherweise bei den Kopf- und Nackenverletzungen auf. Dies legt nahe, einen Blick auf die Frage zu werfen, in welchem Zusammenhang die Verletzungen aufgetreten sind. Es zeigt sich, dass der Großteil der Verletzungen nicht auf den Sportboden, sondern auf die Gegener zurückzuführen ist:

Spielbelag    Verletzung mit Gegner     Verletzung ohne Gegner

Naturrasen                       86%                             14%
Kunstrasen                       78%                             22%

Ich vermute an dieser Stelle einerseits eine geringe Datengrundlage als Ursache dieser Verschiebung, halte es aber ebenso für möglich, dass die sauberen Laufeigenschaften des Kunstrasens eine technisch anspruchsvolle Spielweise fördern und das körperbetonte Spiel eher zurücktritt.

Die Studie ist englischsprachig auf der Webseite der FIFA gespeichert.

Bericht zur Tagung: Sportstaettenbau neu denken und gestalten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Donnerstag Januar 18, 2007

Die Tagung am 17. Januar 2007 war gut besucht. Während der Großteil der Besucher aus Schleswig Holstein kam, gesellte sich auch Fachpublikum aus der ganzen Bundesrepublik dazu. Dies zeigt, dass die Thematik des demografischen Wandels im Sportstättenbau von großer Relevanz ist.

Bereits in der Einleitung wurde deutlich, dass der Sanierungsbedarf der Sportanlagen auf der einen Seite, sowie die demografische Entwicklung der Bevölkerung, in Verbindung mit verändertem Freizeitverhalten auf der anderen Seite, für Sportvereine einen großen Druck erzeugen. Es ginge darum, dass Angebot der Sportstätten dem veränderten Nutzungsverhalten anzupassen.

Dr. Jörg Wetterich vom Institut für Kooperative Planung, Freiburg stellte in seinem Vortrag die Ergebnisse von Studien vor, die das tatsächliche Sportverhalten in Deutschland ergründen. Aus diesen Erhebungen leitet er ein Sportangebot ab, welches der tatsächlichen Nachfrage näher kommt als dies gegenwärtig der Fall ist. Allerdings lehnt er Pauschallösungen ab. Nur individuell entwickelte Lösungen, die auf den jeweiligen Verein, die jeweilige Gemeinde zugeschnitten sind, hätten Aussicht auf Erfolg.

Diagramm: wer treibt wo Sport?

Als Mittel zum Zweck empfiehlt er die „Sportentwicklungsplanung“, auf deren Grundlage eine zielgerichtete Entwicklung von Maßnahmen erst möglich sei. Der Referent zeigte Beispiele von Sportanlagen, die auf diesen Grundlagen entwickelt wurden. Diese wiesen eine hohe Vielfalt von Sportmöglichkeiten auf, die nicht nur für den organisierten und leistungsorientierten Sport attraktiv sind, sondern auch der individuellen Nachfrage nach sportlicher Betätigung Rechnung tragen.
Parallel dazu fand der Vortrag „Das Sportverhalten erfassen – den Sportstättenbedarf bestimmen: Geändertes Sportverhalten erkennen – Planungsdaten erheben – Sportstätten planen“ statt. Hier wurde vorgestellt, welche Daten wie erfasst werden können, um sich der tatsächlichen Nachfrage nach Sportangeboten zu nähern.

Traudchen Perrefort leitete ihre Co-Referenten durch den Vortrag „Kommune/Sportvereine – Neue Bündnisse in der Sportstättenentwicklung: Sportanlagen gemeinsam planen-bauen-betreiben-finanzieren“, den ich wegen dem zeitgleich stattfindenden Thema „Projektrealisierung mit neuen Finanzierungskonzepten, Neue Finanzierungsformen für Sportstätten anhand konkreter praktischer Beispiele von Dr. Robin S. Kähler und Dr. Joachim Keck nicht besuchen konnte.

Letztere erläuterten Chancen in der Entwicklung von Öffentlich-privaten-Partnerschaften (ÖPP = public private partnerschip = PPP) als Alternative zu herkömmlichen Finanzierungskonzepten. Der Vorteil der ÖPP liege darin, dass das Betreiberrisiko von der Kommune abgegeben wird. Ist der Betreiber kommerziell engagiert, so ergäben sich häufig große Sparpotentiale, angefangen von der Vermeidung des bürokratischen Aufwands öffentlicher Ausschreibungen bis hin zur Bedarfsgerechten Bereitstellung von Warmwasser. Doch auch Vereine könnten diese Rolle einnehmen, was ebenfalls gute Resultat bringt. Gerade die Vereine hätten es jedoch schwer eine gute Finanzierung zu leisten, da sie auf Grund der Gemeinnützigkeit keine Rücklagen bilden dürften und andererseits die durch Basel 2 geforderten Sicherheiten für die Kreditierung nur schwer leisten können. In der nachfolgenden Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass aus Sicht der Gemeinde eine ÖPP mit hohen Risiken verbunden ist, gerade wnn kommerzielle Betreiber eingeschaltet würden, müssten sämtliche Leistungen für die Vertragsdauer im Vorhinein geregelt werden. Dies bedeute einen hohen Aufwand.PublicPrivatePartnership: Bau einer Dreifeldsporthalle

Im Anschluss wurde der Investitionspreis „Sportstätten für Kommunen“ vorgestellt.
Viele Unterlagen sind auf der Webseite der der Investitionsbank Schleswig-Holstein einzusehen.

Was ist Landschaft?

Blogged in Allgemeines by Lüder Hoppe Dienstag Januar 16, 2007

Unter diesem Titel berichtet Eva Reineck kontinuierlich über Neuigkeiten aus dem Bereich Landschaft, Architektur und Landschaftsarchitektur. Mit zahlreichen Links, News und Meldungen sowie der eigenen Website www.wasistlandschaft.de zeichnet Sie das facettenreiche Bild des heutigen Landschaftsarchitekten, der manchmal etwas verloren in der Weitläufigkeit des eigenen Berufsfeldes steht und versucht den Spezialisierungswünschen seiner Auftraggeber gerecht zu werden. Ignoriert von der Öffentlichkeit, die Baukultur im Fachmarkt sucht und den Park um die Ecke als „schon immer so gewachsen“ wahrnimmt. Und dennoch sind sie (die Landschaftsarchitekten) emsig damit beschäftigt, mit ihrem Wissen und Können die Welt ein wenig schöner, praktischer und nachhaltiger zu gestalten. Ein Blog zum Informieren und Surfen, eine Website die gerade die Kollegenschaft zum Nachdenken verführt.

Verletzungsrisiko auf Kunstrasen für Fußballer

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Freitag Januar 12, 2007

Bereits im September 2006 wurde eine Studie zum Verletzungsrisiko auf Kunstrasen (englischsprachig) der dritten Generation veröffentlicht. In dieser Studie wurden die Verletzungsstatistiken der Heimspiele von 10 Profimannschaften mit insgesamt 290 Spielern ausgewertet. Als Vergleichswerte wurden die Statistiken der Premier League (201 Spieler) aus Schweden herangezogen. Nach Aussage der Autoren handelt es sich bei dieser Studie um den ersten direkten Vergleichstest von Kunstrasen der dritten Generation mit Naturrasen. Die Autoren schränken selbst ein, dass die Datengrundlage für die Auswertung recht gering ist, setzten dem aber entgegen, dass es sich um sämtliche verfügbare Daten handelt.

Ergebnis: Die Autoren kommen zum Schluss, dass insgesamt betrachtet für die Spieler auf Kunstrasen keine höhere Verletzungsgefahr besteht als auf Naturrasen. Auffällig war eine Häufung von Verstauchungen des Fußknöchels. Erst die zukünftige Auswertung der Statistiken wird ergeben, ob es sich dabei um statistische Ausreißer handelt, oder eine sich verfestigende Materialeigenschaft.

Anzumerken ist, dass geringfügige Verletzungen, welche die Spieler nicht vom nächsten Training abhielten, keinen Eingang in die Statistik gefunden haben. Kleine „Wehwehchen“ wie Hautabschürfungen sind daher nicht berücksichtigt.

Eishockey wird auf Kunstrasen gespielt!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Januar 10, 2007

Die Schweiz ist klein und voller Berge. Und da wo es nicht so steil ist, stehen Häuser. An ganz wenigen Stellen sind die flachen Stellen so groß, dass man einen Fußballplatz bauen kann. Und damit die Schweizer auch im Winter Fußballspielen können, verlegen sie im Stadion Kunstrasen. Und spielen darauf Eishockey, und nebenher auch Fußball. Wenn das kein qualitatives Wachstum ist, was dann?

Kunsteisanlage auf Kunstrasen

Quelle: Zum Runden Leder

Kurzseminar: Sportstaettenbau neu denken und gestalten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Mittwoch Januar 10, 2007

am 17. Januar 2007 in Kiel im Haus der Wirtschaft

Veranstaltung für kommunale Entscheider in den Bereichen Bau, Finanzen und Sport sowie Vertreter der Sportorganisationen mit eigenen Sportanlagen.
Ausgewiesene Experten aus ganz Deutschland geben Antworten auf die dringlichsten Fragen zum Thema Sportstättenbau. Daneben dient die Veranstaltung als Forum für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Eine Sportanlage ist für den kommunalen Eigentümer eine teure Angelegenheit. Energiekosten und Instandsetzungsmaßnahmen belasten kommunale Haushalte. Knappe Kassen zwingen Land, Kreise und Kommunen zu einer Einschränkung der Investitionen für den Sportstättenbau. Die Folge sind Sanierungsstaus und Reduzierungen des Sportangebots.

Wie soll es im kommunalen Sportstättenbau weitergehen? Welche Lösungsansätze und Wege gibt es für die Zukunft? Welche Ideen und praktischen Beispiele machen Mut für neue Projekte? Alle Fragen werden auf der Veranstaltung ausführlich diskutiert.

Programm und Anmeldefax liegen als PDF vor. Der Anmeldeschluss ist zwar bereits abgelaufen, aber es sieht so aus, als seien noch Plätze frei.

Rasen – der natürliche Sportplatzbelag

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Dienstag Januar 9, 2007

DRGDie Deutsche Rasengesellschaft bietet auf ihrer Website eine Infobroschüre zum Thema „Rasen – der natürliche Sportplatzbelag“ an. Das darin vorgestellte Bewertungsmodell findet dann in dem Rechenbeispiel „Sportplatzbeläge – Die Qual der Wahl“ von Harald Nonn Anwendung.

Die Broschüre ist prima gemacht, die Methodik wirkt auf den ersten Blick
sehr gut. Erst bei genauer Betrachtung zeigt sich, daß die Initiatoren trotz
der Beteuerung, objektiv an die Sache heranzugehen ein wenig über das Ziel hinausgeschossen sind. Die Preise in den Abbildungen 3 und 4 sind zumindest hier an der Küste absolut betrachtet niedriger, auch im relativen Bereich gibt es einigen Spielraum. Dies wirkt sich dann auf Abb. 5 aus, die hier viel ausgeglichener wäre. Dennoch ist die Abhandlung für Entscheidungsträger der Problematik Kunstrasen vs. Naturrasen auf jeden Fall lesenswert.

Interessant nun die Anwendung der Methodik durch den renommierten Dr. Harald Nonn. In seinem Fallbeispiel läuft es genau auf ein Unentschieden heraus. Aus meiner Perspektive ist dies die Stelle, an der ohne die Nutzungsintensität nicht mehr argumentiert werden kann. Und genau die blendet der Herausgeber aus.

Im Boxkampf Naturrasen vs. Kunstrasen hat der Titelverteidiger die Fans auf seiner Seite und landet hier ein paar Körpertreffer. Wird der Muskelprotz Kunstrasen, angeführt von J. Blatter (FIFA) darauf antworten?

EM 2008 auf Naturrasen – auch in Salzburg!

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Montag Januar 8, 2007

EM-Blogger.at postet, dass die nächste Fussball-Europameisterschaft in Osterreich / Schweiz auf Naturrasen stattfinden wird.

Naturrasen

Die Fans und auch die teilnehmenden Nationen müssen sich aber nicht fürchten, dass sie eines ihrer Spiele in Salzburg oder Bern austragen, wo bekanntlich Kunstrasen in den Stadien verlegt ist. Pünktlich vor dem Start der EURO 2008 wird der Kunstrasen in diesen beiden Stadien entfernt und durch Naturrasen ersetzt. Nach der EM 2008 wird wieder der Kunstrasen verlegt. Den Austausch wird man voraussichtlich bereits im Herbst 2007 vornehmen, da die Erfahrungen der WM 2006 in Deutschland zeigten, dass man hier nicht bis zum Schluss warten sollte.

Kunstrasen mit EPDM Gummigranulat

Wenngleich die Diskussion über Naturrasen vs. Kunstrasen in der Medienöffentlichkeit nicht ehrlich geführt wird, so ist es aus meiner Sicht nicht die Frage ob der Kunstrasen sich durchsetzen wird, sondern wann es soweit ist.

Debatte über Kunstrasen als „Zukunft des Fussballs“

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Januar 7, 2007

Die Statements im Vorfeld des Champions-League Spiels Spartak Moskau vs. FC Bayern München geben der Fachwelt keine Ruhe, auch der Tagesspiegel berichtet. Während mir damals durch den Kopf schoss, dass nur schlechte Verlierer schon vor dem Spiel nach einer guten Ausrede suchen, fiel mir gerade auf, dass diese Ausrede alles andere als gut war: beide Vereine verfügen über einen Kunstrasen Trainingsplatz, beide vom selben Hersteller

Umfrage zu Namensrechten an Sportstätten

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Sonntag Januar 7, 2007

Eva Wölfl, von der Hochschule Heilbronn studiert Betriebswirtschaftslehre mit Sportmanagement und schreibt gerade ihre Diplomarbeit über die Wirkung von Namingrights im Sport. Im Rahmen ihrer Studie führt sie eine Umfrage mit der Fragestellung durch, wie sportbegeisterte Menschen den Verkauf von Namensrechten an Sportstätten beurteilen.

Für Studenten ist es oft sehr schwer an gute Daten zu kommen. Diplomarbeiten mit einem Forschungsschwerpunkt finde ich generell prima.

Die Hälfte der Vereine kann ihre Anlagen modernisieren

Blogged in Sportplatzbau by Lüder Hoppe Samstag Januar 6, 2007

Bei newsclick.de meldet sich der Chef des Landessportbund Niedersachsen, Wolf-Rüdiger Umbach: „Die Hälfte der Vereine kann ihre Anlagen modernisieren. Wenn ich von Sport rede, denke ich an die 47 Fachverbände und unzähligen Vereine, in denen Kinder, Jugendliche oder auch Behinderte an die Gemeinschaft und ihre Regeln herangeführt werden – und das für einen lächerlichen Monatsbeitrag„, sagt der Präsident des Landessportbundes Niedersachsen (LSB).

Besonders die nahe Zukunft dieser Verbände und Vereine sieht er als rosig an. „2007 wird für den organisierten Sport ein tolles Jahr„, prognostiziert der 61 Jahre alte Helmstedter, der in Wolfenbüttel die Geschicke der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel leitet. Das LSB-Geld komme größtenteils vom Land Niedersachsen, wo Anfang 2008 der Landtag gewhlt wird. „Kein Politiker legt sich kurz vor der Wahl mit der größten Personenvereinigung an„, so Umbach selbstbewusst.

Die Vereine würden dieses Jahr mehr kleine Kinder als Mitglieder bekommen, denn der LSB fördert die Kooperationen seiner Klubs mit Kindergärten und Schulen stärker.

Zudem initiieren die fünf Millionen Euro, die das Land pro Jahr in den Sportstättenbau investiert, das fünffache an Gesamtaufwendungen, rechnet er vor. „50 Prozent unserer Vereine können mittelfristig ihre Anlagen modernisieren.“

Der LSB-Chef sieht den Sport als zukunftssicher an. Ältere Menschen seien für die Klubs keine Bedrohung. „Die haben Geld in der Tasche und suchen Gemeinschaft – für die sind Sportvereine hoch attraktiv.“

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